Einladung zum Neuroforum

MTS (Microtraining Session) ist eine Trainingsmethode für eine nachhaltige Verhaltensänderung bei Menschen.

Jerobeam Rückert, der Leiter der Siemens Betriebskrankenkasse testet diese Methode derzeit im Unternehmen und erklärt Anwendung, Erfolge, Vor- und Nachteile.

Dr. Sebastian Spörer ordnet die Methode im Bereich Neuro-Didaktik ein und ergänzt die gewonnen Erkenntnisse mit dem Blickwinkel der Neuro-Wissenschaften.

Sie erfahren an eine Impulsvortrag und einem Praxistest (freiwillig) die Wirkung von MTS.

Ich freue mich, Sie zu diesem Thema zum nächsten Termin unseres Neuroforums einzuladen!

Unser Neuro-Learningforum „Praxisanwedung: MTS (Microtraining Session)“ findet am Donnerstag, den 12.10.2017 um 18.00 Uhr in der arCanum AKADEMIE GmbH, Emil-Riedel-Straße 5, 80538 München statt.

Seien auch Sie dabei und nehmen Sie wertvolle Impulse für Ihre Personalarbeit mit!

Da die Teilnehmerzahl auf maximal 16 Personen begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung unter: sebastian.fink@arcanum.de.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend mit interessanten Gesprächen!

Beste Grüße

Sebastian Fink

Kulturdimensionen – wissenschaftlich untersucht

Erfolgreiche geschäftliche Kommunikation beinhaltet oft interkulturell wirken zu können. Doch wie kann Interkulturelles Arbeiten erfolgreich sein? Welche Dimensionen müssen beachtet werden, welche kulturellen Unterschiede treten auf?

Seit den 1970ern werden Kulturdimensionen wissenschaftlich von Gert Hofstede untersucht. Er betrachtete den Zusammenhang zwischen nationalen Kulturen und Unternehmenskulturen. Dabei ist Kultur beschrieben, als etwas, das wir im Laufe unserer Entwicklung erlernen, je nach dem wie wir erzogen werden und das wir mit anderen teilen müssen, um zu kommunizieren. Kultur ist also etwas, das wir untereinander teilen.

Die Studie entwickelte sogenannte Kulturdimensionen, die ein Wertesystem darstellen, das es ermöglicht Kulturen verschiedener Länder zu vergleichen:

  • Machtdistanz: Umgang mit Macht und Distanz in einem Land, Abhängigkeit von Beziehungen
  • Kollektivismus vs. Individualismus: stark geschlossene Gesellschaften oder lockere Bindungen
  • Maskulinität vs. Femininität: Geschlechterrollen und daraus resultierende Motivation und Leistungsorientierung
  • Unsicherheitsvermeidung: Bedürfnis nach Regeln, ab wann Bedrohung gefühlt
  • Langzeit- vs. Kurzzeitorientierung: Ausrichtung der Gesellschaft auf langfristigen Erfolg oder eher auf Traditionen und die Erfüllung sozialer Pflichten
  • Genuss vs. Einschränkung: Lebensumstände in Gesellschaften, Optimismus vs. Pessimismus

Dieses Wertesystem spiegelt keine reale Gesellschaft wider, da es – im Gegensatz zu realen Gesellschaften – ein starres Gebilde ist. Aber es macht einen Vergleich zwischen verschiedenen Ländern und Gesellschaften möglich und ist daher eine Grundlage  interkulturelle Sensibilität und damit interkulturelle Kommunikation aufzubauen.

Um erfolgreich interkulturell zu arbeiten und Geschäftsbeziehungen über verschiedene Gesellschaften hinweg zu unterhalten, muss ein Verständnis für andere Kulturen erarbeitet werden. Dabei reicht es lange nicht die Sprache des Gegenüber zu sprechen, es geht darüber hinaus, es geht darum sensibel für andere Kulturen zu sein. Das scheint auf den ersten Blick ein kompliziertes Unterfangen und ohne Experten nahezu unmöglich, doch dafür gibt es beispielsweise Cultural Awareness Trainings, in denen Experten genau dort helfen: Den Blick über den Horizont weiten und andere Kulturen kennen lernen. Dann gelingt auch das interkulturelle Arbeiten mit internationalen Partnern.

Diese Trainings können ganz individuell auf die jeweilige Situation im Unternehmen gestaltet werden. Je nach dem wie die Bedürfnisse, die Ausgangslage und das bestehende Wissen ist. Trainer helfen Ihnen Ihr optimales Training zusammenzustellen und Ihnen so bestmögliche Bildung auf interkulturellem Parkett anzubieten.

Hier finden Sie weiterführende Links, wenn Sie sich noch weiter mit diesem Thema befassen möchten:

Ihr arCanum Team

Bewerbungsgespräche auf Englisch

Es kann eine ganz besonders große Herausforderung sein, ein Bewerbungsgespräch in einer anderen Sprache zu führen. Auch hierfür bereiten wir unsere Kursteilnehmer gezielt vor.

Generell gilt: Natürlichkeit und Aufrichtigkeit kommt immer gut an. Ganz gleich in welcher Sprache. Verstellen Sie sich also nicht, und lassen Sie sich nicht davon abhalten, authentisch zu sein, nur, weil Ihre Antworten in einer anderen Sprache erfolgen müssen.

Rollenspiele sind eine gute Möglichkeit um Bewerbungssituationen zu simulieren.

Beliebte Fragen sind und bleiben:

  • What is your greatest strength? Weakness?

Hier gilt, wie im Deutschen, eine Stärke zu finden, die Ihre Persönlichkeit innerhalb kurzer Sätze passend beschreibt. Vermeiden Sie sogenannte „leere“ Adjektive wie „hard-working“. Beschreiben Sie lieber eine Situation, anhand welcher deutlich wird, dass sie bereit sind, Arbeit und Zeit zu investieren.

Formulieren Sie eine „versteckte Stärke“ als Schwäche und bieten Sie eine Lösung an. Ein Beispiel hierfür könnte sein:

„I tend to show great commitment to all tasks and that often puts a lot of pressure on me meeting all the deadlines on time. A way to avoid stress and time-pressure is prioritising: some tasks require more in-depths research, others don’t. Its all a process, but I have applied this strategy recently and it helps me to cope with a multitude of different jobs.“

  • What motivates you?

Machen Sie Ihre Hausaufgaben und informieren Sie sich. Das ist in einer anderen Sprache besonders wichtig – was steckt hinter „Humbleness“ oder „Uprighntess“?

Lesen Sie sich auch genau in die Werte der Organisation ein – Was bedeuten diese für den Arbeitsalltag? Wie stehen diese in Verbindung mit Ihnen?

Gleichen Sie die Organisationskultur mit Ihrer eigenen Motivation ab. Wenn Sie sich mit einem Unternehmen identifizieren, verläuft der Einstieg in die Organisation und ihre Kultur reibungslos.

Spielen Sie diese Fragen wiederholt durch, sodass ein Bewerbungsgespräch nicht an Unsicherheiten in der Sprache scheitert.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

das arCanum Team

Fragetechniken – Wer fragt, der führt! Teil 1

Die Rollen in einem Interview sind meist von vornherein festgelegt. Die Inhalte dagegen nicht und diese können sehr durch die eingesetzte Fragetechnik des Interviewenden abhängig sein. Daher lohnt es sich einen Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten zu werfen eine Frage zu stellen und darauf eine Antwort zu bekommen.

Kinder stellen intuitiv hunderte Fragen an einem Tag. Sie wollen Informationen generieren, Zusammenhänger verstehen und so ihr Wissen ausbauen. Und das ist das grundlegende Ziel von Fragen: Informationsgewinn. Doch Erwachsene verlernen das Fragen nach und nach während sich die Technik der Frage jedoch wandelt und vielfältiger wird. Je älter man wird, desto gezielter und auch manipulativer setzt man Fragen ein. Beobachten Sie sich doch mal selbst einen Tag lang, wie viele Fragen sie stellen und werden Sie sich bewusst, welche Technik sie dabei anwenden. Und dann können Sie das vergleichen mit Ihrem Kind. Wie viele Fragen und auf welche Art und Weise stellt ihr Kind Fragen? Eine spannende Möglichkeit die eigene Fragetechnik zu reflektieren.

Doch welche Arten eine Frage zu stellen gibt es überhaupt und wie werden sie im Alltag angewendet?

Offene Fragen: ein Werkzeug, um viele Informationen zu generieren, da der Befragte seine Antwort frei wählen kann. Vorsicht, es besteht die Gefahr vom Thema abzugleiten, wie gleichzeitig die Chance besteht neue Themen und Standpunkte aufzubringen. Offene Fragen werden oft mit einem Fragewort begonnen (Wie? Wo? Was? Welche? Weshalb? Wieso?) und können beispielsweise lauten “Wie stellen Sie sich Ihren Arbeitsalltag vor? Was ist Ihnen an Teamarbeit wichtig? Welche Aspekte spielen eine wichtige Rolle?”.

Geschlossene Fragen: bieten dem Befragten nur zwei Möglichkeiten der Antwort: Ja und Nein, oder ein bestimmter Fakt. Das schränkt ein Thema sehr ein und ermöglicht es so klare Aussagen als Antwort zu bekommen. Ein sehr komplexes Thema kann dadurch eine bessere Struktur bekommen. Das Maß der geschlossenen Fragen ist ausschlaggebend: Gesprächsfluss kommt dadurch ins Stocken und der Befragten kann sich leicht unter Druck gesetzt fühlen – weniger ist also mehr. Geschlossene Fragen sind zum Beispiel “Sind Sie damit einverstanden? Haben Sie dort studiert? Ist das Ihr persönliches Ziel?”

Offene und geschlossene Fragen sind die am häufigsten verwendeten Fragen und grundlegend neutral. Sie dienen dazu Informationen zu erhalten, Sachverhalte zu verstehen und können Nähe und Sympathie zwischen den Kommunikationspartnern erzeugen. In einem Bewerbungsgespräch beispielsweise sind diese beiden Techniken essentiell. Sie möchten den Bewerber kennen lernen, Informationen zu seiner Person von ihm erhalten und gleichzeitig Sympathie erzeugen – zwischen Ihnen als Personen, zwischen dem Bewerber und dem Unternehmen und zwischen den Interessen beider Seiten.

Im zweiten Teil dieses Artikels stellen wir Ihnen noch spezifischere Fragetechniken vor, die im Arbeitsalltag Anwendung finden können.

Ihr arCanum Team

Business Alltag – Konferenzen und Gespräche über das Telefon

In der heutigen Zeit ist ein Arbeitsumfeld mit großer Wahrscheinlichkeit international ausgelegt. Daher sind, im Umkehrschluss, Video- oder Telefonkonferenzen ein fester Bestandteil des Arbeitsalltages. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation – sei es die interne Absprache oder der Kontakt mit Kunden.1

Telefongespräche können eine Herausforderung sein. Unsere Körpersprache ist wichtiger Bestandteil von Informationsvermittlung, die bei einer Unterhaltung über das Telefon wegfällt. Der Fokus liegt nun auf der Stimme.

Eine zusätzliche Herausforderung kann es sein, ein Gespräch in einer anderen Sprache zu führen. Einige Tipps helfen Ihnen, das Telefongespräch zu meistern, ganz gleich in welcher Sprache.

Reden Sie langsam und deutlich

Ihr Gesprächspartner sollte Sie verstehen und sich auf den Inhalt konzentrieren können, nicht darauf, gebrochene Phrasen zu einem fertigen Puzzle zusammenzufügen. Achten Sie auf die Wortendungen, Sprachmelodie und setzen Sie Betonungen bewusst ein. Stellen Sie sich vor, sie stünden vor einer Gruppe und hielten einer Präsentation – auch hier sind wir darauf trainiert, deutlich zu sprechen. Wenden Sie diese Kenntnisse und Erfahrungen ebenfalls für Telefongespräche an.

Überprüfen Sie die Verbindung

Sollten Sie über das Internet telefonieren, gehen Sie auf Nummer sicher und testen sie den Internetanschluss, bevor Sie zum Hörer greifen. Besonders bei WLAN sollten sie darauf achten, dass das Datenvolumen ein gutes Bild bei Videokonferenzen erlaubt. Nichts ist ärgerlicher, als technische Probleme bei der Telefonverbindung.

Halten Sie ein Wörterbuch parat

Hilfreich sind online Wörterbücher, so können Sie schnell Wörter und ganze Sätze nachschauen. Mit Oxford Dictionaries oder “dict.cc” sind Sie an einer guten Adresse.

Brauchen Sie Unterstützung oder gezieltes Training für Business-Situationen? Wir helfen Ihnen sehr gerne weiter.

 

Ihr arCanum Team

Business Sprachreisen nach Frankreich – On y va!

Vor Ort lernt es sich immer leichter! Warum also nicht einmal das Sprachentraining ins Ausland verlegen?

“Frankreich ist berühmt für gutes Essen und noch besseren Wein – leben wie Gott in Frankreich eben!”

Eine Vielzahl an hervorragenden Schulen in Frankreich bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Französisch in kleinen und internationalen Gruppen zu verbessern und zu perfektionieren.

Zu den Standorten in Frankreich gehören:

  • Straßburg
  • Paris
  • Antibes
  • Montpellier
  • Cannes
  • Nizza
  • Bordeaux
  • Biarritz

Der Flair Straßburgs geht weit über den Flammkuchen hinaus – Straßburg ist nur einen Katzensprung entfernt und fasziniert mit seinen vielen Fachwerkhäusern.  Eine Stadt, in der das Sprachenlernen mit Sicherheit sehr Spaß macht.

Paris hat als Hauptstadt immer etwas zu bieten. Die Stadt lebt – bei Tag und Nacht. Vom Flughafen München ist sie außerdem sehr gut zu erreichen, innerhalb einer Stunde ist man, sprichwörtlich wie im Fluge, in der französischen Metropole. Inzwischen ist aber auch die Zugverbindung mit dem ICE/TGV sehr gut ausgebaut und Paris ganz bequem zu erreichen.

Zieht es Sie eher in den Süden, sind definitiv Antibes, Montpellier, Cannes und Nizza die richtige Adresse.

Aber auch Bordeaux und Biarritz haben etwas zu bieten! Bordeaux ist bekannt für ausgezeichneten Wein – und das malerische Biarritz schon seit jeher ein beliebtes Ziel.

Weitere Infos zu unserem vielfältigen Sprachreise-Angebot finden Sie unter folgendem Link: https://www.arcanum.de/business-sprachreisen

Bonne chance!

Begrüßungen in verschiedenen Kulturen

Wussten Sie, dass der Händedruck in Europa und Nordamerika fest ist, in den arabischen Ländern jedoch ganz sanft? Oder dass die Höhe der gefalteten Hände bei der Begrüßung eine Aussage über den gesellschaftlichen Stand hat?

Die Wissenssendung “Wissen macht Ah!” hat einen sehr netten Beitrag über verschiedene Begrüßungsrituale auf der Welt. 4 Minuten, die sich lohnen und in denen es nicht nur einmal Ah! macht.

Viel Spaß!

Ihr arCanum Team

Sprachreisen Facts

In Deutschland sind fast 80% aller Sprachreisen mit der Zielsprache Englisch und die meisten führt der Weg dabei nach Großbritannien.

Klar ist, dass einen Großteil der Sprachreisen von Schülern im Rahmen eines Auslandsjahres verbracht werden. Doch immerhin mehr als jeder zweite Erwachsene verbringt seine Sprachreise im englischsprachigen Raum, besonders beliebt ist hier die schöne Insel Malta. Auch hoch im Kurs sind Spanisch und Französisch als Zielsprachen.

(vgl. Fachverband deutscher Sprachreise-Veranstalter)

Also warum den Urlaub nicht dafür nutzen, neben dem kulturellen und persönlichen Horizont auch den sprachlichen noch zu erweitern? Bei der arCanum Akademie bieten wir vielfältige Angebote an, die eigenen Sprachfähigkeiten mit dem Alphatraining zu verbessern und anschließend gleich vor Ort einzusetzen. Schauen Sie doch mal vorbei, wir helfen gerne bei der Planung!

Ihr arCanum Team

Übersetzungen

Nicht immer läuft Kommunikation ganz reibungslos – besonders, wenn man verschiedene Sprachen spricht…

Wir helfen gerne bei Übersetzungen aller Art, besonders wenn sie wichtig für das Interkulturelle Arbeiten sind. In den verschiedensten Sprachen. Auch bei Frau-Mann, Mann-Frau versuchen wir es.

Der Kulturschock – ein Drama?

Man ist im Ausland, hat sich dafür entschieden das Zuhause zurück zu lassen, ist voller Vorfreude auf das Abenteuer des Lebens und dann überrumpelt er einen: der Kulturschock. Aber was genau ist ein Kulturschock? Und was kann man tun, dass man nicht überrumpelt wird?

Der Begriff Kulturschock stammt aus der interkulturellen Kommunikation und bezeichnet den schockartigen Gefühlszustand beim Zusammentreffen mit einer fremden Kultur. Es entsteht oft eine kulturelle Anpassungskrise: man hat das Gefühl es bricht einem die Sicherheit weg, es entsteht Angst vor kulturellen Unterschieden, Stress durch die Anforderung der Anpassung. Plötzlich ist man sich seiner eigenen Rolle nicht mehr sicher und fällt sogar in ein Ohnmachtsgefühl aus Überforderung.

Der Kulturschock kann meist in mehrere Phasen aufgeteilt werden, die durchlebt werden und eine Achterbahnfahrt der Gefühle hervorrufen. Zu Beginn in der Honeymoon-Phase ist alles noch ganz neu. Es herrscht Faszination für das Neue, man beobachtet, entdeckt und genießt. Dann entsteht jedoch die Krise. Sprachliche Barrieren und mangelnde Kenntnisse über die Kultur lassen einen in Fettnäpfchen treten und der Gedanken “Zuhause ist es besser” setzte sich schnell im Inneren fest. Hat man diese Krise aber überwunden kommt die Erholung, man entwickelt Verständnis für die andere Kultur, lernt sie zu verstehen, passt sich an und übernimmt sogar Verhaltensmerkmale.

Ein Kulturschock lässt sich nicht unbedingt vermeiden. Aber es gibt Möglichkeiten sich darauf vorzubereiten und das nötige Wissen und Handwerkszeug zu lernen, um in der Situation besser damit umgehen zu können. Eine sogenannte Entsendungsvorbereitung, die es zum Beispiel in der arCanum Akademie gibt, kann hier helfen. Hier werden interkulturelle Kompetenzen gestärkt, länderspezifisch vorbereitet und aber auch kulturübergreifendes Training für den richtigen Umgang durchgeführt. Egal ob in Workshops, Trainingstagen, mit dem Partner, der ganzen Familie oder in Kleingruppen: die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielseitig und der Auslandseinsatz kann so konkret vorbereitet werden.

Neben der professionellen Hilfe gibt es auch Möglichkeiten sich selbst etwas zu helfen. Am wichtigsten ist wohl Ruhe in die Situation zu bringen. Druck rausnehmen, den man sich gerne selber noch macht, Stress reduzieren und sich die Zeit nehmen etwas zu tun, was einem einfach nur gut tut. Ist man sich jedoch bewusst darüber, dass man gerade einen Kulturschock hat und je besser man das auch akzeptieren kann, desto leichter kann man auch auf die Erfolge zurückblicken und sich selbst dafür loben, wie weit man es schon geschafft hat. Geteiltes Leid ist halbes Leid, deswegen hilft es mit einer vertrauten Person zu sprechen. Gedanken auszusprechen, hilft oft Dinge mit etwas Abstand zu betrachten und das innere Gedankenkarussell etwas anzuhalten. Außerdem schafft es Vertrautheit, wie vielleicht auch ein paar Fotos oder die Lieblingskaffeetasse. Alles was Vertrautheit und ein bisschen Heimat schafft, ist erlaubt. Dennoch: unbedingt raus gehen, die Neugier nicht verlieren, Menschen und Kultur kennen lernen. Man kann es langsam angehen lassen, muss sich selbst nicht gleich überfordern, aber es ist wichtig, um in die Erholungs- und Anpassungsphase zu gelangen.

Ein Kulturschock ist also kein Drama. Mit etwas Wissen, der richtigen Vorbereitung und ein paar kleinen Kniffen für den Notfall, schafft man es aus dem vermeintlichen Drama eine Abenteuerreise zu machen.

Ihr arCanum Team