Mit Kinofilmen Fremdsprachen festigen

Heute richtet sich unser Artikel an alle Fremdsprachenlerner in München und Umgebung.

Wollten Sie vielleicht auch schon öfter mal einen Kinofilm in der Originalsprache sehen?  Filme als Ergänzung zu Sprachkursen und Lern-Apps sind abwechslungsreich, günstig und machen Spaß. Der größte Vorteil von Filmen ist, dass sie eine natürliche Sprachumgebung darstellen. Aus dem Zusammenhang heraus lassen sich viele Aussagen verstehen, ohne alle einzelnen Vokabeln wirklich zu kennen und jedes einzelne Wort zu verstehen.

So wird wie von alleine der Wortschatz erweitert  und das Sprachgefühl verbessert. Besonders hilfreich ist dies bei Ausdrücken und Redewendungen, die sich schwer übersetzen lassen. Durch verschiedene Schauspieler kann man sich mit einer großen Bandbreite an Dialekten vertraut machen.

Da wir finden, dass Filme eine unterhaltsame und authentische Möglichkeit zum Sprachen lernen sind, möchten wir Ihnen heute einige Kinos vorstellen, die Filme in der Originalversion zeigen.

Cinema

Das Kino zeigt fast ausschließlich Originalversionen. Freitags gibt es Sneak Previews, samstags oft Double Features und an Sonntagen Matineen. Gelegentlich  finden auch Film-Events statt, für die sich die Fans in „Star Wars“ oder „Herr der Ringe“ Kostümen kleiden, um dann die ganze Nacht ihre Lieblingsfilme zu zelebrieren.

Studio Isabella

Das Studio Isabella ist ein beliebtes Kino in Altschwabing. Neben synchronisierten Filmen wird zumeist  mindestens ein englischer, französischer oder italienischer Film im Original (mit Untertiteln) gezeigt.

Theatiner

Hier steht gutes, internationales und manchmal auch anspruchsvolles Kino hoch im Kurs. Das  Hauptaugenmerk liegt auf dem französischen Film, doch auch englische und andere fremdsprachige Filme werden hier im Original mit Untertiteln gezeigt.

Museum Lichtspieleh

Die Museum Lichtspiele haben eine lange Tradition in München. In den kleinen gemütlichen Kinosälen werden aktuelle Filme und Klassiker synchronisiert und in Originalversion gezeigt.  Und seit nunmehr über 30 Jahren läuft in ihrem Programm die „Rocky Horror Picture Show!

Wenn Sie nun Lust bekommen haben das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, dann schauen sie sich doch den nächsten Film in der Originalsprache an und lernen was dabei, auch hier gilt wie immer, Übung macht den Meister!

Ihre

arCanum Akademie

Weiterführende Links:

https://www.cinema-muenchen.de

https://studio-isabella.com/

https://theatiner-film.de/

https://www.museum-lichtspiele.de/

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Wichtige englische Abkürzungen

In unserer heutigen Welt muss es häufig schnell gehen. Was liegt da näher, als auch in unserer schriftlichen, englischen Kommunikation Abkürzungen zu verwenden. Denn die Antwort auf die eine Mail soll ASAP (as soon as possible) erfolgen, die andere Mail ist nur FYI (for your information). Dafür möchte der Kollege später mit Ihnen sprechen TTYL (talk to you later). Menschen die über sich selber lachen können, weil sie sich im englischen Abkürzungs-Dschungel selber nicht mehr verstehen, kommentieren das vielleicht mit einem einfachen LOL (laugh out loud).
Um ein wenig Licht in das Dunkel der Abkürzungsflut zu bringen haben wir unten einige englische Abkürzungen zusammengetragen. Dabei finden sich neben wichtigen Ausdrücken aus dem Geschäftsleben auch allgemeine Abkürzungen für den alltäglichen Gebrauch.

Abkürzung              Englisch                   Deutsch    

a/c air conditioning Klimaanlage
acct. account (Bank-)Konto
addr. address Adresse
amt. amount Menge
approx. approximately circa, ungefähr
ASAP as soon as possible so bald wie möglich
attn. to the attention of zu Händen von
Ave. Avenue Straße
bc. blind copy (blinde) Kopie bei Mails
BFF Best friends forever Für immer beste Freunde
Bn billion Milliarde
BTW By the way übrigens
C.O.D. cash on delivery per Nachnahme
C/N credit note Gutschrift
c/o care of wohnhaft bei
CCTV closed-circuit television Videoüberwachung
Cd cash discount Rabatt für Barzahlung
CET Central European Time Mitteleuropäische Zeit
Cfr cost and freight Kosten und Fracht
chair chairperson Vorsitzender
Cip carrige and insurance paid frachtfrei versichert
Co. Company Firma
corr. corresponding entsprechend
Cpt carriage paid to frachtfrei
cwo cash with order Bezahlung bei Bestellung
ddp delivery duty paid verzollt geliefert
ddu delivery duty unpaid unverzollt geliefert
Dept. department Abteilung
DIY Do it yourself etwas selber machen
DN debit note Lastschrift
e.g. exempli gratia (for example)zum Beispiel
ed. edition Auflage
encl. enclosed beigefügt
esp. especially besonders
est. established gegründet
excl. excluding exklusive
extn. extension Erweiterung
EXW ex works ab Werk
FAQ Frequently asked questions häufig gestellte Fragen
fig. figure Abbildung
foll. following anschließend, folgend
form. formerly ehemals früher
FX foreign exchange Auslandswährung
FYI for your information zur Information für dich
gen. general allgemein
GMT Greenwich Mean Time Westeuropäische Zeit
Hr hour Stunde
i.e. “id est” (that is) das heißt
ID identification Ausweis
in prep. in preperation in Vorbereitung
inc. incorporated eingetragen
incl. including inklusive
IOU I owe you Ich schulde dir
K thousand Tausend oder Kilo
L/C letter of credit Akkreditiv
LOL Laughing out loud laut Lachen
Ltd. limited Rechtsform einer Firma
mill. million Million
misc miscellaneous sonstiges
n/a not applicable nicht zutreffend
NB nota bene bitte beachten
nec. necessary erforderlich
no. number Nummer
OBO or best offer Verhandlungsbasis
off. offical offiziell
p. page Seite
p. p. per pro im Auftrag
p.a. per annum per anno
p.o. post office Post
P/L profit/loss Gewinn und Verlust
p&p postage & packing Porto und Verpackung
propr. proprietor Inhaber
Pto please turn over bitte wenden
Re. with reference to regarding Betreff
recd received erhalten
RRP recommended retail price unverb. Preisempfehlung
s.o. someone jemand
sth. something etwas
TBA To be announced Angekündigt
TBD To be defined/discussed zu definieren/diskutieren
usu. usually gewöhnlich, üblicherweise
VAT value-added tax Mehrwertsteuer
vs. versus gegen
w/o without ohne
ZIP ZIP code Postleitzahl
(zone improvement plan)

Nach der Lektüre dieser Liste seufzen Sie vielleicht auch nur noch TGIF (Thanks God it’s Friday), dennoch hoffen wir, Sie mit der obigen Auflistung, in der ein oder anderen Situation unterstützen zu können.

Ihre
arCanum Akademie

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2020 – ein Ausblick auf das Jahr mit arCanum

Das neue Jahr und sogar das neue Jahrzehnt ist nun schon drei Wochen alt.

Viele haben sicher, wie jedes Jahr die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester genutzt, um etwas in sich zu kehren, Vergangenes zu reflektieren und neue Pläne zu schmieden. Dabei dürfen natürlich auch die privaten guten Vorsätze nicht fehlen. Sei es einer der klassischen Vorsätze, wie mehr Bewegung, gesündere Ernährung, mehr Zeit für Familie und Freunde, eine Fremdsprache lernen oder auch ein ausgefallener und eher persönlicher Wunsch. Was es auch bei Ihnen sein mag, an dieser Stellen hoffen wir, dass Sie es bisher schon mal geschafft haben, immerhin ist das neue Jahr bereits 21 Tage alt und wenn Sie hier schon mal angekommen sind, drücken wir die Daumen, dass Sie weiterhin durchhalten, in kleinen Schritten aber stetig. Sie schaffen das!

Wir von arCanum haben uns auch so einiges vorgenommen für das Jahr 2020. Wobei wir es nicht als gute Vorsätze bezeichnen möchten, sondern eher als Aktionsplan für die nächsten 365 Tage. Sehen Sie selbst:

1. Ab sofort wird vierteljährlich ein Artikel als Newsletter erscheinen mit dem Sie immer auf dem Laufenden bleiben. Das Wichtigste kurz und knapp erzählt, so dass Sie jederzeit entscheiden können, ob die Serviceleistung oder das Produkt einen Mehrwert für Sie leisten kann oder eben nicht.

2. Die Pilotphase unserer arCanum Quizlet App ist nun beendet. 2020 kann jeder unserer Kunden, ergänzend zu Präsenz- oder Onlinekursen, die speziell von uns entwickelten Lernsets dazu buchen. Mit der App als Ergänzung, soll der Lerneffekt nochmals vergrößert werden. Die Teilnehmer haben nun viel mehr die Möglichkeit und vielleicht auch die Motivation, zwischen den Unterrichtsstunden auch selbständig zu üben, zu wiederholen und Hausaufgaben zu machen. So werden Sprach-Fähigkeiten fast nebenbei verbessert – flexibel, benutzerfreundlich und zeitgemäß.

3. Weiterer Ausbau unseres Online Kursangebots mit unserem prämierten Virtaul Classroom „Learncube“. Das optimale Programm für regional verteilte Teilnehmer und Dank flexibler Terminauswahl lässt sich der Online Kurs wunderbar in den Alltag integrieren.

4. Zu guter Letzt ist auch unsere automatische Teilnehmer Registrierung nun erprobt und darf 2020, als eines unserer besonderen Serviceleistungen, die den Arbeitsaufwand Ihrer HR Abteilung auf ein Minimum reduzieren wird, in den Mittelpunkt rücken. Hier melden sich Teilnehmer auf einem speziell für Sie gestalteten Anmeldeformular zum Sprachkurs an. Automatisch werden Genehmigungen der Vorgesetzten eingeholt und alle erforderlichen Beteiligten am Prozess informiert.

So, das war nun ein sehr kleiner Ausblick darauf, was Sie mit arCanum im gerade angefangenen Jahr erwartet. Sicherlich wird es noch viel mehr Nennenswertes geben, aber für den Augenblick genug. Wir jedenfalls freuen uns auf ein aktives, gesundes und erfolgreiches 2020 – zusammen mit Ihnen!

Ihre

arCanum Akademie

Links:

https://www.arcanum.de/online-praesenztraining

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Active learning – wie (fast) jeder zum „Sprachgenie“ werden kann

Der Physiknobelpreisträger Carl Wieman feiert große Erfolge mit seiner Lernmethode „active learning“ und provoziert mit Aussagen wie, “niemand werde zum Genie geboren, aber mit der richtigen Lernmethode kann jeder eines werden.“ Nicht einmal Wolfgang Amadeus Mozart wäre eine Genie gewesen, genial war vor allem dessen Vater Leopold, aber nicht als Musiker, sondern als Pädagoge: Kaum war das Wolferl den Windeln entwachsen, da komponierte der Kleine schon, während der Vater ihm konsequent auf die Finger schaute und auch den kleinsten Fehler korrigierte. Genauso funktioniert die Methode des „aktiven Lernens“: Lehrer, Mentoren oder Trainer agieren dabei als Berater. Fehlern oder falschen Annahmen kommt beim aktiven Lernen eine wichtige Bedeutung als Lernfaktor zu. Die Auseinandersetzung mit ihnen fördert das Verständnis für den Lernstoff, wodurch dieser auch besser im Gedächtnis bleibt. Übertragen auf den Fremdsprachenunterricht heißt das also, einfach mal drauf lossprechen – völlig ohne Hemmungen und Angst etwas falsch zu machen. Klar, wir wissen alle, das ist manchmal gar nicht so einfach! Wenn es doch aber zu einem gesteigerten Lernerfolg führt, warum, sich nicht einfach mal einen Ruck geben?

Die Methode Wiemanns ist ein krasser Gegensatz zu noch immer weit verbreiteten Methoden, wie der des passiven Zuhörens und Auswendiglernens. Dazu meint er nur, „die Vorlesung ist eine Tradition aus dem Mittelalter – damals galten auch Zaubersprüche als Allheilmittel“. Ist „aktives Lernen“ also die Zauberformel für alle Lernwilligen? Wir von arCanum würden es nicht unbedingt als Zauberformel bezeichnen, aber auch wir sind überzeugt, dass langweilige Vorträge ihren Sinn und Zweck verfehlen und bieten in all unseren Sprachkursen interaktives Lernen an, bei dem alle Sinne genutzt werden. Es wird gespielt, diskutiert, gelacht und die Sprache gelebt. Und auch wir sind der Meinung, dass Fehler nichts Schlechtes sind, sondern vielmehr ein Chance, es beim nächsten Mal richtig zu machen! Alles eine Frage der Perspektive also… 🙂

Wenn Sie nun Lust bekommen haben zum „Sprachgenie“ zu werden, werden Sie aktiv!

Ihr

arCanum Team

weiterführende Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Edwin_Wieman

https://www.arcanum.de/trainingskonzept-trainingsmaterial

https://www.pnas.org/content/pnas/111/23/8319.full.pdf

Photo by Leonardo Toshiro Okubo on Unsplash

Kuriose Fakten über die deutsche Sprache

Mark Twain soll einmal gesagt haben: „In der deutschen Sprache hat ein Mädchen kein Geschlecht aber eine Rübe schon“. Was wir deutschen Muttersprachler einfach als gegeben hinnehmen, sorgt bei Deutsch Lernern, das ein oder andere Mal zur Verwirrung und einem ungläubigen, vielleicht sogar leicht verzweifeltem Kopfschütteln.

Und wenn Mark Twain das so gesagt hat, muss man ihm ja auch irgendwie recht geben, denn, als ob es nicht schon genug wäre, dass die Nomen der deutschen Sprache neben den Geschlechtern maskulin und feminin auch noch ein neutrales „das“ haben, darf man sich als Sprachkurs Teilnehmer durchaus über den Sinn oder Unsinn Gedanken machen…

Wir haben hier mal ein paar Fakten von deutschen Sprachkuriositäten, nützlichem und unnützem Wissen, rund um die deutsche Sprache, zusammen gestellt.

1. Kennen Sie das Gegenteil von durstig?

Nein? Na, können Sie auch nicht, es gibt keines! Aber warum ist das so? Vielleicht, weil es in Deutschland nicht ganz so heiß und trocken ist wie in manch anderen Ländern? Bei einer kleinen Umfrage im Sprachkurs mit Teilnehmern aus verschiedenen Ländern, konnte diese Theorie aber schnell widerlegt werden. Zwar gibt es in Saudi Arabien gleich zwei Gegenteile von durstig, aber auch in Norwegen gibt es zumindest ein Gegenteil davon und da ist es ja wohl kühler als in Deutschland.

2. Warum sind eigentlich die Buchstaben auf dem Tastatur nicht alphabetisch sortiert? Wäre doch viele einfacher!

Um dies zu erklären müssen wir zurück ins Jahr 1868, da hat nämlich der Buchdrucker und Erfinder Christopher Latham Sholes seine Schreibmaschine, zum Patent angemeldet. Da sich bei früheren Modellen, wo die Buchstaben noch in alphabetischer Reihenfolge angeordnet waren, die Buchstabenhämmerchen ständig verhakt haben und einen Buchstabensalat produziert haben, hat er die Tasten neu angeordnet. Tasten, häufig verwendeter Buchstabenkombinationen, liegen bei Sholes weit auseinander, damit sich die Hämmerchen nicht mehr so einfach berühren. So haben zum Beispiel die Buchstaben A und L oder S und P, die häufig in Kombination vorkommen, einen sehr großen Abstand. Das Tastaturlayout mit QWERTY als Abfolge der obersten Zeile entwickelte Sholes für die englische Sprache. In Deutschland lautet die Abfolge QWERTZ. Sie unterscheidet sich nur geringfügig von dem Original. Aber das erklärt auch weshalb noch heute die Position der Buchstaben auf der Tastatur von Land zu Land und somit auch von Sprache zu Sprache variiert. Das Layout Sholes besteht bei Computertastaturen bis heute fort. Der Grund ist denkbar einfach: Die Macht der Gewohnheit.

3. Die deutsche Sprache und ihre Bandwurmwörter

Der Schrecken eines jeden DAF- Schülers und Grundlage vieler Witze und „Veräppelungen“ der Sprache. Aber welche drei Wörter im Duden belegen denn nun die Siegertreppchen. Auf Platz drei, mit 34 Buchstaben, schafft es die allseits bekannte „Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft“. Platz zwei belegt die „Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung“ mit stattlichen 36 Buchstaben. Und gekrönter Sieger ist die „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung“ mit stolzen 44 Buchstaben.

4. Mark Twain hat ja bereits mit Schrecken festgestellt, dass wir drei Artikel haben, aber welchen benutzen wir denn eigentlich am häufigsten?

Ungefähr 46 Prozent aller Substantive sind weiblich. Damit liegt der Artikel „die“ klar vor „der“ mit 34% Prozent und „das“ mit nur 20 Prozent. Kann man das nun als klaren Erfolg für den Feminismus werten? Eine seltene Besonderheit, die es tatsächlich auch gibt. Ein Nomen kann drei Artikel haben, dann ändert sich jedoch die Bedeutung des Nomens. Ein Beispiel dafür: das Single, der Single, die Single.

Ob Sie mit den Informationen nun bei der nächsten Gelegenheit prahlen, Sie einfach darüber schmunzeln oder sich über weitere sprachliche Eigenheiten Gedanken machen, überlassen wir Ihnen. Denn dies waren erst mal ein paar wenige Besonderheiten, unserer schönen aber komplexen Sprache, die wir sicher bei zukünftigen Beiträgen weiter beleuchten werden.

Ihre

arCanum Akademie

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Spanische Redewendungen – so sprechen Sie wie ein Muttersprachler

Zuletzt haben wir bereits festgestellt, dass keine einzige Sprache auf der Welt, ohne Idiome oder Redewendungen auskommt. Für Muttersprachler immer eine natürliche Ausdrucksform, für Fremdsprachen-Lerner aber, immer wieder und in jeder Sprache eine neue Herausforderung. Da man Spanisch in über 20 Ländern spricht und es wohl immer eine Weltsprache bleiben wird, für uns Grund genug, die Sprache mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

In der Liste unten finden Sie eine Gegenüberstellung von deutsch-spanischen Vokabeln, Redewendungen und Ausdrücken, die vor allem im geschäftlichen Alltag nützlich sein können. Peppen Sie Ihre Grundlagen auf und beschränken Sie ihr Vokabular nicht auf „Hola“ und „muchas gracias“ oder weitere Sätze, die Sie vielleicht im Spanienurlaub am Strand aufgeschnappt haben! Los geht‘s:

1. Ideen

Denken wir mal scharf nach Vamos a pensarlo bien.
Mir ist eine Idee gekommen Me ha venido una idea.
Etwas ganz genau nehmen. Tomarse las cosas al pie de la letra.

2. Besprechungen

Peter hat das Wort Pedro tiene la palabra.
Reden wir nicht um den heißen Brei
herum
No nos andemos con rodes.
Machen wir Schluss für heute Acabemos por hoy.

3. Verhandlungen

Spielen wir mit offenen Karten. Las cartas sobre la mesa.
Wir müssen konsequent bleiben. Tenemos ques ser consecuentes.
Jetzt sind Sie am Zug. Ahora es su turno.

4. Geld

Das kostet ein Vermögen Eso cuesta una fortuna.
Wir haben einen Haufen Geld
bezahlt.
Hemos pagado un montón de
dinero.
Wir müssen den Gürtel enger schnallen. Tenemos que apretarnos el
cinturón.

5. Projekte

Es läuft alles wie geplant. Todo va según lo previsto.
Wir sind auf Schwierigkeiten
gestoßen.
Nos hemos encontrado con algunas
dificultades.
Wir müssen wieder bei Null
anfangen.
Tenemos que empezar de cero.

Wenn Sie nun Lust auf eine weitere Fremdsprache oder auch die Vertiefung Ihrer schon vorhandenen Spanischkenntnisse bekommen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Unsere muttersprachlichen Sprachtrainer erstellen gerne ein individuelles Sprachtraining, passend zu Ihren Anforderungen.

Ihre

arCanum Akademie

weiterführende Links:

https://www.arcanum.de/sprachen

https://de.wikibooks.org/wiki/Spanisch/_Redewendungen

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Redewendungen machen Sprachen bunt aber auch schwierig zu lernen

Redewendungen machen unsere Sprache bildhafter, bunter und lebendiger und häufig zeichnen sie Bilder, die, wenn man sie wortwörtlich nehmen würde, doch etwas schräg daherkommen. Fast täglich nutzen wir Formulierungen, wie „Tomaten auf den Augen haben“, „jemandem auf der Nase herumtanzen“ oder „auf der Leitung stehen“. Woher kommen denn diese Phrasen? Was wollen sie uns sagen? Gibt es einen Unterschied zu Sprichwörtern und gibt es ein und dieselben Redewendungen auch in anderen Sprachen? Das alles wollen wir in unserer neuen Blog-Reihe mal genauer unter die Lupe nehmen.

Zunächst einmal ein Blick auf die Wissenschaft:

Der wissenschaftliche Begriff für Redewendungen ist Phraseologismus oder Idiom. Redewendungen stehen aufgrund ihrer Gesamtbedeutung in einer festen Wortverbindung zueinander, sind aber dennoch nicht an eine feste Satzform gebunden. Diese Wortverbindung ist ein besonderer Fall der Kollokation. Kollokation ist ein linguistisches Phänomen und ein Überbegriff dafür, wenn Worte häufig zusammen mit bestimmten anderen Worten auftreten (z.B. ein Ziel erreichen/setzen/verfolgen). Im Fall von Redewendungen sind diese Worte festgelegt (z.B. den Gürtel enger schnallen).

Der Unterschied zwischen Redewendung und Sprichwort

Die Begriffe „Sprichwort“ und „Redewendung“ werden oft gleichbedeutend verwendet. Dabei unterscheiden sie sich maßgeblich im Sprachgebrauch. Sprichwörter enthalten meist Weisheiten, sei es in Form von Lebensregeln, Erfahrungen oder Warnungen. Im täglichen Sprachgebrauch passen sie oft nur in einen ganz bestimmten Zusammenhang, manchmal reimen sie sich auch. Bei Sprichwörtern handelt es sich immer um feste Satzgefüge, die nicht in Teilen oder in einer anderen Wortreihenfolge funktionieren.

Redewendungen hingegen sind Sinnbilder, bildhafte Wendungen, die man noch heute benutzt, manchmal ohne den tieferen Sinn dahinter zu kennen oder zu hinterfragen. Die Bestandteile von Redensarten sind im Gegensatz zu Sprichwörtern viel flexibler, sie ergeben keinen vollständigen Satz und können (und müssen) dem entsprechenden Satzzusammenhang angepasst werden. Der Sinn einer Redensart ist bildhaft, daher nicht immer eindeutig, besonders Nicht-Muttersprachler haben häufig Schwierigkeiten, die Bedeutung eines solchen Sprachbildes zu verstehen.

Dass die beiden Begriffe oft synonym verwendet werden, liegt daran, dass die Grenzen manchmal verschwimmen und sich einige Redewendungen im Laufe der Zeit durch den Gebrauch in einer bestimmten Satzform zu Sprichwörtern entwickelt haben (z.B. „Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.“)

Und woher kommen sie nun diese Redewendungen?

Heute möchten wir mal 5 deutsche Redewendungen genauer betrachten.

1. „ein Brett vor dem Kopf haben“ – alle deutschsprachigen Leser wissen, das heißt soviel wie nichts verstehen, begriffsstutzig sein oder auch etwas eigentlich Offensichtliches nicht erkennen/sehen. Die Herkunft dieser Redensart ist auf die Landwirtschaft zurück zu führen. Denn im Mittelalter wurden den Ochsen ein Brett oder ein Stück Holz vor die Augen gebunden, dass sie weniger scheuten, weniger störrisch waren und man sie leichter führen konnte. So haben sie buchstäblich nichts gesehen. Weil der Ochse ohnehin das Sinnbild des Dummen ist, könnte sich die Vorstellung entwickelt haben das Brett behindert das Denken.

2. „das kommt mir spanisch vor“ – auch hier wissen Muttersprachler sofort, dass es nichts mit Paella, Flamenco oder Tapas zu tun hat, sondern etwas merkwürdig, fremd und nicht stimmig ist. Diese Redensart kommt wohl aus dem 16. Jahrhundert. Als im Jahr 1519 der spanische Kaiser Karl V. gekrönt wurde, führte dieser zu Hofe spanische Sitten ein. Ganz nach dem Motto „was der Bauer nicht kennt….“, war alles neu und fremd und kam den Deutschen spanisch vor. Den Spaniern kommt so etwas übrigens chinesisch vor: „Esto me suena a chino“.

3. „mit jemandem Pferde stehlen können“ – wenn nun der ein oder andere Deutschlerner denkt oh, oh, hier geht‘s aber kriminell zu, weit gefehlt! Diese Phrase steht für gute Freunde, auf die man sich 100% verlassen kann und mit denen man vielleicht auch mal etwas Verrücktes machen kann. Der Ausdrück rührt aus dem 17 Jahrhundert, damals wurden Pferde als kostbarer Besitz und wertvolle (Arbeits-)Tiere streng bewacht und Pferdediebe sehr hart bestraft. Wollte man also damals Pferde stehlen, brauchte man eine treuen und mutigen Freund, auf den man sich absolut verlassen konnte.

4. „kein Blatt vor den Mund nehmen“ – heißt soviel wie, man spricht unbeschönigt aus, was man denkt, ist offen und direkt. Dieser Ausdruck geht auf eine frühere Theatersitte zurück, bei der sich die Schauspieler ein Blatt wie eine Maske vor die untere Gesichtshälfte hielten und konnten somit Dinge sagen ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden.

5. „Daumen drücken“ – wir Deutschen wissen, das heißt viel Glück. In England allerdings drückt man nicht die Daumen für‘s Glück sondern kreuzt die Finger, also schon wieder eine Fehlerquelle für Nicht-Muttersprachler. Aber warum drücken wir denn nun die Daumen? Ein alter germanischer Volksglaube besagt, dass der Daumen der Glücksfinger ist. Er soll eine übernatürliche Kraft haben und damit auch vor bösen Träumen schützen können. Der Daumen ist in diesem Fall auch ein Symbol für einen Kobold: Wird er von den übrigen Fingern fest gehalten, kann er demjenigen, dem die Daumen gedrückt werden, nichts mehr anhaben.

Auch mit dem Blogartikel der nächste Woche folgen wird bleiben wir am Ball und werden dann mal genauer betrachten, ob und wie man Redewendungen in Fremdsprachen anwendet.

Ihre

arCanum Akademie

Weiterführende Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Redewendung

https://www.redensarten-index.de/suche.php

https://de.wikipedia.org/wiki/Kollokation

Hemmungen beim Sprechen einer Fremdsprache überwinden

Gehören Sie zu den Leuten, die sich sich ohne Zögern und trotz beschränktem Wortschatz, aber mit viel Selbstvertrauen und enthusiastischen Handbewegungen an einem Gespräch in einer fremden Sprache beteiligen? Dann ist dieser Artikel nicht für Sie geschrieben! Sollten Sie aber, zu der wohl weitaus größeren Gruppe zählen, bei der eine Unterhaltung in einer Fremdsprache, die man (noch) nicht sehr gut beherrscht, Unbehagen auslöst, dann haben wir heute ein paar Tipps für Sie, wie Sie der Sprechblockade an den Kragen gehen. Denn es gibt immer Dinge, die man tun kann, um die Hemmungen beim Gespräch in einer Fremdsprache in den Griff zu bekommen.

1 Ängste und Hemmungen analysieren

Fragen Sie sich doch einfach mal, was Sie eigentlich befürchten? Meist steckt bei Hemmungen in einer fremden Sprache zu sprechen, die Angst dahinter zu versagen, Fehler zu machen und sich zu blamieren. Möglicherweise waren Sie schon mal in einer Situation, in der Sie ins Stottern kamen, weil das Vokabular fehlte und Sie nicht weiter wussten. Sobald Angst im Spiel ist, z.B bei einem Bewerbungsgespräch oder einem Vortrag, setzt das Gehirn aus und nichts geht mehr und das hat sich nun verankert. Aber mal ehrlich, wenn Ausländer Ihre Sprache angestrengt zu sprechen versuchen, würden Sie sich darüber lustig machen? Nein, wahrscheinlich würden Sie sich freuen, dass sich hier jemand bemüht.

2 Hören Sie gut zu

Wenn Sie mit dem Lernen einer Fremdsprache beginnen verstehen Sie nicht jedes Wort. Das müssen Sie auch nicht. Für das bessere Verständnis hilft es immer, fremdsprachigen Medien anzuhören. Sie vergrößern Ihren Wortschatz und verbessern die Aussprache, das ist zwar keine Ersatz für Gespräche es gibt aber Sicherheit und hemmt die Angst vor der Kommunikation, weil Sie ja zumindest schon mal verstehen.

3 Beherrschen Sie die Geschwindigkeit des Gesprächs             

Versuchen Sie langsam und deutlich zu sprechen, damit ermutigen Sie Ihren Gesprächspartner ebenso langsam und deutlich zu antworten.

4 Perfektionismus ist hinderlich

Zu hohe Erwartungen an sich selbst können blockieren. Eine Sprache flüssig sprechen zu können, ohne sie zunächst brockenweise und fehlerhaft angewandt zu haben, ist wohl kaum möglich. Je früher Sie mit dem Sprechen beginnen, desto eher erreichen Sie das Niveau, das ein Gespräch einfach macht. Wäre es nicht schade aus einem falsch verstandenen Perfektionismus heraus und aus Angst vor dem Scheitern gar nicht erst anzufangen zu sprechen?

5 Vermehrt das Positive beachten

Grundsätzlich ist es ratsam vermehrt auf das Positive zu achten, um Hemmungen zu überwinden. Das heißt, wenn etwas gut geklappt hat, Sie etwas Neues gelernt haben, sind Sie stolz darauf und versuchen Sie es anzuwenden. Im umgekehrten Fall, sollten Sie doch mal wieder einen Fehler in der Fremdsprache machen, hadern Sie nicht zu sehr damit, ein Schulterzucken und beim nächsten Mal machen Sie es dann richtig!

Wir hoffen, wir konnten hiermit ein wenig motivieren, die erlernten Sprachkenntnisse auch wirklich anzuwenden. Egal, ob mit dem Kollegen, im Meeting oder sogar im Ausland, sobald eine Fremdsprache aktiv angewendet wird, werden Sie in jedem Fall einen Fortschritt erleben.

Ihr arCanum Team

weiterführende Links:
https://www.arcanum.de/praesenztraining

Photo by Helena Lopes on Unsplash

Deutsch als Fremdsprache und ihre Tücken

Deutschland ist auf der ganzen Welt als das Land der Dichter und Denker bekannt. Große Schriftsteller und Philosophen, wie Goethe, Schiller, Nietzsche und Fontane haben das Bild geschaffen und die Tatsache, dass aus der deutschen Sprache, Wörter wie „Fernweh“, „Sternstunde“ oder „Wintermärchen“ entstanden sind macht die Poesie in der Sprache ja sogar eher noch schöner.

Das heißt aber noch lange nicht, dass wir Deutschen (und das wissen wir ja insgeheim alle selbst), wie in einem Gedicht oder einer altdeutschen Novelle sprechen. Es gibt, wie natürlich in jeder anderen Sprache auch, sehr viele Wörter und Ausdrücke, die wir im Alltagsdeutsch halt einfach mal kurz benutzen, die im Deutschkurs oder im Deutschbuch aber kaum richtig erklärt und gelehrt werden können. Für Deutschlerner, ab dem Niveau B1 aufwärts, entpuppen sich diese sogenannten Modalpartikel als absolutes Schreckgespenst der deutschen Sprache. Für den „otto-normal“ Leser hier, der zwar fließend Deutsch spricht, weil Deutscher, aber möglicherweise gar nicht so genau weiß, was denn diese Modalpartikel eigentlich sind, hier eine kurze Erklärung. Es handelt sich um so kleine Wörter wie:

„Was ich eigentlich damit sagen wollte, aber dann halt doch nicht wirklich richtig gesagt habe, kannst du ruhig weitererzählen, denn du weißt ja eh schon alles. Alles klar? Naja, aber eigentlich halt ja doch nicht, oder? Eben!

“Und wozu benutzen wir diese Modalpartikel eigentlich? Diese kleinen Wörter, die man in jedem Satz einzeln übersetzen müsste und die häufig gar nicht richtig zu übersetzen sind, drücken Emotionen aus. Gelegentlich verstärken sie die Wirkung der gesprochenen Sätze oder sie schwächen sie ab. Es sind zusätzliche Wörter, die eine Absicht ausdrücken und oft ein bestimmtes Gefühl unterstreichen sollen.

Schauen wir uns hier mal ein paar Beispiele von Modalpartikeln und ihre unterschiedliche Bedeutung an:

1. Diese Hausaufgaben verstehe ich einfach nicht! Einfach scheint hier gar nichts zu sein, denn der Lerner hat die Aufgabe ja nicht verstanden, der DaF-Schüler hat möglicherweise das Wort „einfach“ bereits als Synonym von „leicht“ und „unkompliziert“ gelernt und soll nun das gleiche Wort in einem völlig anderen Zusammenhang verstehen und benutzen. (Klicken Sie spaßeshalber mal auf diesen Link: https://synonyme.woxikon.de/synonyme/einfach.php ) Hier gibt es sage und schreibe 80 unterschiedliche Bedeutungen für das Wort „einfach“… Das ist wirklich alles andere als einfach!

2. Sie hat vielleicht viel geredet! Natürlich hat der Fremdsprachen Lerner bereits das Wort vielleicht gelernt und weiß, das bedeutet soviel wie „eventuell“ oder „möglicherweise“. Aber nun weiß er gar nichts mehr, hat die Dame jetzt viel oder wenig geredet, hat sie überhaupt etwas gesagt??? Wieder so eine kleine Aussage die Fragezeichen aufwirft!

3. Dann muss du halt mehr lernen! Das Wort „halt“, hat der fleißige Deutsch Lerner natürlich bereits gelernt. Er weiß, dass das soviel wie „stopp“ heißt, oder unter Umständen eine Form von „halten“ ist. Zum Beispiel: „Halt mal meine Tasche.“ Aber was im Himmels Willen soll dabei raus kommen, wenn er nun mit dem Lernen aufhört, oder nur noch Deutschbücher hält und nicht mehr liest…

Sie merken schon die Vergleiche sind alle nicht ganz ernst gemeint und sollen neben einem Schmunzeln vielleicht auch zum Nachdenken anregen. Sprechen Sie doch beim nächsten Mal mit Ihrem ausländischen Kommunikationspartner klar und deutlich, versuchen Sie Dialekt zu vermeiden und haben Sie ein bisschen Geduld, auch wenn‘s mal ein bisschen länger dauert, denn Übung macht den Meister!

Ihre

arCanum Akademie

Weiterführende Links

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/4877/1/Kwon_Min-Jae.pdf

https://synonyme.woxikon.de/synonyme/einfach.php

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Einen Vortrag in einer Fremdsprache meistern – so klappt’s!

Einen Vortrag zu halten, ist für viele eine berufliche Herausforderung. Wenn man das Ganze noch in einer Fremdsprache meistern soll, da steigt der Adrenalinspiegel gleich doppelt.

Sicherlich kennen einige, die bereits in der Situation waren, Präsentationen zu halten und das nicht in der Muttersprache, Gefühle wie: „mein Akzent hört sich schrecklich an und wenn ich nervös bin noch mehr“ , oder „wenn mir das Wort nicht einfällt und ich nicht weiter weiß und versehentlich etwas völlig Zusammenhangloses sage, oder noch schlimmer, es mir einfach die Sprache verschlägt“. Hier sind im voraus kaum gedankliche Grenzen gesetzt,was denn alles schreckliches passieren könnte….

Führungskräfte Coach Deborah Grayson Riegel, renommierte Speakerin und Autorin des Buches „The Nonnative English Speaker’s Guide to Mastering Public Speaking“ hat folgende drei wertvolle Tipps um sich vor, während und nach einem Vortag selbstbewusster und sicherer zu fühlen.

1. Üben, üben, üben

Um souverän durch den Vortrag zu kommen, hilft es, den Fokus aufs Einstudieren zu legen und nicht die meiste Zeit in die Erstellung von Präsentation Folien zu stecken. Das scheint ein häufiger Fehler zu sein, zwar den Vortrag zu erstellen und zu gestalten, aber kaum Zeit zu investieren, die Rede auch zu üben. Das betrifft übrigens nicht nur nicht Muttersprachler, sondern eigentlich fast jeden der Vorträge halten muss, völlig unabhängig von der Sprache. Die Expertin empfiehlt auch dann weiterzulernen, wenn man sich eigentlich schon sicher fühlt. So bleiben die Inhalte im Langzeitgedächtnis und es fällt wesentlich leichter auch bei Nervosität und unter Stress den Text abzurufen.

2. Langsam sprechen

Egal welchen Akzent oder welche Aussprache Sie haben, darüber sollte man sich wirklich keine Gedanken machen! Jeder hat eine Art von Akzent oder Dialekt, der Bayer, sowohl als auch der Texaner oder der Franzose. Viel wichtiger ist es, das Sprechtempo anzupassen. Denn wer langsamer vorträgt, stellt sicher, dass das Publikum auch folgen kann. Sie rät den Einstieg sorgfältig zu wählen und langsam und deutlich zu sprechen, so können sich die Zuhörer an die Aussprache und den Wortklang gewöhnen und verstehen das Gesagte besser.

3. Pausen machen

Häufige Pausen zu machen hat gleich zwei Vorteile. Zum einen erhält das Publikum die Zeit das Gehörte besser zu verarbeiten und zum anderen geben gut gewählte und häufige Pausen, die Zeit kurz zu überlegen, was als als nächstes kommt oder sogar einen Blick auf vorbereitete Karteikarten zu werfen.

Allgemein gilt natürlich, je öfter Sie etwas präsentieren desto besser werden Sie! Also, nur Mut beim nächsten Vortrag, denn mit ein bisschen Engagement und Anstrengung werden auch Sie es schaffen mit Selbstbewusstsein, Sicherheit und Kompetenz zu sagen was es zu sagen gibt.

Ihre

arCanum Akademie

weiterführende Links:

http://www.gettalksupport.com

https://www.arcanum.de/sprachtrainings-firmen

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