Fokussiert durch den Fremdsprachenunterricht

In der Regel dauert ein Unterrichtstermin, um eine Fremdsprache zu lernen 90 Minuten und das ein bis drei Mal pro Woche. Bei einem Intensivkurs, wie beispielsweise unserem ALPHA Training, sogar 7 Stunden pro Tag, 5 Tage lang.

Dabei die ganze Zeit über aufmerksam zu sein und sich auf das Lernen zu konzentrieren schafft fast keiner, aber wie schaffen es Lernwillige, nicht alle paar Minuten abzuschweifen und gedanklich doch schon die wichtige E-Mail zu schreiben, das Meeting vorzubereiten oder das Kundengespräch zu führen?

Finden Sie hier wichtige Tipps, wie Sie aus Ihrem Sprachkurs das Beste rausholen und sich fokussieren, ohne ständig abzuschweifen.

1. Die Haltung beeinflusst das Verhalten

Wenn ich als Lerner mich in den Kurs setze und denke: „Hey, Sprachtrainer jetzt lern mir was, unterhalte mich und zwar so, dass ich mich nicht langweile“, dann werde ich zumeist enttäuscht. Wenn ich mir aber sage: „Ich bringe Einsatz dafür hier zu sein, wende Zeit dafür auf, in der ich auch etwas anderes machen könnte, da will ich natürlich auch den vollen Output mitnehmen.“ Mit dieser Einstellung akzeptiert man viel leichter auch ein paar unbequeme Wahrheiten, die zu jedem Lernen gehören.

2. Kein Multitasking

Auch wenn wir uns alle gerne Mal ein bisschen in die Tasche lügen und denken, ach nur schnell die Email querlesen, ich höre ja trotzdem, was der Sprachtrainer sagt. Vielleicht sind Sie, werte Leserin, sogar ein Frau, dann haben Sie ja sowieso die Fähigkeit mindestens zwei Dinge gleichzeitig zu tun, so sagt man doch…. Leider ist das aber ein absoluter Trugschluss und mittlerweile mannigfach widerlegt. Wenn etwas gut werden soll, heißt in unserem Fall, wenn man eine Fremdsprache lernen möchte, dann hilft nur die klare Entscheidung, das Handy und alles was sonst noch ablenken könnte, zu verbannen.

3. Wer schreibt der bleibt

Ein weiterer Trugschluss ist: „Das kann ich mir auch so merken.“ Nein. Ich muss schon mitschreiben! Nur so kann ich sicherstellen, dass ich auch nochmals nachschauen kann. Alles was wir aufschreiben prägt sich wesentlich leichter ins Gedächtnis ein. Und kennen wir das nicht alle noch aus unserer Schulzeit? Sobald wir etwas wahrhaftig und aktiv auf einen kleinen Spicker geschrieben haben, ja, dann wussten wir es und haben den Spickzettel gar nicht mehr gebraucht. Im heutigen Smartphone Zeitalter ist es so herrlich einfach das Tafelbild des Trainers zu fotografieren, aber glauben Sie mir, das ist wieder so eine Flunkerei in der mittlerweile sehr großen Tasche! Denn das Foto verschwindet im Nirwana mit all den anderen Schnappschüssen, die irgendwann dem Löschen zum Opfer fallen, da der Speicherplatz auf dem Smartphone schon wieder zu gering geworden ist.

Wenn wir ehrlich sind, kennen wir die Tipps alle, dennoch eine kleine Erinnerung, ganz ohne erhobenem Zeigefinger, kann nicht schaden… und wenn wir uns das nächste Mal selbst ertappen, wie wir nur mal kurz das Handy checken wollen, erinnern wir uns doch einfach an die große Tasche mit all den kleinen Flunkereien und Beschönigungen, die wir uns den ganzen Tag so selbst erzählen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein sehr kleine Tasche und einen klaren Fokus!

Ihr

arCanum Team

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Italienische Redewendungen – so sprechen Sie wie ein Muttersprachler

Auch wenn gerade jetzt im Sommer, viele bei Italien an Gardasee, Strand, Meer, Pasta, Pizza und Spritz denken – an „la dolce vita“ eben, spielt neben all den anderen europäischen Sprachen natürlich auch italienisch eine wichtige Rolle für jedes internationale Unternehmen. Wir haben bereits mehrfach festgestellt, dass keine einzige Sprache auf der Welt, ohne Idiome oder Redewendungen auskommt. Für Muttersprachler immer eine natürliche Ausdrucksform, für Fremdsprachen-Lerner aber, immer wieder und in jeder Sprache eine neue Herausforderung. Darum schauen wir uns in diesem Artikel verschiedene italienische Ausdrücke an, um Ihnen zu helfen, auf der ganzen Welt Geschäfte zu machen.

Finden Sie im folgenden eine praktischen Liste mit italienischen Redewendungen, Wörtern und Ausdrücken, die Ihnen jedes geschäftliche Gespräch und Meeting erleichtern werden.

1. Ideen

Denken wir mal scharf nach Pensiamoci bene.
Mir ist eine Idee gekommen Mi è venuta un‘idea
Etwas ganz genau nehmen. In ogni caso bisognerebbe rifletterci su.

2. Besprechungen

Peter hat das Wort Pater ha la parola.
Reden wir nicht um den heißen Brei herum Non evitiamo il discorso.
Machen wir Schluss für heute Per oggi terminiamo qui.

3. Verhandlungen

Spielen wir mit offenen Karten. Giochiamo a carte scoperte.
Wir müssen konsequent bleiben. Dobbiamo essere coerenti.
Jetzt sind Sie am Zug. Ora tocca a Lei!

4. Geld

Das kostet ein Vermögen Cotsa una fortuna.
Wir haben einen Haufen Geld bezahlt. Abbiamo pagato un sacco di
soldi.
Wir müssen den Gürtel enger schnallen. Dobbiamo tirare la cinghia.

5. Projekte

Es läuft alles wie geplant. Va tutto come previsto.
Wir sind auf Schwierigkeiten
gestoßen.
Abbiamo incontrato delle
difficoltá.
Wir müssen wieder bei Null
anfangen.
Dobbiamo ricominciare da zero.

Wenn Sie nun Lust auf eine weitere Fremdsprache oder auch die Vertiefung Ihrer schon vorhandenen Italienischkenntnisse bekommen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Unsere muttersprachlichen Sprachtrainer erstellen gerne ein individuelles Sprachtraining, passend zu Ihren Anforderungen.

Ihre

arCanum Akademie

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https://www.arcanum.de/sprachen

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Französische Redewendungen – so sprechen Sie wie ein Muttersprachler

Neben Englisch und Spanisch ist Französisch für jedes internationale Unternehmen eine sehr wichtige Sprache. Wir haben bereits mehrfach festgestellt, dass keine einzige Sprache auf der Welt, ohne Idiome oder Redewendungen auskommt. Für Muttersprachler immer eine natürliche Ausdrucksform, für Fremdsprachen-Lerner aber, immer wieder und in jeder Sprache eine neue Herausforderung. Darum schauen wir uns in diesem Artikel verschiedene französische Ausdrücke an, um Ihnen zu helfen, auf der ganzen Welt Geschäfte zu machen.

Finden Sie im Folgenden eine praktische Liste mit französischen Redewendungen, Wörtern und Ausdrücken, die Ihnen jedes geschäftliche Gespräch und Meeting erleichtern werden.

1. Ideen – Idées

Denken wir mal scharf nach Réfléchissons-y sérieusement.
Mir ist eine Idee gekommen J‘ ai une idée.
Etwas ganz genau nehmen. Il faut y réfléchir.

2. Besprechungen – Réunions

Peter hat das Wort Peter a la parole.
Reden wir nicht um den heißen Brei
herum
Ne tournons pas autour du
pot.
Machen wir Schluss für heute C‘ est fini pour aujourd’hui.

3. Verhandlungen – Négociations

Spielen wir mit offenen Karten. Jouons cartes sur table.
Wir müssen konsequent bleiben. Nous devons rester cohérents.
Jetzt sind Sie am Zug. Maintenant c’est à vous.

4. Geld – Argent

Das kostet ein Vermögen Ça coûte une fortune.
Wir haben einen Haufen Geld
bezahlt.
On a dépensé une fortune.
Wir müssen den Gürtel enger schnallen. Nous devons nous serrer la
ceinture.

5. Projekte – Projets

Es läuft alles wie geplant. Tout se passe comme prévu.
Wir sind auf Schwierigkeiten
gestoßen.
Nous avons rencontré des difficultés.
Wir müssen wieder bei Null
anfangen.
Nous devons recommencer à zéro.

Wenn Sie nun Lust auf eine weitere Fremdsprache oder auch die Vertiefung Ihrer schon vorhandenen Französischkenntnisse bekommen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Unsere muttersprachlichen Sprachtrainer erstellen gerne ein individuelles Sprachtraining passend zu Ihren Anforderungen.

Ihre

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https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_franz%C3%B6sischer_Redewendungen

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Der Mensch soll lernen. Nur die Ochsen büffeln.

Mit diesem Zitat von Erich Kästner möchten wir Sie einladen, sich in den folgenden drei Minuten über ein paar Neuerungen in der arCanum Akademie zu informieren.
Möglicherweise kennen Sie unser ALPHA-Training bereits oder haben zumindest schon davon gehört. Dieses, sehr effiziente, intensive und etwas andere Sprachtraining ist bis heute unser Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmal. Bei Gründung der arCanum Akademie, im Jahr 1997, war genau dieses gehirngerechte ALPHA –Intensivtraining sogar unser einziges Produkt. Im Laufe der Jahre sind 90-minütige, wöchentliche Präsenztrainings, Telefontrainings und neuerdings auch Online-Präsenztrainings in virtuellen Classrooms dazugekommen. Dennoch ist das ALPHA-Training auch heute noch, eine ganz besonders effektive Art eine Fremdsprache zu lernen, darum haben wir uns gedacht, warum Altbewährtes ausmustern? Lassen wir es lieber in neuem Glanz erstrahlen!

ALPHA Lernen kurz erklärt:
Bei dem sogenannten ALPHA-Intensivtraining macht man sich die positiven Auswirkungen von Entspannung auf den Körper zunutze und fördert so ganzheitliches Lernen. Versetzt man sich in einen entspannten Zustand, verändert das die Physiologie unseres Körpers: der Blutdruck und die Herzfrequenz sinken, die Atemfrequenz wird langsamer und tiefer, die Muskelspannung wird weniger und auch die Gehirnwellen schalten auf eine Frequenz von etwa 8-13 Schwingungen. Befindet man sich in diesem wachen aber entspannten Zustand, hat das Gehirn eine Erwartungshaltung und ist daher besonders aufmerksam und aufnahmefähig. Im Unterschied zum Schlafen wartet das Gehirn auf Input und ist bereit für eine Zustandsänderung. Da die hier aktiven Gehirnwellen auch Alphawellen genannt werden, nennt man das den ALPHA-Zustand.
Doch wie kann man nun diesen Zustand des Gehirns als Trainingsmethode nutzen? Dazu muss man verstehen, wie Lernen auf neuronaler Ebene abläuft. Das Gehirn besteht aus neuronalen Netzwerken, die von den einzelnen Synapsen und Neuronen gebildet werden. Man kann sich das ähnlich eines Straßennetzes vorstellen. Je öfter eine Straße genutzt wird, desto fester und breiter wird sie und so kann aus einem Trampelpfad eine zweispurige Autobahn werden. Ähnlich verhält es sich mit den Neuronen. Je öfter Verbindungen im Hirn genutzt werden, desto stabiler werden sie. Beim Alpha-Lernen profitiert man davon, dass der ALPHA-Zustand für ein besonders synchrones und rhythmisches Arbeiten der Synapsen sorgt und unser Gehirn in diesem Zustand besonders fähig ist, Dinge zu lernen und abzuspeichern.

Ablauf des ALPHA-Intensivtrainings:
Diese Sprachtrainings sind in vier Phasen unterteilt, um alle Lernpotentiale voll auszunutzen. Der erste Schritt ist die Entspannung. Es wird ein autogenes Training durchgeführt, um die Teilnehmer in einen entspannten, emotional ruhigen und ausgeglichenen Zustand zu bringen, in dem sie volle Aufmerksamkeit erlangen. Die nächste Phase ist das Aufnehmen, hier wird nur zugehört, gelesen und erfahren, um Vokabular und Wortschatz passiv abzuspeichern. Der dritte Schritt ist das Aktivierungstraining, hier wird durch Hören und Sprechen, durch Interaktion von Mimik und Gestik, aber auch durch spontane Reaktionen das bereits passiv Gelernte ins aktive Bewusstsein geholt. Dieses intensive Nachsprechtraining hilft eine Verknüpfung von gespeichertem Wortschatz und der tatsächlichen Aussprache herzustellen. Im vierten und letzten Schritt kommt es zur Anwendung. Hier wird die Sprache lebendig, das Gelernte wird benutzt und es werden Konversationen geführt mit dem korrekten grammatikalischen Einsatz von Vokabular und Phrasen aus alltagsrelevanten Situationen. Mit Hilfe dieser einzigartigen Methode lernen Teilnehmer 600 Vokabeln in einer Trainingswoche (Montag-Freitag von 8.30-16.45 Uhr) mit passender Grammatik und Konversation zu den jeweils individuellen Themen und sind damit, bis zu dreimal schneller als in herkömmlichen Sprachtrainings. Ein effektiveres Training kennen wir nicht. Welche Fremdsprache soll‘s denn sein? Sie haben die Wahl: Englisch, Deutsch als Fremdsprache, Französisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch oder brasilianisches Portugiesisch.

Digitalisierung des ALPHA-Trainings – der neue Glanz und Ihre Vorteile
Wir sind längst angekommen im digitalen Zeitalter, lernende Computer, Sprachsteuerung, und E-Learning sind bereits Realität. Kein Unternehmen kann sich dem digitalen Wandel entziehen und für uns als Anbieter von Fremdsprachentrainings heißt das, die enormen Chancen, die sich aus der Digitalisierung, auch für Sprachtrainings ergeben, in das Kursangebot zu integrieren, um Flexibilität und Lerneffizienz zu steigern.
Beim ALPHA-Intensivtraining haben wir genau das gemacht. Denn, wenn wir bisher an vorgefertigtes Lehrmaterial, je nach Sprachniveau und Anforderung gebunden waren, ist durch die vollständige Digitalisierung des Trainings, eine ganz neue und wunderbare Flexibilität entstanden. Ab sofort können wir die komplette Trainingswoche auch mit Ihrem, individuell und exakt auf Ihre Bedürfnisse ausgerichteten Vokabular durchführen. Das bedeutet, die Kurse sind nicht mehr nur auf das konventionelle Lernen einer Fremdsprache ausgerichtet, sondern auch und jetzt ganz besonders für sehr spezielle Anforderungen und Herausforderungen genau die richtige Vorbereitung. Denken wir an einen Vorstand, der sich auf eine wichtige Präsentation vorbereiten muss, oder an Teilnehmer aus sehr spezifischen Fachabteilungen, die spezielles technisches oder juristisches Vokabular benötigen, all diese Anforderungen können durch die Digitalisierung nun ganz leicht in die Lernmethode integriert und umgesetzt werden.

Unser Best-practice Beispiel
Für einen im Allgäu beheimateten Baukonzern, der gezielt Bauarbeiter aus Rumänien rekrutiert, haben wir mit unserem digitalisierten ALPHA-Training eine effiziente Lösung entwickelt. Bevor die Arbeiter auf den Baustellen eingesetzt werden, absolvieren sie bei uns ein dreiwöchiges ALPHA-Intensivtraining, in dem sie von Anfang an spezielles Baustellenvokabular lernen, das uns der Kunde vorgegeben hat. Anschließend werden die Arbeiter auf den Baustellen noch 2x pro Woche vor Ort weitertrainiert. Da wir nun ganz leicht kundenspezifisches Vokabular in unsere Intensivtrainings integrieren können, ist der Nutzen für die Teilnehmer und den Kunden wesentlich größer, als bei einem konventionellen Deutschkurs. In unserem aktuellen Beispiel können die Arbeiter sehr viel schneller auf den Baustellen eingesetzt werden.

Für alle, die nun Lust bekommen haben vielleicht auch mal an einem ALPHA-Intensivkurs teilzunehmen oder dieses Angebot für Mitarbeiter aufzunehmen, wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und sind bei Fragen gerne für Sie da.


Ihr arCanum Team

Tipp: Für Sie als Personaler, bieten wir Ihnen gerne ein halbtägiges kostenfreies Schnuppertraining mit unserem ALPHA-Training an.

Weiterführende Links:

https://www.arcanum.de/alpha-intensivtraining

https://de.wikipedia.org/wiki/Bewusstseinszustand

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Sommerzeit ist Urlaubszeit – kulturelle Unterschiede im Reiseverhalten

Endlich Sommer! Für die meisten Länder, zumindest in Europa, heißt das Urlaubszeit und die Zeit des Jahres, in der wir die Sonne genießen, unserer Freizeit frönen, in fremde Länder reisen und es uns gut gehen lassen. Urlauben eigentlich die Bewohner aller Länder gleich? Nein, natürlich nicht! Beim öffnen der Schublade mit den Urlaubs-Vorurteilen wissen wir sofort, Holländer verreisen immer mit dem Wohnwagen, Asiaten erscheinen nur in großen Gruppen und immer mit Fotoapparat, wir Deutschen fliegen am liebsten nach Mallorca und die Italiener verbringen ihren Urlaub am liebsten zu Hause bei Mamma!

Die Reiseversicherung Europ Assistance hat eine Studie zum Reiseverhalten von Europäern und Amerikanern durchführt um herauszufinden wie sie wirklich Urlaub machen und was Franzosen, Italiener, Spanier, Niederländer, Deutsche und Amerikaner auf Reisen wirklich unterscheidet.

Die typischen Urlaubsklischees wurden in der Untersuchung zwar nicht bestätigt, trotzdem ließen sich unter den verschiedenen Ländern doch einige Unterschiede feststellen. Dabei kam heraus, im Durchschnitt werden 2 Wochen Sommerurlaub gemacht. Spitzenreiter hier sind die Franzosen mit 2,5 Wochen Urlaub.

Währen die meisten Europäer, Reisen ans Meer bevorzugen (65%), liegen bei den Amerikanern auch Städtereisen voll im Trend.

Die drei beliebtesten Sommeraktivitäten dagegen sind für alle Länder gleich. Im Urlaub wollen wir uns erholen, das Zusammensein mit der Familie genießen und neue Kulturen entdecken.

Eigentliche alle Nationalitäten wohnen am liebsten im Hotel, nur die Franzosen machen auch hier wieder die Ausnahme und mieten am liebsten eine Wohnung oder gleich an ganzes Haus.

Und wer hätte das gedacht, der Deutschen liebstes Urlaubsziel ist gar nicht Mallorca, es ist Italien, genau wie für die Österreicher. Aber Italiener bleiben tatsächlich mit 74% am liebsten in Italien während ihres Urlaubs und wen es doch weg zieht, der fliegt meist nach Spanien.

Wer nun Lust bekommen hat, neben den ganzen Urlaubsreisen eine Sprachreise zum Aufpolieren seiner Fremdsprachenkenntnisse zu machen, der soll sich doch gerne bei uns melden. Ob es dann wirklich das Lieblingsziel der Deutschen, Mallorca, ähhh…. Italien wird, das müssen wir dann aber wohl ihrer Wunschsprache überlassen.

Ihr arCanum Team

weiterführende Links:
https://www.europ-assistance.de/sites/default/files/studien/europ-assistance-reiseversicherung-urlaubsbarometer-2016-studie-zum-reiseverhalten-der-europaeer.pdf

https://www.arcanum.de/business-sprachreisen

Photo by Khachik Simonian on Unsplash

Kuriose Fakten über die deutsche Sprache

Mark Twain soll einmal gesagt haben: „In der deutschen Sprache hat ein Mädchen kein Geschlecht aber eine Rübe schon“. Was wir deutschen Muttersprachler einfach als gegeben hinnehmen, sorgt bei Deutsch Lernern, das ein oder andere Mal zur Verwirrung und einem ungläubigen, vielleicht sogar leicht verzweifeltem Kopfschütteln.

Und wenn Mark Twain das so gesagt hat, muss man ihm ja auch irgendwie recht geben, denn, als ob es nicht schon genug wäre, dass die Nomen der deutschen Sprache neben den Geschlechtern maskulin und feminin auch noch ein neutrales „das“ haben, darf man sich als Sprachkurs Teilnehmer durchaus über den Sinn oder Unsinn Gedanken machen…

Wir haben hier mal ein paar Fakten von deutschen Sprachkuriositäten, nützlichem und unnützem Wissen, rund um die deutsche Sprache, zusammen gestellt.

1. Kennen Sie das Gegenteil von durstig?

Nein? Na, können Sie auch nicht, es gibt keines! Aber warum ist das so? Vielleicht, weil es in Deutschland nicht ganz so heiß und trocken ist wie in manch anderen Ländern? Bei einer kleinen Umfrage im Sprachkurs mit Teilnehmern aus verschiedenen Ländern, konnte diese Theorie aber schnell widerlegt werden. Zwar gibt es in Saudi Arabien gleich zwei Gegenteile von durstig, aber auch in Norwegen gibt es zumindest ein Gegenteil davon und da ist es ja wohl kühler als in Deutschland.

2. Warum sind eigentlich die Buchstaben auf dem Tastatur nicht alphabetisch sortiert? Wäre doch viele einfacher!

Um dies zu erklären müssen wir zurück ins Jahr 1868, da hat nämlich der Buchdrucker und Erfinder Christopher Latham Sholes seine Schreibmaschine, zum Patent angemeldet. Da sich bei früheren Modellen, wo die Buchstaben noch in alphabetischer Reihenfolge angeordnet waren, die Buchstabenhämmerchen ständig verhakt haben und einen Buchstabensalat produziert haben, hat er die Tasten neu angeordnet. Tasten, häufig verwendeter Buchstabenkombinationen, liegen bei Sholes weit auseinander, damit sich die Hämmerchen nicht mehr so einfach berühren. So haben zum Beispiel die Buchstaben A und L oder S und P, die häufig in Kombination vorkommen, einen sehr großen Abstand. Das Tastaturlayout mit QWERTY als Abfolge der obersten Zeile entwickelte Sholes für die englische Sprache. In Deutschland lautet die Abfolge QWERTZ. Sie unterscheidet sich nur geringfügig von dem Original. Aber das erklärt auch weshalb noch heute die Position der Buchstaben auf der Tastatur von Land zu Land und somit auch von Sprache zu Sprache variiert. Das Layout Sholes besteht bei Computertastaturen bis heute fort. Der Grund ist denkbar einfach: Die Macht der Gewohnheit.

3. Die deutsche Sprache und ihre Bandwurmwörter

Der Schrecken eines jeden DAF- Schülers und Grundlage vieler Witze und „Veräppelungen“ der Sprache. Aber welche drei Wörter im Duden belegen denn nun die Siegertreppchen. Auf Platz drei, mit 34 Buchstaben, schafft es die allseits bekannte „Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft“. Platz zwei belegt die „Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung“ mit stattlichen 36 Buchstaben. Und gekrönter Sieger ist die „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung“ mit stolzen 44 Buchstaben.

4. Mark Twain hat ja bereits mit Schrecken festgestellt, dass wir drei Artikel haben, aber welchen benutzen wir denn eigentlich am häufigsten?

Ungefähr 46 Prozent aller Substantive sind weiblich. Damit liegt der Artikel „die“ klar vor „der“ mit 34% Prozent und „das“ mit nur 20 Prozent. Kann man das nun als klaren Erfolg für den Feminismus werten? Eine seltene Besonderheit, die es tatsächlich auch gibt. Ein Nomen kann drei Artikel haben, dann ändert sich jedoch die Bedeutung des Nomens. Ein Beispiel dafür: das Single, der Single, die Single.

Ob Sie mit den Informationen nun bei der nächsten Gelegenheit prahlen, Sie einfach darüber schmunzeln oder sich über weitere sprachliche Eigenheiten Gedanken machen, überlassen wir Ihnen. Denn dies waren erst mal ein paar wenige Besonderheiten, unserer schönen aber komplexen Sprache, die wir sicher bei zukünftigen Beiträgen weiter beleuchten werden.

Ihre

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Spanische Redewendungen – so sprechen Sie wie ein Muttersprachler

Zuletzt haben wir bereits festgestellt, dass keine einzige Sprache auf der Welt, ohne Idiome oder Redewendungen auskommt. Für Muttersprachler immer eine natürliche Ausdrucksform, für Fremdsprachen-Lerner aber, immer wieder und in jeder Sprache eine neue Herausforderung. Da man Spanisch in über 20 Ländern spricht und es wohl immer eine Weltsprache bleiben wird, für uns Grund genug, die Sprache mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

In der Liste unten finden Sie eine Gegenüberstellung von deutsch-spanischen Vokabeln, Redewendungen und Ausdrücken, die vor allem im geschäftlichen Alltag nützlich sein können. Peppen Sie Ihre Grundlagen auf und beschränken Sie ihr Vokabular nicht auf „Hola“ und „muchas gracias“ oder weitere Sätze, die Sie vielleicht im Spanienurlaub am Strand aufgeschnappt haben! Los geht‘s:

1. Ideen

Denken wir mal scharf nach Vamos a pensarlo bien.
Mir ist eine Idee gekommen Me ha venido una idea.
Etwas ganz genau nehmen. Tomarse las cosas al pie de la letra.

2. Besprechungen

Peter hat das Wort Pedro tiene la palabra.
Reden wir nicht um den heißen Brei
herum
No nos andemos con rodes.
Machen wir Schluss für heute Acabemos por hoy.

3. Verhandlungen

Spielen wir mit offenen Karten. Las cartas sobre la mesa.
Wir müssen konsequent bleiben. Tenemos ques ser consecuentes.
Jetzt sind Sie am Zug. Ahora es su turno.

4. Geld

Das kostet ein Vermögen Eso cuesta una fortuna.
Wir haben einen Haufen Geld
bezahlt.
Hemos pagado un montón de
dinero.
Wir müssen den Gürtel enger schnallen. Tenemos que apretarnos el
cinturón.

5. Projekte

Es läuft alles wie geplant. Todo va según lo previsto.
Wir sind auf Schwierigkeiten
gestoßen.
Nos hemos encontrado con algunas
dificultades.
Wir müssen wieder bei Null
anfangen.
Tenemos que empezar de cero.

Wenn Sie nun Lust auf eine weitere Fremdsprache oder auch die Vertiefung Ihrer schon vorhandenen Spanischkenntnisse bekommen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Unsere muttersprachlichen Sprachtrainer erstellen gerne ein individuelles Sprachtraining, passend zu Ihren Anforderungen.

Ihre

arCanum Akademie

weiterführende Links:

https://www.arcanum.de/sprachen

https://de.wikibooks.org/wiki/Spanisch/_Redewendungen

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Nützliche Redewendungen auf Englisch

Zuletzt haben wir uns ja deutsche Redewendungen genauer angesehen und festgestellt, dass diese unsere Sprache bildhafter und lebendiger machen. Funktioniert das nun auch in anderen Sprachen? Aber natürlich! Es gibt keine einzige Sprache auf der Erde, die ohne Idiome oder Redewendungen auskommt. Für Muttersprachler also ein natürliche Ausdrucksform, für Fremdsprachen-Lerner aber, immer wieder und in jeder Sprache eine neue Herausforderung. Denn wie Sprichwörter lassen sich auch Redewendungen in anderen Sprachen oft nicht wörtlich übersetzen. Ihre Bedeutung ist oft gleich oder ähnlich, doch die Wortwahl unterscheidet sich enorm. Eines der wohl bekanntesten Beispiele dafür ist, „die Daumen drücken“, heißt im Englischen „cross one‘s fingers“, also die „Finger kreuzen“ und sagt man, wenn man jemandem Glück wünscht und auf das Beste hofft.

Auch wenn Ihr Englisch vielleicht schon ganz gut ist, die ein oder andere Redewendung ist vielleicht doch neu und eine Hilfe bei der nächsten Konversation mit einem Geschäftspartner oder Kollegen. Werfen Sie doch mal einen Blick auf unsere kleine Sammlung, in der wir gängige deutsche und englische Redewendungen in verschiedenen Situationen gegenüberstellen.

1. Ideen

Denken wir mal scharf nach. Let‘s put our thinking caps on.
Mir ist eine Idee gekommen. I‘ve just had a brainwave.
Man sollte auf jeden Fall darüber
nachdenken
That‘s certainly food for
thought.

2. Besprechungen

Peter hat das Wort. Peter has the floor.
Reden wir nicht um den heißen Brei herum. Let‘s not beat about/around the bush.
Machen wir Schluss für heute. Let‘s call it a day.

3. Verhandlungen

Spielen wir mit offenen Karten. Let‘s put our cards on the table.
Wir müssen konsequent bleiben. We have to stick to our guns.
Jetzt sind Sie am Zug. The ball‘s in your court now.

4. Geld

Das kostet ein Vermögen. It cost an arm and a leg.
Wir haben einen Haufen Geld bezahlt. We paid through the nose.
Wir müssen den Gürtel enger schnallen. We have to tighten our belts.

5. Projekte

Es läuft alles wie geplant. Everything is on track.
Wir sind auf Schwierigkeiten gestoßen. We have hit a snag.
Wir müssen wieder bei Null anfangen. It‘s back to square one.

Wenn Sie nun Lust auf eine weitere Vertiefung Ihrer Englischkenntnisse bekommen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Unsere muttersprachlichen Sprachtrainer können Ihnen beispielsweise in einem Business Englischkurs viele weitere dieser Ausdrücke lernen.

Ihre

arCanum Akademie

weiterführende Links:

https://www.arcanum.de/business-englisch

http://linguatools.com/deutsch-englisch/redewendungen.html

Photo by Fab Lentz on Unsplash

Redewendungen machen Sprachen bunt aber auch schwierig zu lernen

Redewendungen machen unsere Sprache bildhafter, bunter und lebendiger und häufig zeichnen sie Bilder, die, wenn man sie wortwörtlich nehmen würde, doch etwas schräg daherkommen. Fast täglich nutzen wir Formulierungen, wie „Tomaten auf den Augen haben“, „jemandem auf der Nase herumtanzen“ oder „auf der Leitung stehen“. Woher kommen denn diese Phrasen? Was wollen sie uns sagen? Gibt es einen Unterschied zu Sprichwörtern und gibt es ein und dieselben Redewendungen auch in anderen Sprachen? Das alles wollen wir in unserer neuen Blog-Reihe mal genauer unter die Lupe nehmen.

Zunächst einmal ein Blick auf die Wissenschaft:

Der wissenschaftliche Begriff für Redewendungen ist Phraseologismus oder Idiom. Redewendungen stehen aufgrund ihrer Gesamtbedeutung in einer festen Wortverbindung zueinander, sind aber dennoch nicht an eine feste Satzform gebunden. Diese Wortverbindung ist ein besonderer Fall der Kollokation. Kollokation ist ein linguistisches Phänomen und ein Überbegriff dafür, wenn Worte häufig zusammen mit bestimmten anderen Worten auftreten (z.B. ein Ziel erreichen/setzen/verfolgen). Im Fall von Redewendungen sind diese Worte festgelegt (z.B. den Gürtel enger schnallen).

Der Unterschied zwischen Redewendung und Sprichwort

Die Begriffe „Sprichwort“ und „Redewendung“ werden oft gleichbedeutend verwendet. Dabei unterscheiden sie sich maßgeblich im Sprachgebrauch. Sprichwörter enthalten meist Weisheiten, sei es in Form von Lebensregeln, Erfahrungen oder Warnungen. Im täglichen Sprachgebrauch passen sie oft nur in einen ganz bestimmten Zusammenhang, manchmal reimen sie sich auch. Bei Sprichwörtern handelt es sich immer um feste Satzgefüge, die nicht in Teilen oder in einer anderen Wortreihenfolge funktionieren.

Redewendungen hingegen sind Sinnbilder, bildhafte Wendungen, die man noch heute benutzt, manchmal ohne den tieferen Sinn dahinter zu kennen oder zu hinterfragen. Die Bestandteile von Redensarten sind im Gegensatz zu Sprichwörtern viel flexibler, sie ergeben keinen vollständigen Satz und können (und müssen) dem entsprechenden Satzzusammenhang angepasst werden. Der Sinn einer Redensart ist bildhaft, daher nicht immer eindeutig, besonders Nicht-Muttersprachler haben häufig Schwierigkeiten, die Bedeutung eines solchen Sprachbildes zu verstehen.

Dass die beiden Begriffe oft synonym verwendet werden, liegt daran, dass die Grenzen manchmal verschwimmen und sich einige Redewendungen im Laufe der Zeit durch den Gebrauch in einer bestimmten Satzform zu Sprichwörtern entwickelt haben (z.B. „Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.“)

Und woher kommen sie nun diese Redewendungen?

Heute möchten wir mal 5 deutsche Redewendungen genauer betrachten.

1. „ein Brett vor dem Kopf haben“ – alle deutschsprachigen Leser wissen, das heißt soviel wie nichts verstehen, begriffsstutzig sein oder auch etwas eigentlich Offensichtliches nicht erkennen/sehen. Die Herkunft dieser Redensart ist auf die Landwirtschaft zurück zu führen. Denn im Mittelalter wurden den Ochsen ein Brett oder ein Stück Holz vor die Augen gebunden, dass sie weniger scheuten, weniger störrisch waren und man sie leichter führen konnte. So haben sie buchstäblich nichts gesehen. Weil der Ochse ohnehin das Sinnbild des Dummen ist, könnte sich die Vorstellung entwickelt haben das Brett behindert das Denken.

2. „das kommt mir spanisch vor“ – auch hier wissen Muttersprachler sofort, dass es nichts mit Paella, Flamenco oder Tapas zu tun hat, sondern etwas merkwürdig, fremd und nicht stimmig ist. Diese Redensart kommt wohl aus dem 16. Jahrhundert. Als im Jahr 1519 der spanische Kaiser Karl V. gekrönt wurde, führte dieser zu Hofe spanische Sitten ein. Ganz nach dem Motto „was der Bauer nicht kennt….“, war alles neu und fremd und kam den Deutschen spanisch vor. Den Spaniern kommt so etwas übrigens chinesisch vor: „Esto me suena a chino“.

3. „mit jemandem Pferde stehlen können“ – wenn nun der ein oder andere Deutschlerner denkt oh, oh, hier geht‘s aber kriminell zu, weit gefehlt! Diese Phrase steht für gute Freunde, auf die man sich 100% verlassen kann und mit denen man vielleicht auch mal etwas Verrücktes machen kann. Der Ausdrück rührt aus dem 17 Jahrhundert, damals wurden Pferde als kostbarer Besitz und wertvolle (Arbeits-)Tiere streng bewacht und Pferdediebe sehr hart bestraft. Wollte man also damals Pferde stehlen, brauchte man eine treuen und mutigen Freund, auf den man sich absolut verlassen konnte.

4. „kein Blatt vor den Mund nehmen“ – heißt soviel wie, man spricht unbeschönigt aus, was man denkt, ist offen und direkt. Dieser Ausdruck geht auf eine frühere Theatersitte zurück, bei der sich die Schauspieler ein Blatt wie eine Maske vor die untere Gesichtshälfte hielten und konnten somit Dinge sagen ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden.

5. „Daumen drücken“ – wir Deutschen wissen, das heißt viel Glück. In England allerdings drückt man nicht die Daumen für‘s Glück sondern kreuzt die Finger, also schon wieder eine Fehlerquelle für Nicht-Muttersprachler. Aber warum drücken wir denn nun die Daumen? Ein alter germanischer Volksglaube besagt, dass der Daumen der Glücksfinger ist. Er soll eine übernatürliche Kraft haben und damit auch vor bösen Träumen schützen können. Der Daumen ist in diesem Fall auch ein Symbol für einen Kobold: Wird er von den übrigen Fingern fest gehalten, kann er demjenigen, dem die Daumen gedrückt werden, nichts mehr anhaben.

Auch mit dem Blogartikel der nächste Woche folgen wird bleiben wir am Ball und werden dann mal genauer betrachten, ob und wie man Redewendungen in Fremdsprachen anwendet.

Ihre

arCanum Akademie

Weiterführende Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Redewendung

https://www.redensarten-index.de/suche.php

https://de.wikipedia.org/wiki/Kollokation

Sind Fremdsprachen heute noch Karriere-Booster?

Fremdsprachen öffnen nicht nur Tür und Tor zu anderen Kulturen und anderen Welten, sie werden auch im Berufsleben immer wichtiger. Klar ist, wer eine internationale Karriere anstrebt, kommt um Fremdsprachen nicht umhin. Aber auch in deutschen Firmen ist angesichts der Globalisierung Mehrsprachigkeit längst gelebter Unternehmensalltag. So braucht heutzutage bereits jeder zweite Berufstätige in Deutschland eine Fremdsprache im Job. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Englisch. Heißt also: Fremdsprachen sind eine wichtige Kompetenz im Arbeitsleben und ein wesentlicher Karrierefaktor. Aber welche Sprachen sind denn für den Berufsalltag wichtig?

Eine Studie des Jobportals indeed.com, bei der 2.299 Arbeitnehmer befragt wurden, hat herausgefunden, dass die bestimmende Fremdsprache in deutschen Büros natürlich Englisch ist, gefolgt von Französisch und Russisch. Laut der Umfrage benötigen 97% der Befragten, die in ihrem Job Fremdsprachen sprechen, Englisch als Hauptsprache. Mit großem Abstand liegt Französisch mit 19% auf dem zweiten Platz, gefolgt von Russisch, das immerhin noch 12% der Befragten benötigen. Erst auf Rang vier folgt Spanisch und Chinesisch ist immerhin auf den siebten Platz der Rangliste aufgestiegen (siehe Link unten).

Interessant ist auch, mit wem denn eigentlich die Sprache angewandt wird: am häufigsten werden Fremdsprachenkenntnisse im Austausch mit Kunden angewendet (56%). Dahinter folgen der Austausch mit internationalen Kollegen (47 %) und die Kommunikation mit Dienstleistern (22 %). Generell kann man feststellen, dass Fremdsprachen im Job, egal mit wem kommuniziert wird, fast doppelt so oft in schriftlicher Form genutzt werden, als in mündlicher, etwa bei Meetings oder am Telefon. So ganz sicher und wohl im Umgang mit der Fremdsprache fühlen sich allerdings nicht immer alle. Nur etwa die Hälfte gab an, dass sie sich im Englischen sicher fühlt. Bei den Menschen, die im Beruf französisch sprechen, war die Befangenheit sogar noch größer, denn hier fühlten sich fast drei Viertel unsicher. Ungefähr genauso groß war die Verlegenheit bei den Befragten, die chinesisch sprechen.

Um Fremdsprachen nun als „Karriere-Booster“ zu nutzen und um aus der Masse hervorzustechen, müsste also mindestens eine zweite Fremdsprache her. Die Entscheidung, ob Sie nun einfach Ihr Englisch so richtig aufpolieren, um sich in der Kommunikation mit ausländischen Geschäftspartnern und Kollegen richtig sicher zu fühlen oder, ob sie einfach aus Freude am Lernen eine weitere Fremdsprache lernen, liegt nun absolut bei Ihnen. Denn klar ist, manche Sprachen werden mehr gelernt als beruflich genutzt, etwa Französisch oder Italienisch. Chinesisch hingegen wird häufiger benötigt als beherrscht. Und Sprachen wie Holländisch oder Dänisch, die in deutschen Grenzregionen geläufig sind, sprechen viele Menschen, auch wenn sie im Job kaum gefragt sind.

Ihre

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https://www.jobambition.de/studie-fremdsprachen-berufsalltag/

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