Bildungscontrolling nutzen

Der Erfolg von Sprachkursen ist abhängig von vielen Faktoren.

Einer dieser ist das Bildungs-Controlling.

Was bedeutet Bildungs-Controlling?

Man unterscheidet zweierlei Dimensionen – das Durchführungscontrolling, sowie das Ergebniscontrolling. Ersteres ist eine Gesamtbetrachtung nach Ende des Trainings, während sich das Ergebniscontrolling schon auf die Erfolge während des gesamten Prozesses konzentriert.

Generell kann Bildungs-Controlling unter vielen verschiedenen Aspekten betrachtet werden. Geht es um die Finanzperspektive? Die Kundenperspektive? Nun, als Akademie mit Fokus auf Sprachentraining geht es für uns, primär, um die Lern- und Entwicklungsperspektive.

Unsere Teilnehmer sollen Erfolge bewusst wahrnehmen. Kleine Erfolgserlebnisse motivieren schon während des Trainings, ein Feedback am Ende des Kurses bietet eine tolle Übersicht der erlangten Leistungen.

Welche sind die genauen Bestandteile unseres Bildungscontrollings?

Bereits nach wenigen Kurstagen geben wir Kurzfeedbacks, am Ende des Kurses geben wir ein Schussfeedback. Kleine Zwischen- und Abschlusstests sind eine weitere Maßnahme, die den Teilnehmern eine Rückmeldung geben sollen.

Gemeinsam mit den Teilnehmender vereinbaren wir individuelle Ziele und beobachten die Zielerreichung während des gesamten Kurses.

Ein weiterer Bestandteil ist die Auswertung der %ualen Anwesenheit der Teilnehmer, anhand eines PDF und Exel-reports. Viele weitere Bestandteile helfen bei der Übersicht der Lernerfolge

Unser Ziel ist es, Ihnen alle wesentlichen Arbeitsschritte bei der Organisation und im laufenden Tagesgeschäft Ihrer Sprachkurse abzunehmen. Dabei bieten wir Ihnen und Ihren Kursteilnehmern eine individuelle und intensive Beratung.

Das Feedback, welches wir bereits  während des Kurses geben ermöglicht es, flexibel zu bleiben und neue Ziele zu formulieren oder Ziele anzupassen. So stellen wir sicher, dass die Trainings zu Erfolgen führen.

Eine Besonderheit ist die Online-Kursverwaltung, die unsere persönliche Kundenberatung ergänzt und mit der Sie alle aktuellen Informationen zu Ihren Firmensprachkursen direkt online und jederzeit abrufen können, wie unter anderem die Anwesenheit Ihrer Teilnehmer, die Kursorte, Kurstage und -zeiten, sowie ebenfalls die angebotenen Sprachen und jeweiligen Sprachniveaus des Kurses.

Diese Informationen können von Ihnen ebenfalls in Excel konvertiert und bei Ihnen für eine mögliche Weiterverarbeitung lokal gespeichert werden.

Durch dieses breite Angebot im Bereich des Bildungs-Controlling behalten Sie leicht die Übersicht und können den Erfolg Ihrer Mitarbeiter, sowie den Return für Ihr Unternehmen, messen und auswerten.

Wir unterstützen Sie gerne – und beantworten gerne weitere Fragen über unsere Ansätze in Bezug auf das Bildungscontrolling.

Ihr arCanum Team

Nonverbale Kommunikation

Wir tun es ständig, wir können gar nicht ohne und tun wir nichts, dann ist auch das eine Botschaft. Nonverbale Kommunikation. Sie begleitet uns tagtäglich und nach dem Kommunikationswissenschaftler Watzlawick können wir gar nicht nicht kommunizieren.

In sozialen Situationen spricht unser Körper also immer mit. Die Art und Weise, wie wir unseren Körper meist völlig unterbewusst einsetzen, sendet an unseren Gegenüber wichtige Signale. Man unterscheidet hier die sogenannte Inhalts- und Beziehungsebenen: auf der inhaltlichen Ebene tauschen wir Informationen auf verbaler Ebene aus. Dagegen tauschen wir auf der Beziehungsebene eine Fülle an sogenannten analogen Informationen aus, die die digitalen, inhaltlichen Informationen zu einem kompletten Bild abrunden und es uns so erst möglich machen den Inhalt auch zu verstehen.

Dabei nutzen wir mehrere Kanäle der nonverbalen Kommunikation: mit unserem Blickverhalten beeinflussen wir ganze Gespräche, wir wissen intuitiv wie lange wir einen Blickkontakt halten und wie intensiv dieser in der Situation sein darf. Die Mimik liefert wichtige und vorallem schnelle Reaktionen auf inhaltliche Informationen, selten können wir unsere Meinung hinter einem gut geübten Pokerface verstecken. Mit Gestik unterstreichen wir unser Gesagtes und damit die inhaltliche Ebene, hierbei ist das Timing besonders wichtig, weil Gestik sonst schnell einstudiert und damit unnatürlich wirken kann. Auch räumliche Distanz spielt eine große Rolle. Meist haben wir gelernt, wie wir Nähe und Distanz einschätzen können, Kinder tun sich damit beispielsweise oft noch schwer und sind entweder distanzlos oder fremdeln.

Nonverbale Kommunikation ist also schwer zu kontrollieren, ganz anders als unsere verbale Kommunikation. Doch gerade im professionellen und Businessumfeld ist es sinnvoll die nonverbale Kommunikation zu trainieren, um sie sicher und zielgerichtet einsetzen zu können. Hält man beispielsweise oft Vorträge macht es Sinn sich von Zeit zu Zeit filmen zu lassen und die Aufnahme auf die eigene Körpersprache hin zu betrachten. Nach Bewerbungsgesprächen, Interviews oder Meetings kann man sich Feedback von Kollegen einholen, die man beauftragt hat, die eigene Gestik und Mimik zu beobachten. Oder man nimmt sich ganz klassisch Zeit vor dem Spiegel, probiert sich aus, versucht verschiedene Positionen, Gesichtsausdrücke, Kopfhaltungen und Gestiken.

Es lässt sich also durchaus etwas an der eigenen nonverbalen Kommunikation verändern, doch unsere Intuition lässt uns selten im Stich, also können wir uns getrost erstmal darauf verlassen, dass wir alles richtig machen. Denn meistens wirken wir am natürlichsten, wenn wir am wenigsten darüber nachdenken.

Ihr arCanum Team

Interviewleitfäden für Bewerbungsgespräche nutzen

Ziel eines Bewerbungsgespräches ist es den Bewerber im Rahmen eines Interviews so kennen zu lernen, dass man seine Qualifikationen und Leistungen für die zu besetzende Stelle einschätzen kann. Oft bewerben sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Menschen mit verschiedenen Ausbildungen und Entwicklungen und es fällt schwer innerhalb dieser kurzen Zeit eines Interviews ein umfassendes, aussagekräftiges aber auch individuelles Bild von einem Bewerber zu bekommen.

Um möglichst allen Bewerbern die gleich Chance zu geben und vergleichbare Analysen zu schaffen, ist es hilfreich sich an einem Interviewleitfaden zu orientieren. Dieser kann selbst erstellt sein und so zum Beispiel interkulturelle Aspekte berücksichtigen, wenn sie im Unternehmen eine wichtige Rolle spielen oder auch individuelle Themen des Unternehmens einfließen lassen. Wird bei allen Bewerbern der gleiche Interviewleitfaden genutzt, ist später eine bessere vergleichende Betrachtung möglich.

Ein Interviewleitfaden kann sich an den 5 Phasen eines Bewerbungsgesprächs orientieren:

  1. Warm Up: Begrüßung und Vorstellung aller Teilnehmer, kurze Präsentation des Unternehmens und evtl. der zu besetzenden Stelle
  2. eigene Präsentation des Bewerbers anhand seines Lebenslaufes
  3. Rückfragen stellen, Motivation erfragen
  4. Fähigkeiten und Erfahrungen genauer erfragen und mit Anforderungsprofil abgleichen, tieferes Nachfragen an interessanten Stellen
  5. Gespräch beenden, offene Fragen klären und weiteres Prozedere vereinbaren

Wichtig zu beachten ist, dass alle Gespräche in etwa gleich geführt werden. Dabei helfen, neben dem Interviewleitfaden, zum Beispiel Fragetechniken. Geübtere Interviewer können sich beispielsweise auch Techniken aus Mitarbeitergesprächen bedienen. Dennoch gilt immer: Positionsbezogene Fragen stellen und keine Fragen zum Privatleben. Nihct nur, dass es unangebracht ist, es verzerrt auch das Bild des Bewerbers, den sie ja möglichst objektiv wahrnehmen möchten, um ihn anschließend mit den anderen Bewerbern zu vergleichen.

Vorbereitung und Nachbereitung von Vorstellungsgesprächen sind ebenso essentiell, wie das Interview an sich. Insbesondere wenn das Interview in englischer Sprache stattfindet: kennen Sie typische Redewendungen? Was ist das typische Vokabular für solche Situationen? Sollte die Präsentation des Unternehmens in englischer Sprache erfolgen? Außerdem sollten Sie sich Notizen machen können. Diese verwenden Sie dann in der Nachbereitung: Holen Sie Feedback von Kollegen ein, die teilgenommen haben, wie schätzen Sie die Bewerber ein? Welche Qualifikationen und Merkmale sind Ihnen wichtig? Vergessen Sie nicht, den Bewerben Rückmeldung über Ihre Vorstellung zu geben. Optimal wäre eine kurze Begründung für eine Absage, um Bewerbern die Chance zu geben sich zu verbessern. Diese lässt sich ganz leicht aus dem Interviewleitfaden ableiten.

Viel Erfolg im nächsten Interview!

Ihr arCanum Team

Rückkehr aus dem Expatriat

Vor einiger Zeit berichteten wir über den Kulturschock im Rahmen einer Entsendung eines Expatriats. Wir haben festgestellt, dass dieser keineswegs ein Drama ist und mit ein paar hilfreichen Tipps gut überwunden werden kann, wodurch neuen Erfahrungen im Ausland nichts mehr im Wege steht.

Heute möchten wir die Situation des Zurückkehrens betrachten. Die Rückkehr in die Heimat sollte ebenso, wie der Auslandsaufenthalt gut geplant sein. Das kann nicht nur den “reverse culture shock”, also den Kulturschock der Rückkehr, verringern oder gar verhindern, es hilft auch, sich in der gewohnten Umgebung, aber ungewohnten Situation besser zurecht zu finden.

Neben dem “reverse culture shock” neigen viele Rückkehrer dazu sich selbst zusätzlich unter Druck zu setzen, in dem sie möglichst schnell und reibungslos wieder in ihren früheren Alltag integriert sein möchten. Doch oft merkt man erst Zuhause, wie sehr einen der Auslandsaufenthalt verändert hat. Einerseits ein gutes Zeichen, denn das Ziel der Entsendung war ja eine Veränderung, andererseits trifft einen die Realität dann oft besonders hart, denn auch die Heimat stand nicht still und hat sich weiterentwickelt.

Um die Rückkehr vorzubereiten lohnt es sich, den Kontakt zu früheren Kollegen und Vorgesetzten auch im Ausland zu halten. Manche Firmen bieten hierfür ein Mentorenprogramm an. Der Kontakt hilft auf dem aktuellen Stand zu den Entwicklungen der Firma zu bleiben und vielleicht noch im Ausland zu erkennen, wo die neuen Fähigkeiten gut eingebracht werden können. Gleichzeitig hat der Arbeitgeber die Möglichkeit zu beobachten, wie sie sich entwickeln und kann damit die Personalbesetzung für den Zeitpunkt ihrer Rückkehr, planen. Wichtig ist auf jeden Fall schon vor der Entsendung gemeinsam mit dem Arbeitgeber zu klären, was das Ziel der Entsendung ist und wie die Rückkehr und die Wiedereingliederung aussehen sollen. Das schafft klare Bedingungen auf beiden Seiten.

Nicht zu vergessen sind natürlich die Familien der Expatriate. Partner und Kinder haben sich ebenfalls auf das Abenteuer Ausland eingelassen und müssen ebenso behutsam wieder in der Heimat eingegliedert werden. Strukturen, ein Alltag und Netzwerke müssen sich neu aufbauen, Perspektiven gebildet und Kontakte geknüpft werden. Und auch die Familie wird die Erkenntnis gewinnen, dass die Heimat während des Auslandsaufenthaltes nicht still stand.

Als Experte für Entsendungsbegleitung und Auslandsaufenthalte, bieten wir auch die Begleitung der Rückkehr an, beispielsweise durch ein Reintegrationstraining. Hierbei werden die Seminarinhalte ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Beispiel für mögliche Themen finden Sie auf unserer Homepage. Sollten Sie noch Fragen zum Thema Expatriat, Entsendung und Rückkehr haben, scheuen Sie nicht uns kontaktieren. Wir helfen gerne weiter!

Ihr arCanum Team

Spielend Lernen – didaktische Lernspiele

Spiele sind seit jeher Bestandteil menschlicher Kultur. Täglich kommen wir mit Spielen aller Art in Kontakt: auf dem Smartphone in der Ubahn, beim Fußballtraining, mit den eigenen Kindern und ganz klassisch auf Spieleabenden mit Freunden, wo die großen Brettspiele ausgepackt werden. Im Gegensatz zum Ernst hat das Spiel keine lebenswichtigen Konsequenzen und bietet so die Möglichkeit sich in einem geschützten, geregeltem Rahmen Auszuprobieren, wobei Fehler und Wiederholung ausdrücklich erlaubt sind.

Betrachten wir kurz den Alltag unserer Jüngsten: die meiste Zeit des Tages verbringen sie spielend. Dabei nutzen sie alle Sinne und probieren sich aus. Mal wird das Einkaufen nachgestellt, mal die Situation beim Arzt und ganz nebenbei entwickeln sie so Kompetenzen, die sie im Laufe ihres Lebens noch oft brauchen werden. Geschult werden Kommunikation und Interaktion; der Umgang mit anderen, aber auch mit den eigenen Emotionen und Gedanken und der Möglichkeit diese zu äußern. Grenzen werden ausgetestet und das alles im geschützten Rahmen, wo noch keine lebenswichtigen Entscheidungen getroffen werden müssen. Unbewusst generieren sich die Kinder so positive Emotionen und verbessern ganz von alleine ihre Lernsituation.

Lernen geschieht über verschiedene Lernkanäle: Sehen, Hören, Sprechen und Bewegung sind die wichtigsten, wenn es um nachhaltigen Lernerfolg und, speziell wie bei uns, um Sprachgebrauch geht. Daher haben wir das Spiel als spezifische Lernübung in unsere Trainingsmethodik aufgenommen. Hierbei geht es weniger um den Erwerb neuer Fähigkeiten, als vielmehr um die Festigung und Anwendung des Erlernten.

Lernspiele übernehmen meist die Regeln gängiger Gesellschaftsspiele, was die Durchführung erleichtert, da die Regeln schnell erklärt und verstanden sind. Der große Trainingsnutzen liegt dann bei der Handlungsbezogenheit, der Interaktion und der Variabilität der Trainingsinhalte. Unser kartenbasiertes Material ist für die verschiedensten inhaltlichen Themen ausgerichtet und soll genau diesen Trainingsnutzen fördern.

Ein Beispiel für ein von uns entwickeltem Lernspiel ist “Ausreden”. Diese Mischung aus Karten und Würfelspiel ist bereits für fortgeschrittenere Stufen im Deutschunterricht entwickelt. Reihum darf jeder Teilnehmer eine Karte ziehen, auf der eine Situation abgebildet oder beschrieben ist. Der Teilnehmer soll sich jetzt überlegen, aus welchem er diese Situation nicht bestreiten möchte, anschließend würfelt er. Die gewürfelte Augenzahl gibt ihm dann vor, welche grammatikalische Struktur er verwenden soll, um sich den Mitspielern mitzuteilen. Das Spiel kombiniert also eine Grammatik-Übung mit der Konversationsübung, wodurch die Teilnehmer gleich ins Handeln und Gespräch kommen.

Wir haben mittlerweile einen großen Material- und Erfahrungsschatz im Umgang mit speziellem Kursmaterial und Lernspielen. Sollten Sie Interesse oder Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns!

Ihr arCanum Team

Schonmal über einen Auslandsaufenthalt nachgedacht?

Nicht nur Schüler können während ihrer Schulzeit ein Jahr im Ausland verbringen. Auch viele Arbeitgeber in internationalen Firmen unterstützen ihre Mitarbeiter dabei, eine Sprachreise zu machen.

Eine tolle Gelegenheit die neu erworbenen Kenntnisse direkt im Alltag anzuwenden und den eigenen Horizont zu erweitern. Nicht nur, um endlich mit Vorurteilen über andere Kulturen aufräumen zu können…

Wir helfen gerne mit Informationen und der Vorbereitung!

Auf der sicheren Seite

Im Falle eines Falles ist es allemal besser, abgesichert zu sein.

Deshalb bieten wir eine Versicherung an, die neben der Kosten für die Stornierung eines Seminars auch alle weiteren finanziellen Lasten deckt – ob das nun die Reisekosten für den Zug oder den Flieger sind, oder auch das Hotel. Mit inbegriffen in der Versicherung sind außerdem verspätete Anreisen oder ein ungeplanter Abbruch des Seminars.

Wie schließe ich eine Versicherung ab?

Ganz bequem online. Auf unserer Homepage finden Sie einen Link, der Sie direkt zur Buchung der Versicherung führt.

Was muss ich zur Versicherung wissen?

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

Die Versicherung kann bis spätestens 30 Tage vor Seminarbeginn abgeschlossen werden. Versichert sind Seminarrücktritt, Seminarabbruch, sowie die Kosten während der An/-Abreise.

Die Selbstbeteiligung beträgt 20 %.

Weitere Details zum Ablauf und den Kosten der Versicherung finden Sie auf unserer Homepage .

Ihr arCanum Team

Interviews richtig trainieren

Interviews und Vorstellungsgespräche sind für viele Menschen leider wie der Gang zum Zahnarzt. Unangenehm und oft gefürchtet, besonders wenn das Gespräch nicht in der eigenen Muttersprache stattfindet. Man hat nur kurze Zeit zu überzeugen, muss auf den Punkt abliefern und das auch noch in einer anderen Sprache.

Business English ist für viele kein Problem mehr, doch wenn es dann dazu kommt das Gegenüber von sich selbst zu überzeugen oder gar Verhandlungen über den neuen Vertrag auf Englisch zu führen, wird das Eis oft ziemlich dünn.

Da ist es doch beruhigend zu hören, dass man Souveränität, Selbstbewusstsein und Sicherheit in solchen Situationen trainieren kann wie ein Athlet. Übung bringt Routine und damit Sicherheit – auch in fremden Sprachen. Dafür bedienen wir uns verschiedener Lerntechniken und Trainingskonzepte, genau wie ein Sportler.

Ein mittlerweile oft genutztes und effektives Mittel ist die Videoanalyse, insbesondere in Gruppentrainings. Man lässt sich in einer konkreten Ausgangssituation – in diesem Fall die Interviewsituation – filmen, analysiert diese anschließend und kann daraus konkrete Verbesserungen ableiten. Das ermöglicht ein späteres Controlling der Lernziele.

Videoaufnahme

Wählen Sie eine möglichst konkrete und realitätsnahe Situation. Beide Interviewpartner sollten vorbereitet sein, das Setting entsprechend gestaltet und die Themen individuell oder gar branchenspezifisch.

Analyse

Anschließend sehen Sie sich Ihr Video an, vergessen Sie nicht sich Notizen zu machen! Was fällt Ihnen sofort auf? Was gefällt Ihnen besonders gut? Wie gefällt Ihnen Ihr Kommunikationsstil? Was sagen Dritte zur Videosequenz, was fällt ihnen sofort auf? Holen Sie sich ehrliches Feedback ein, denn vier Augen sehen oft mehr als zwei.

Konkretisierung und Actionplan

Aus dem Feedback, dass Sie sich generiert haben, können Sie nun konkrete Punkte ableiten, die Sie verändern möchten. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, seien Sie dafür aber möglichst präzise darin, was Sie verändern möchten. Daraus entsteht ein sogenannter Actionplan, der Ihren Fokus auf Veränderungen legt und Sie in die nächste Trainingssequenz führt.

Teilschritte

Zerlegen Sie das Interview in Teilschritte und üben Sie Ihre persönlichen Punkte aus dem Actionplan. Ist Ihnen beispielsweise Ihre Körperhaltung aufgefallen, setzen Sie sich vor einen Spiegel, machen Sie Bewegungs- oder Atemübungen, probieren Sie verschiedene Haltungen aus, in denen Sie sich wohl fühlen. Ist Ihnen aufgefallen, dass Ihre Antworten nicht das ausdrücken, was Sie eigentlich sagen möchten, versuchen Sie ein Stärkenprofil zu erstellen und Ihre Rhetorik bewusst zu überarbeiten. Diese Teilschritte ermöglichen Ihnen aktives Lernen anhand der vorhergegangenen Bedarfsanalyse.

Controlling

Anschließend wird eine erneute Videoaufnahme gemacht, um Ihr Lernen zu kontrollieren. Das dient einerseits dazu Ihnen Erfolge sichtbar zu machen, andererseits um den Prozess des Trainings von vorne zu beginnen: eine erneute Analyse, andere oder weitere Ziele, Bearbeitung dieser in Ihrem Actionplan und anschließend wieder ein Controlling. Diesen prozess können Sie so oft wiederholen bis Sie sich sicher fühlen.

 

Diese Art des Trainings können Sie beispielsweise mit einem Intensiv- oder Sprachtraining kombinieren, sodass nicht nur Ihre Fähigkeiten in der Interviewsituation, sondern auch Ihre sprachlichen Fähigkeiten sich noch weiter verbessern. Sprache und Situation lassen sich wunderbar miteinander verbinden und bestenfalls gemeinsam trainieren.

Viel Erfolg beim Training!

Ihr arCanum Team