Das Projekt Übersetzung

Wir haben bereits erfahren, was eine professionelle Übersetzung ausmacht und wo manchmal die Schwierigkeiten in der Transportation von Inhalt und auch Sprachgefühl liegen. Diesmal möchten wir das gesamte Projekt Übersetzung betrachten, denn da gehört weit mehr dazu, als einen Text von einer Sprache in eine andere zu übersetzen. Frau Sixt erklärt uns, was die Fachübersetzer können müssen, um gute Ergebnisse zu bringen und was zu tun ist, wenn mal mehr als eine Übersetzung notwendig ist.

Wer übersetzt bei Ihnen? Welche Qualifikationen haben die Übersetzer?

„Wenn die Sprache nicht stimmt, ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist. So kommen keine guten Werke zustande. Also dulde man keine Willkür in den Worten.“ Dieser Ausspruch von Konfuzius ist die Unternehmensphilosophie der Agentur für SprachenService. Deshalb gehören zum Team ausschließlich professionelle Fachübersetzer/innen, die zusätzlich umfangreiche Spezialkenntnisse in dem jeweiligen Fachgebiet besitzen. Sie übersetzen grundsätzlich nur in die eigene Muttersprache, damit die fachgerechte Ausführung gewährleistet ist.

Schließlich ist die Sprache das wichtigste Medium, das Menschen verbindet und Botschaften transportiert; und wir legen Wert darauf, dass unsere Kunden immer richtig verstanden werden – in jeder Sprache dieser Welt.

Anmerkung: Der Beruf „Übersetzer“ ist nicht geschützt. Es kann sich also jeder als Übersetzer anbieten. Professionelle Übersetzer haben jedoch mehrere Jahre studiert.

Welche Sprachen der Übersetzung bieten Sie an

Wir bieten Übersetzungen in alle und aus allen Sprachen an.

Wie ist der organisatorische Ablauf einer Übersetzung?

Jeder Text und jeder Auftrag stellt andere Anforderungen, deshalb wird jeder Auftrag ganz individuell bearbeitet. Das ist übrigens auch etwas, was Software nicht leisten kann.

Wie viel Zeit muss für eine Fachübersetzung gerechnet werden?

Der Zeitbedarf ist von mehreren Faktoren abhängig, vorrangig natürlich vom Textumfang. Weiter Aspekte sind u. a. die gewünschte Sprachkombination und der Schwierigkeitsgrad.

Was sind die häufigsten Probleme bei einem solchen Projekt?

Außer dem bereits erwähnten Zeitmangel gibt es eigentlich keine Probleme. Manche Projekte beinhalten natürlich spezielle Herausforderungen, für die jedoch immer Lösungen gefunden werden.

Welche Services bieten Sie rund um Übersetzungen an

Die Agentur für SprachenService bietet neben Übersetzungen auch:

Lektorat, Korrekturlesen: „Die eigenen Fehler sieht man nicht“, diese Aussage trifft auch auf geschriebene Texte zu. Wenn wir selbst verfasste Texte korrekturlesen, sehen wir die Fehler meist nicht, denn unser Gehirn hat sich gemerkt, was wir schreiben wollten und liest das dann auch so. Deshalb sollte das Korrekturlesen jemand übernehmen, der den Text nicht kennt. Wir überprüfen die Texte auf Rechtschreibung und Grammatik sowie auch auf Formulierung und Lesefreundlichkeit, entsprechend den Vorgaben des Kunden.

Gerne übernehmen wir auch das Lektorat von Büchern und unterstützen Autoren.

Transkription: Wir bringen gesprochene Texte von Audio- oder Videoaufnahmen auf Papier bzw. in eine Textdatei. Dieser Service wird z. B. für mitgeschnittene Interviews benötigt. Meist geht es aber darum, Filmtexte für Voiceover oder Untertitel zu übersetzen.

Dolmetschen: Für Verhandlungen, Konferenzen, Veranstaltungen oder sonstige Gelegenheiten vermittelt die Agentur für SprachenService Konsekutiv- und Simultandolmetscher.

Projektmanagement: A. S. S. übernimmt auch das gesamte Projektmanagement für die Erstellung von Unterlagen in verschiedenen Sprachen. Wir koordinieren alle Schritte auf dem Weg vom Ursprungsdokument bis zum druckfertigen Produkt. Der Kunde erhält dann pünktlich zum vereinbarten Termin alle Sprachversionen in der gewünschten Form. Durch unsere guten Kontakte zu verwandten und angrenzenden Branchen finden wir Lösungen für die Anforderungen unserer Kunden.

Auch diesmal möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Sixt vom A.S.S. für ihre kompetente Unterstützung und das gelungene Interview bedanken!

Ihr arCanum Team

Bild: Beatriz Perez Moya via Unsplash

Trainingskonzept der arCanum

Im heutigen Beitrag möchten wir das arCanum Trainingskonzept vorstellen. Die Besonderheit daran ist, dass verschiedene Methoden, Materialien und Lernkanäle miteinander verbunden werden, um ein möglichst effektives, erfolgreiches und langanhaltend gutes Ergebnis zu erzielen.

Unsere Sprachtrainings sprechen bewusst alle Lernkanäle an: Hören, Sehen, Gespräche und Bewegung. Dadurch bieten wir allen Lerntypen eine Möglichkeit individuell und effektiv zu lernen. Unterstützend verwenden wir Trainingsmaterialen, wie Karten, Spiele und Texte, die interaktiv angewendet werden. Die Spiele sind eigens von uns entwickelt und auf verschiedene Niveaus und Situationen abgestimmt. Die Lern- und Vokabelkarten produzieren wir selbst, sodass wir für alle Trainings gut ausgestattet sind. In unserem sich ständig erweiterndem Archiv finden unsere Trainer zu nahezu jeder Situation, egal ob berufsbedingte Themen oder privater Sprachgebrauch im Urlaub. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit auf Audiounterstützung zuzugreifen. In Konversationsübungen soll das Erlernte in möglichst realen Situationen angewendet und geübt werden. Diese tatsächlichen Gesprächssituationen werden durch Karten und Poster begleitet.

Zusätzlich zu unseren aktiven Ansätzen nutzen wir die suggestopädische Methode des Alpha-Intensivtrainings, um den Lernerfolg durch autogenes Training zu unterstützen, wobei das Gelernte im Gedächtnis abgespeichert wird. (vgl. http://blog.arcanum.de/was-ist-eigentlich-dieser-alpha-zustand/ ) Unsere Trainer sind speziell für all diese Trainingsmethoden im Sprachentraining durch uns geschult und bieten so eine bestmögliche Begleitung der Teilnehmer.

Für uns steht der Trainingsnutzen für die Teilnehmer im Vordergrund: der Effekt soll immer für die Teilnehmer sichtbar sein, die verschiedenen Lerntypen sollen berücksichtigt und dadurch die Motivation hoch gehalten werden.

Zum Ende eines jeden Sprachkurses stellen die Trainer individuelle Aufgaben- und Lernpakete für jeden Teilnehmer zusammen, um ihm so eine Möglichkeit zu geben, über den Sprachkurs hinaus aktive und im Sprachtraining zu bleiben.

Wir stehen gerne für Informationen rund um unseren Kursbetrieb zur Verfügung. Scheuen Sie nicht Kontakt aufzunehmen!

Ihr arCanum Team

Nonverbale Kommunikation

Wir tun es ständig, wir können gar nicht ohne und tun wir nichts, dann ist auch das eine Botschaft. Nonverbale Kommunikation. Sie begleitet uns tagtäglich und nach dem Kommunikationswissenschaftler Watzlawick können wir gar nicht nicht kommunizieren.

In sozialen Situationen spricht unser Körper also immer mit. Die Art und Weise, wie wir unseren Körper meist völlig unterbewusst einsetzen, sendet an unseren Gegenüber wichtige Signale. Man unterscheidet hier die sogenannte Inhalts- und Beziehungsebenen: auf der inhaltlichen Ebene tauschen wir Informationen auf verbaler Ebene aus. Dagegen tauschen wir auf der Beziehungsebene eine Fülle an sogenannten analogen Informationen aus, die die digitalen, inhaltlichen Informationen zu einem kompletten Bild abrunden und es uns so erst möglich machen den Inhalt auch zu verstehen.

Dabei nutzen wir mehrere Kanäle der nonverbalen Kommunikation: mit unserem Blickverhalten beeinflussen wir ganze Gespräche, wir wissen intuitiv wie lange wir einen Blickkontakt halten und wie intensiv dieser in der Situation sein darf. Die Mimik liefert wichtige und vorallem schnelle Reaktionen auf inhaltliche Informationen, selten können wir unsere Meinung hinter einem gut geübten Pokerface verstecken. Mit Gestik unterstreichen wir unser Gesagtes und damit die inhaltliche Ebene, hierbei ist das Timing besonders wichtig, weil Gestik sonst schnell einstudiert und damit unnatürlich wirken kann. Auch räumliche Distanz spielt eine große Rolle. Meist haben wir gelernt, wie wir Nähe und Distanz einschätzen können, Kinder tun sich damit beispielsweise oft noch schwer und sind entweder distanzlos oder fremdeln.

Nonverbale Kommunikation ist also schwer zu kontrollieren, ganz anders als unsere verbale Kommunikation. Doch gerade im professionellen und Businessumfeld ist es sinnvoll die nonverbale Kommunikation zu trainieren, um sie sicher und zielgerichtet einsetzen zu können. Hält man beispielsweise oft Vorträge macht es Sinn sich von Zeit zu Zeit filmen zu lassen und die Aufnahme auf die eigene Körpersprache hin zu betrachten. Nach Bewerbungsgesprächen, Interviews oder Meetings kann man sich Feedback von Kollegen einholen, die man beauftragt hat, die eigene Gestik und Mimik zu beobachten. Oder man nimmt sich ganz klassisch Zeit vor dem Spiegel, probiert sich aus, versucht verschiedene Positionen, Gesichtsausdrücke, Kopfhaltungen und Gestiken.

Es lässt sich also durchaus etwas an der eigenen nonverbalen Kommunikation verändern, doch unsere Intuition lässt uns selten im Stich, also können wir uns getrost erstmal darauf verlassen, dass wir alles richtig machen. Denn meistens wirken wir am natürlichsten, wenn wir am wenigsten darüber nachdenken.

Ihr arCanum Team

Was Verhaltensänderung, Ziele und Motivation gemeinsam haben

Um Lernen effektiv und auch langfristig und nachhaltig erfolgreich zu gestalten, muss die Motivation stimmen. Doch wie hält man die Motivation aufrecht, wenn man Sprachen lernen möchte? Schließlich lernt sich so eine Sprache nicht von heute auf morgen und Grammatik, Wortschatz und Co können einen ganz schön Nerven kosten, dass man nicht zuletzt auch mal hinwerfen möchte. Das ist jedoch alles andere als nachhaltig. Wie lässt sich dieses Dilemma also vermeiden?

Eine Sprache zu lernen, heißt in gewisser Weise eine Verhaltensänderung zu erreichen: In Zukunft in einer anderen Sprache zu kommunizieren, als man es bisher in vergleichbaren Situationen getan hat. Egal welcher Lerntyp man ist, welche Trainingsmethoden man anwendet oder welche Lerntechniken einem liegen, ohne die vier Schritte der Verhaltensänderung wird das Ergebnis nicht lange anhalten.

Es braucht also die Absicht etwas verändern zu wollen (Sprachkenntnisse erweitern), die konkrete Vorbereitung (man bucht einen Sprachkurs), die Umsetzung (Lerninhalte aufnehmen) und schließlich die Aufrechterhaltung (Anwendung der Sprache im Alltag). Das alles braucht Zeit und die Motivation diesen Lernprozess zu gestalten und durchzuhalten.

Um die Motivation hoch zu halten, ist es sinnvoll für sich Ziele zu formulieren. Je bedeutsamer die Ziele für einen persönlich sind und je realistischer sie zu erreichen sind, desto höher ist die intrinsische Motivation (also die Motivation, die man in sich selbst generieren kann, ganz ohne Hilfe von außen) und damit auch das Lernpotential. Wenn Sie sich also Ziele formulieren, achten Sie auf die drei Ps:

Persönlich, Positiv, Präsens.

Zum Beispiel: Ich kann mit meiner spanischen Freundin ein Telefonat in ihrer Muttersprache führen.

Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten für Zielformulierungen. Die Profis nutzen auch gerne die sogenannten SMART-Ziele:

Spezifisch, Messbar, Ansprechend, Realistisch, Terminiert

Dann würde das Beispiel so lauten: Ich kann in drei Monaten mit meiner spanischen Freundin ein Telefonat von einer halben Stunde in ihrer Muttersprache Spanisch führen, um ihr sprachlich entgegen zu kommen, wodurch sie sich wohler fühlen wird.

Wie auch immer Sie ihre Ziele formulieren, achten Sie darauf, dass es eher kleinere, realistische Ziele sind, die Sie auch wirklich erreichen können. Kontrollieren Sie regelmäßig, wie nah oder fern Sie Ihrem Ziel sind und ob es eventuell angepasst werden muss. Und ganz wichtig: Feiern Sie erreichte Ziele und belohnen Sie sich dafür, das steigert die Motivation gleich die nächste Etappe aufzunehmen.

Wir helfen Ihnen gerne Ihre Ziele für unsere Intensivseminare zu formulieren oder ihre persönliche Seminargestaltung zu planen, sprechen Sie uns gerne darauf an.

Ihr arCanum Team