Der Mensch soll lernen. Nur die Ochsen büffeln.

Mit diesem Zitat von Erich Kästner möchten wir Sie einladen, sich in den folgenden drei Minuten über ein paar Neuerungen in der arCanum Akademie zu informieren.
Möglicherweise kennen Sie unser ALPHA-Training bereits oder haben zumindest schon davon gehört. Dieses, sehr effiziente, intensive und etwas andere Sprachtraining ist bis heute unser Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmal. Bei Gründung der arCanum Akademie, im Jahr 1997, war genau dieses gehirngerechte ALPHA –Intensivtraining sogar unser einziges Produkt. Im Laufe der Jahre sind 90-minütige, wöchentliche Präsenztrainings, Telefontrainings und neuerdings auch Online-Präsenztrainings in virtuellen Classrooms dazugekommen. Dennoch ist das ALPHA-Training auch heute noch, eine ganz besonders effektive Art eine Fremdsprache zu lernen, darum haben wir uns gedacht, warum Altbewährtes ausmustern? Lassen wir es lieber in neuem Glanz erstrahlen!

ALPHA Lernen kurz erklärt:
Bei dem sogenannten ALPHA-Intensivtraining macht man sich die positiven Auswirkungen von Entspannung auf den Körper zunutze und fördert so ganzheitliches Lernen. Versetzt man sich in einen entspannten Zustand, verändert das die Physiologie unseres Körpers: der Blutdruck und die Herzfrequenz sinken, die Atemfrequenz wird langsamer und tiefer, die Muskelspannung wird weniger und auch die Gehirnwellen schalten auf eine Frequenz von etwa 8-13 Schwingungen. Befindet man sich in diesem wachen aber entspannten Zustand, hat das Gehirn eine Erwartungshaltung und ist daher besonders aufmerksam und aufnahmefähig. Im Unterschied zum Schlafen wartet das Gehirn auf Input und ist bereit für eine Zustandsänderung. Da die hier aktiven Gehirnwellen auch Alphawellen genannt werden, nennt man das den ALPHA-Zustand.
Doch wie kann man nun diesen Zustand des Gehirns als Trainingsmethode nutzen? Dazu muss man verstehen, wie Lernen auf neuronaler Ebene abläuft. Das Gehirn besteht aus neuronalen Netzwerken, die von den einzelnen Synapsen und Neuronen gebildet werden. Man kann sich das ähnlich eines Straßennetzes vorstellen. Je öfter eine Straße genutzt wird, desto fester und breiter wird sie und so kann aus einem Trampelpfad eine zweispurige Autobahn werden. Ähnlich verhält es sich mit den Neuronen. Je öfter Verbindungen im Hirn genutzt werden, desto stabiler werden sie. Beim Alpha-Lernen profitiert man davon, dass der ALPHA-Zustand für ein besonders synchrones und rhythmisches Arbeiten der Synapsen sorgt und unser Gehirn in diesem Zustand besonders fähig ist, Dinge zu lernen und abzuspeichern.

Ablauf des ALPHA-Intensivtrainings:
Diese Sprachtrainings sind in vier Phasen unterteilt, um alle Lernpotentiale voll auszunutzen. Der erste Schritt ist die Entspannung. Es wird ein autogenes Training durchgeführt, um die Teilnehmer in einen entspannten, emotional ruhigen und ausgeglichenen Zustand zu bringen, in dem sie volle Aufmerksamkeit erlangen. Die nächste Phase ist das Aufnehmen, hier wird nur zugehört, gelesen und erfahren, um Vokabular und Wortschatz passiv abzuspeichern. Der dritte Schritt ist das Aktivierungstraining, hier wird durch Hören und Sprechen, durch Interaktion von Mimik und Gestik, aber auch durch spontane Reaktionen das bereits passiv Gelernte ins aktive Bewusstsein geholt. Dieses intensive Nachsprechtraining hilft eine Verknüpfung von gespeichertem Wortschatz und der tatsächlichen Aussprache herzustellen. Im vierten und letzten Schritt kommt es zur Anwendung. Hier wird die Sprache lebendig, das Gelernte wird benutzt und es werden Konversationen geführt mit dem korrekten grammatikalischen Einsatz von Vokabular und Phrasen aus alltagsrelevanten Situationen. Mit Hilfe dieser einzigartigen Methode lernen Teilnehmer 600 Vokabeln in einer Trainingswoche (Montag-Freitag von 8.30-16.45 Uhr) mit passender Grammatik und Konversation zu den jeweils individuellen Themen und sind damit, bis zu dreimal schneller als in herkömmlichen Sprachtrainings. Ein effektiveres Training kennen wir nicht. Welche Fremdsprache soll‘s denn sein? Sie haben die Wahl: Englisch, Deutsch als Fremdsprache, Französisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch oder brasilianisches Portugiesisch.

Digitalisierung des ALPHA-Trainings – der neue Glanz und Ihre Vorteile
Wir sind längst angekommen im digitalen Zeitalter, lernende Computer, Sprachsteuerung, und E-Learning sind bereits Realität. Kein Unternehmen kann sich dem digitalen Wandel entziehen und für uns als Anbieter von Fremdsprachentrainings heißt das, die enormen Chancen, die sich aus der Digitalisierung, auch für Sprachtrainings ergeben, in das Kursangebot zu integrieren, um Flexibilität und Lerneffizienz zu steigern.
Beim ALPHA-Intensivtraining haben wir genau das gemacht. Denn, wenn wir bisher an vorgefertigtes Lehrmaterial, je nach Sprachniveau und Anforderung gebunden waren, ist durch die vollständige Digitalisierung des Trainings, eine ganz neue und wunderbare Flexibilität entstanden. Ab sofort können wir die komplette Trainingswoche auch mit Ihrem, individuell und exakt auf Ihre Bedürfnisse ausgerichteten Vokabular durchführen. Das bedeutet, die Kurse sind nicht mehr nur auf das konventionelle Lernen einer Fremdsprache ausgerichtet, sondern auch und jetzt ganz besonders für sehr spezielle Anforderungen und Herausforderungen genau die richtige Vorbereitung. Denken wir an einen Vorstand, der sich auf eine wichtige Präsentation vorbereiten muss, oder an Teilnehmer aus sehr spezifischen Fachabteilungen, die spezielles technisches oder juristisches Vokabular benötigen, all diese Anforderungen können durch die Digitalisierung nun ganz leicht in die Lernmethode integriert und umgesetzt werden.

Unser Best-practice Beispiel
Für einen im Allgäu beheimateten Baukonzern, der gezielt Bauarbeiter aus Rumänien rekrutiert, haben wir mit unserem digitalisierten ALPHA-Training eine effiziente Lösung entwickelt. Bevor die Arbeiter auf den Baustellen eingesetzt werden, absolvieren sie bei uns ein dreiwöchiges ALPHA-Intensivtraining, in dem sie von Anfang an spezielles Baustellenvokabular lernen, das uns der Kunde vorgegeben hat. Anschließend werden die Arbeiter auf den Baustellen noch 2x pro Woche vor Ort weitertrainiert. Da wir nun ganz leicht kundenspezifisches Vokabular in unsere Intensivtrainings integrieren können, ist der Nutzen für die Teilnehmer und den Kunden wesentlich größer, als bei einem konventionellen Deutschkurs. In unserem aktuellen Beispiel können die Arbeiter sehr viel schneller auf den Baustellen eingesetzt werden.

Für alle, die nun Lust bekommen haben vielleicht auch mal an einem ALPHA-Intensivkurs teilzunehmen oder dieses Angebot für Mitarbeiter aufzunehmen, wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und sind bei Fragen gerne für Sie da.


Ihr arCanum Team

Tipp: Für Sie als Personaler, bieten wir Ihnen gerne ein halbtägiges kostenfreies Schnuppertraining mit unserem ALPHA-Training an.

Weiterführende Links:

https://www.arcanum.de/alpha-intensivtraining

https://de.wikipedia.org/wiki/Bewusstseinszustand

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Kuriose Fakten über die deutsche Sprache

Mark Twain soll einmal gesagt haben: „In der deutschen Sprache hat ein Mädchen kein Geschlecht aber eine Rübe schon“. Was wir deutschen Muttersprachler einfach als gegeben hinnehmen, sorgt bei Deutsch Lernern, das ein oder andere Mal zur Verwirrung und einem ungläubigen, vielleicht sogar leicht verzweifeltem Kopfschütteln.

Und wenn Mark Twain das so gesagt hat, muss man ihm ja auch irgendwie recht geben, denn, als ob es nicht schon genug wäre, dass die Nomen der deutschen Sprache neben den Geschlechtern maskulin und feminin auch noch ein neutrales „das“ haben, darf man sich als Sprachkurs Teilnehmer durchaus über den Sinn oder Unsinn Gedanken machen…

Wir haben hier mal ein paar Fakten von deutschen Sprachkuriositäten, nützlichem und unnützem Wissen, rund um die deutsche Sprache, zusammen gestellt.

1. Kennen Sie das Gegenteil von durstig?

Nein? Na, können Sie auch nicht, es gibt keines! Aber warum ist das so? Vielleicht, weil es in Deutschland nicht ganz so heiß und trocken ist wie in manch anderen Ländern? Bei einer kleinen Umfrage im Sprachkurs mit Teilnehmern aus verschiedenen Ländern, konnte diese Theorie aber schnell widerlegt werden. Zwar gibt es in Saudi Arabien gleich zwei Gegenteile von durstig, aber auch in Norwegen gibt es zumindest ein Gegenteil davon und da ist es ja wohl kühler als in Deutschland.

2. Warum sind eigentlich die Buchstaben auf dem Tastatur nicht alphabetisch sortiert? Wäre doch viele einfacher!

Um dies zu erklären müssen wir zurück ins Jahr 1868, da hat nämlich der Buchdrucker und Erfinder Christopher Latham Sholes seine Schreibmaschine, zum Patent angemeldet. Da sich bei früheren Modellen, wo die Buchstaben noch in alphabetischer Reihenfolge angeordnet waren, die Buchstabenhämmerchen ständig verhakt haben und einen Buchstabensalat produziert haben, hat er die Tasten neu angeordnet. Tasten, häufig verwendeter Buchstabenkombinationen, liegen bei Sholes weit auseinander, damit sich die Hämmerchen nicht mehr so einfach berühren. So haben zum Beispiel die Buchstaben A und L oder S und P, die häufig in Kombination vorkommen, einen sehr großen Abstand. Das Tastaturlayout mit QWERTY als Abfolge der obersten Zeile entwickelte Sholes für die englische Sprache. In Deutschland lautet die Abfolge QWERTZ. Sie unterscheidet sich nur geringfügig von dem Original. Aber das erklärt auch weshalb noch heute die Position der Buchstaben auf der Tastatur von Land zu Land und somit auch von Sprache zu Sprache variiert. Das Layout Sholes besteht bei Computertastaturen bis heute fort. Der Grund ist denkbar einfach: Die Macht der Gewohnheit.

3. Die deutsche Sprache und ihre Bandwurmwörter

Der Schrecken eines jeden DAF- Schülers und Grundlage vieler Witze und „Veräppelungen“ der Sprache. Aber welche drei Wörter im Duden belegen denn nun die Siegertreppchen. Auf Platz drei, mit 34 Buchstaben, schafft es die allseits bekannte „Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft“. Platz zwei belegt die „Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung“ mit stattlichen 36 Buchstaben. Und gekrönter Sieger ist die „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung“ mit stolzen 44 Buchstaben.

4. Mark Twain hat ja bereits mit Schrecken festgestellt, dass wir drei Artikel haben, aber welchen benutzen wir denn eigentlich am häufigsten?

Ungefähr 46 Prozent aller Substantive sind weiblich. Damit liegt der Artikel „die“ klar vor „der“ mit 34% Prozent und „das“ mit nur 20 Prozent. Kann man das nun als klaren Erfolg für den Feminismus werten? Eine seltene Besonderheit, die es tatsächlich auch gibt. Ein Nomen kann drei Artikel haben, dann ändert sich jedoch die Bedeutung des Nomens. Ein Beispiel dafür: das Single, der Single, die Single.

Ob Sie mit den Informationen nun bei der nächsten Gelegenheit prahlen, Sie einfach darüber schmunzeln oder sich über weitere sprachliche Eigenheiten Gedanken machen, überlassen wir Ihnen. Denn dies waren erst mal ein paar wenige Besonderheiten, unserer schönen aber komplexen Sprache, die wir sicher bei zukünftigen Beiträgen weiter beleuchten werden.

Ihre

arCanum Akademie

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Spanische Redewendungen – so sprechen Sie wie ein Muttersprachler

Zuletzt haben wir bereits festgestellt, dass keine einzige Sprache auf der Welt, ohne Idiome oder Redewendungen auskommt. Für Muttersprachler immer eine natürliche Ausdrucksform, für Fremdsprachen-Lerner aber, immer wieder und in jeder Sprache eine neue Herausforderung. Da man Spanisch in über 20 Ländern spricht und es wohl immer eine Weltsprache bleiben wird, für uns Grund genug, die Sprache mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

In der Liste unten finden Sie eine Gegenüberstellung von deutsch-spanischen Vokabeln, Redewendungen und Ausdrücken, die vor allem im geschäftlichen Alltag nützlich sein können. Peppen Sie Ihre Grundlagen auf und beschränken Sie ihr Vokabular nicht auf „Hola“ und „muchas gracias“ oder weitere Sätze, die Sie vielleicht im Spanienurlaub am Strand aufgeschnappt haben! Los geht‘s:

1. Ideen

Denken wir mal scharf nach Vamos a pensarlo bien.
Mir ist eine Idee gekommen Me ha venido una idea.
Etwas ganz genau nehmen. Tomarse las cosas al pie de la letra.

2. Besprechungen

Peter hat das Wort Pedro tiene la palabra.
Reden wir nicht um den heißen Brei
herum
No nos andemos con rodes.
Machen wir Schluss für heute Acabemos por hoy.

3. Verhandlungen

Spielen wir mit offenen Karten. Las cartas sobre la mesa.
Wir müssen konsequent bleiben. Tenemos ques ser consecuentes.
Jetzt sind Sie am Zug. Ahora es su turno.

4. Geld

Das kostet ein Vermögen Eso cuesta una fortuna.
Wir haben einen Haufen Geld
bezahlt.
Hemos pagado un montón de
dinero.
Wir müssen den Gürtel enger schnallen. Tenemos que apretarnos el
cinturón.

5. Projekte

Es läuft alles wie geplant. Todo va según lo previsto.
Wir sind auf Schwierigkeiten
gestoßen.
Nos hemos encontrado con algunas
dificultades.
Wir müssen wieder bei Null
anfangen.
Tenemos que empezar de cero.

Wenn Sie nun Lust auf eine weitere Fremdsprache oder auch die Vertiefung Ihrer schon vorhandenen Spanischkenntnisse bekommen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Unsere muttersprachlichen Sprachtrainer erstellen gerne ein individuelles Sprachtraining, passend zu Ihren Anforderungen.

Ihre

arCanum Akademie

weiterführende Links:

https://www.arcanum.de/sprachen

https://de.wikibooks.org/wiki/Spanisch/_Redewendungen

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Du bist wie du sprichst oder wie die Sprache Entscheidungen beeinflusst!

Sprache hat einen verblüffenden Einfluss auf das Denken. Andere können uns durch Worte subtil manipulieren, unsere Muttersprache soll beeinflussen wie wir die Welt sehen und in einer Fremdsprache sollen Probleme anders wahrgenommen und gelöst werden als in der eigenen Sprache.

Wissenschaftler der University of Chicago Booth School of Business haben herausgefunden, dass Menschen rationalere Entscheidungen treffen, wenn sie in einer Fremdsprache über ein Problem nachdenken. Sie sagen auch, dass Menschen, die in einer anderen als ihrer Muttersprache denken, mit einer größeren Wahrscheinlichkeit die für sie günstigeren Entscheidungen treffen, häufiger auch mal ein Risiko eingehen und sich seltener von ihrer Angst leiten lassen.

Boaz Keysar, führender Kommunikationsexperte und Psychologe, in dem Aufsatz „The Foreign Language Effect: Thinking in a Foreign Tongue Reduces Decision Biases“ (zu Deutsch: Der Fremdspracheneffekt: Denken in der Fremdsprache vermindert unausgewogene Entscheidungen) schreibt: „Eine Fremdsprache erzeugt einen Distanzierungsmechanismus, der Menschen von einer unmittelbar intuitiven hin zu einer bewussteren Denkweise führt“.

In einem der aussagekräftigsten Experimente testeten die Forscher die Risikofreudigkeit bzw. der Einfluss der Mutter- wie Fremdsprache auf riskante oder weniger  risikoreiche Entscheidungen bei Wetten. Getestet wurden englische Muttersprachler mit Spanischkenntnissen, um herauszufinden, wie die Angst vor Verlusten ihre Entscheidungsfindung beeinflusst. Untersucht wurde, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Studenten, je nach Sprache, in der sie sich ihre Chancen errechnen, attraktive Wetten annehmen oder eben nicht.

Jeder Teilnehmer erhielt 15 Dollar, der jeweilige Wetteinsatz lag bei 1 Dollar pro Wette. Sie konnten den Dollar entweder behalten oder ihn für die Möglichkeit, weitere 1,50 Dollar bei einem gewonnenen Münzwurf zu erhalten, einsetzen. In jeder Runde konnten sie folglich 2,50 Dollar verdienen, wenn sie den Münzwurf gewannen oder bei einem verlorenen Wurf gar nichts bekommen. Bei Einsatz von 15 Mal hätten die Studenten statistisch gesehen auf jeden Fall Gewinn gemacht.

Es zeigte sich aber, dass die Studenten bei der Durchführung des Experimentes auf ihrer Muttersprache Englisch zu kurzsichtig dachten. Die Studenten, die sich in englischer Sprache mit dem Problem beschäftigten, konzentrierten sich auf ihre Angst, jeden einzelnen Einsatz zu verlieren und wetteten nur in 54 Prozent der Fälle. Die Studenten, die den Versuch jedoch auf Spanisch durchführten, wetteten in 71 Prozent aller Fälle.

Die Forscher der Studie erklären diesen Unterschied dadurch, dass in der Fremdsprache weniger Emotionen hervorgerufen werden als in der Muttersprache und eine größere Distanz zur Entscheidung herrscht.

Wenn wir in einer Fremdsprache Entscheidungen treffen, lassen wir uns also weniger von unseren Gefühlen mitreißen, aber nicht nur das, wir denken auch logischer und systematischer. Denken wir in einer Fremdsprache, sind wir weniger anfällig für kognitive Verzerrungen und schätzen Gewinnchancen und Risiken besser ein, was wiederum zu besseren Entscheidungen und höheren Erträgen bzw. geringeren Verlusten führt.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass dieses Ergebnis positive Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung in der Wirtschaft oder in privaten Finanzfragen haben könnten. Personen, die regelmäßig Entscheidungen in einer Fremdsprache treffen, könnten objektiver in Bezug auf ihre Ersparnisse, Investitionen und Renten urteilen, da sie weniger empfänglich für kurzsichtige Verlustaversion sind.

Vielleicht sollten Sie also nun einen Fremdsprachenkurs belegen, um (noch) bessere finanzielle Entscheidungen treffen zu können, ist doch eine Überlegung wert! Wir unterstützen Sie sehr gerne dabei 🙂

Ihre

arCanum Akademie

Weiterführende Links:

https://en.wikipedia.org/wiki/Boaz_Keysar

https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0956797611432178

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Fast live dabei im ALPHA-Intensivtraining

Heute möchten wir Sie einladen, mal an dem Tagesablauf unseres ALPHA-Intenstivtrainings, zumindest virtuell, teilzunehmen.

Das Training eignet sich sowohl für Einzelteilnehmer als auch für Gruppen bis zu 4 Personen und unterscheidet sich zu anderen Intensivtrainings darin, dass es wirklich alle Sinne anspricht und somit der Formel Lernen durch Sehen + Hören + Sprechen + Tun = 90% Merkfähigkeit komplett entspricht.

Der Kurstag beginnt gegen 8:30 wenn die Teilnehmer bei uns in der Akademie eintreffen und in unserer Kaffeeküche verschiedene Kaffee- und Teesorten darauf warten getrunken zu werden. Das Fremdsprachentraining beginnt um halb neun durch die Begrüßung mit dem muttersprachlichen Sprachtrainer der speziell für dieses spezifische Sprachtraining ausgebildet wurde. Im freundlichen Small Talk lernt man sich erst mal ein bisschen kennen und hat hier ebenfalls Gelegenheit zu klären, wann und wo die Fremdsprache gesprochen wird, welche Erwartungen es gibt und konkrete Ziele zu definieren.

Nach dieser ersten Phase ist es gegen 9 Uhr Zeit für eine Entspannung. Die Teilnehmer machen es sich gemütlich auf unseren bequemen Liegesesseln und haben die Möglichkeit in ruhiger, meditativer Stimmung abzuschalten und den Alltagsstress loszulassen. Danach wird gelesen, es werden mindestens 60 Vokabeln beim Gruppentraining und sogar 120 Vokabeln im Einzeltraining gelesen und mögliche Fragen dazu geklärt. Der nächste Schritt ist ein Video mit eben diesen neuen Wörtern anzusehen und mit einer speziellen Atemtechnik sich das Neue einzuprägen. Im dritten Schritt werden in einem Ping-Pong-Spiel zwischen Schülern und Lehrern die Wortpaare, sowohl in der Fremdsprache als auch in der jeweiligen Muttersprache wiederholt, wobei die Teilnehmer jede Vokabel mindestens acht mal in der Fremdsprache sagen. Das hilft dabei, das neu Gelernte besser ins Langzeitgedächtnis zu bringen.

Nach alle diesen Schritten ist der Vormittag vorübergegangen, das Gehirn war zunächst entspannt, dann angespannt und hat dabei „Sinn“-voll gelernt, hat sich aber nun auch eine Mittagspause verdient. Viele Teilnehmer genießen die Pause bei einem erholsamen Spaziergang im, an die Akademie angrenzenden, Englischen Garten oder einem der zahlreichen Restaurants in der Umgebung.

Nach einer einstündigen Erholungspause wird der Sprachkurs fortgesetzt und baut auf den am Vormittag gelernten Vokabeln auf. Im jetzt folgenden Konversationstraining werden gezielt grammatikalische Strukturen geübt. Viele verschiedene Materialien stehen hierfür zur Verfügung, denn mit Spielkarten, Würfelspielen und interaktiven Themen wird abwechslungsreich, mit allen Sinnen und viel Spaß gelernt, wiederholt und geübt.

Wer zwischendurch einen kleinen Energieschub benötigt ist herzlich eingeladen sich an der Kaffeemaschine zu bedienen und nach einem kommunikativen Nachmittag wird der Kurstag um 16:45 Uhr beendet. Und beendet heißt in diesem Fall wirklich beendet, denn ein Vokabel lernen zu Hause ist bei dieser Form des Sprachen Lernens nicht erforderlich.

Für alle, die nun Lust bekommen haben vielleicht auch mal an einem ALPHA-Intensivkurs teilzunehmen, wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und sind bei Fragen gerne für Sie da.

Ihr arCanum Team

 

weiterführende Links:

https://www.arcanum.de/alpha-intensivtraining

 

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Bereicherung durch interkulturelle Kompetenzen

Nach einer Umfrage des Online Netzwerkes LinkedIn, wünschen sich bereits heute 67 % der befragten Führungskräfte, dass ihre Mitarbeiter über Sprachgrenzen hinweg kommunizieren können und dabei Feingefühl für kulturelle Situationen und Gegebenheiten an den Tag legen. In einer sich globalisierenden Welt, in der sich Unternehmen zunehmend über Ländergrenzen hinweg vernetzen, werden diese sogenannten interkulturellen Kompetenzen der Mitarbeiter immer wichtiger, um erfolgreiche Arbeit im internationalen Kontext leisten zu können.

Doch dafür reicht es nicht aus, vor der nächsten Dienstreise mal eben den Reiseführer zu lesen, ein paar Worte Spanisch zu lernen und im Business-Knigge nachzusehen, welche Do’s and Don’ts es gibt. Geert Hofstede hat bereits vor 50 Jahren eine groß angelegte Studie durchgeführt, um Kultur im Zusammenhang mit Arbeitsabläufen und Unternehmen zu betrachten. Er beschreibt Kultur als etwas meist regional verankertes, von Menschen erschaffenes, dass die Mitglieder einer Gesellschaft miteinander verbindet. Doch das bedeutet, dass Kultur gleichzeitig Stolperfalle und Konfliktpotential sein kann, denn Werte, Erwartungen und Gepflogenheiten, sowie Bedürfnisse sind unterschiedlich.

Interkulturelles Management beschäftigt sich mit eben diesen kulturellen Unterschieden im Arbeitsumfeld und versucht Handlungsempfehlungen für die Beteiligten zu erstellen. Damit sollten sich aber nicht nur Führungskräfte auseinandersetzen, sondern jeder, der international arbeitet, ausländische Kollegen hat oder sich an internationalen Projekten beteiligt. Das Großartige an interkulturellen Kompetenzen ist, dass man sie mit etwas Neugier und Offenheit schnell erwerben kann. In Trainings und Workshops werden sie länderspezifisch vermittelt. Dabei lernt man Denkweisen anderer nachzuvollziehen, Kommunikationsstile zu interpretieren, Sensibilität für Umgangsformen zu entwickeln und reflektiert das eigene Verständnis von Kultur.

Interkulturelle Kompetenzen sind also ein spannendes Thema, wobei man nicht nur fremde Kultur besser kennen lernt, sondern auch die eigene Kultur nochmal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Mit diesem Wissen und der Fähigkeit sich in andere Kulturen zu versetzen, entwickelt man seine persönlichen Kompetenzen weiter, die einem Vorteile im Arbeitsleben bringen können und man kann sich positiv für ein gutes Zusammenarbeiten einsetzen, was sich in Unternehmenserfolgen auszahlen kann.

 

Ihr arCanum Team

 

Bild: rawpixel via Unsplash

Was Fremdsprachen mit Entscheidungsfindung zu tun haben

Ein Forschungsteam an der University of Chicago hat den Zusammenhang zwischen einer erlernten Fremdsprache und dem Prozess der Entscheidungsfindung untersucht und ist dabei zu einem spannenden Ergebnis gekommen. In sechs verschiedenen Experimenten wurden Teilnehmer untersucht, die zum einen English Native Speaker oder Koreanisch Native Speaker waren und später Japanisch, Französisch, Spanisch oder im Fall der Koreanisch Native Speaker Englisch als Fremdsprache gelernt haben.

In einem der Experimente wurden Studenten der University of Chicago, die in der Highschool Spanisch gelernt hatten, aufgefordert eine finanzielle Aufgabe zu lösen. Sie sollten Entscheidungen eines Investments mit Kleinstbeträgen treffen, also einfache “investieren oder nicht”-Aufgaben. Vorher wurde per Zufall entschieden, ob die Studenten die Aufgabe in Englisch oder ihrer erlernten Fremdsprache Spanisch erfüllen sollen.

Statistisch und nach ökonomischen Gesichtspunkten gesehen, war es immer die bessere Lösung zu investieren, um den Gewinn zu maximieren. Das Experiment ergab, dass diejenigen, die die Aufgabe in ihrer Muttersprache Englisch zu 54% auf Investment gesetzt haben, während diejenigen, die die Aufgaben in Spanisch lösen sollten sich in 71% für ein Investment entschieden.

Die Wissenschaftler haben daraus erkannt, dass man weniger emotional entscheidet, sobald man eine Aufgabe in der erlernten Fremdsprache statt in der Muttersprache löst. Selbst wenn man diese sehr gut beherrscht, lässt es einen mehr auf die analytischen Prozesse konzentrieren und wichtige Entscheidungen nach solchen Gesichtspunkten treffen. Diese Erkenntnisse wurden auch in den fünf anderen Experimenten bestätigt.

Mehrsprachigkeit zahlt sich also nicht nur in kommunikativen und sozialen Punkten aus, sondern wissenschaftlich belegt auch in Bereichen, wo es viele Entscheidungen zu treffen gibt. Vielleicht sollten wir uns öfter mal auf unsere erlernte Fremdsprache verlassen, unsere Comfort-Zone etwas verlassen und den Vorteil nutzen, analytischere Entscheidungen treffen zu können.

 

Ihr arCanum Team

Bild:  Nadine Shaabana via Unsplash

weiterführender Link: The Foreign-Language Effect: Thinking in a Foreign Tongue Reduces Decision Biases

Unternehmerische Kommunikation im Wandel

Über den digitalen Wandel haben wir jetzt schon oft gesprochen, besonders in Bezug auf Bildungsangebote. Doch was verändert sich eigentlich in unserer Kommunikation in einem Zeitalter der Smartphones und Chatbots? Und wie wirken sich diese Veränderungen auf firmeninterne Vorgänge und die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern aus?

Eine gute interne Vernetzung kann in Unternehmen durchaus als Erfolgsfaktor gewertet werden, denn eine reibungslose Mitarbeiterkommunikation optimiert Geschäftsprozesse. Doch dafür braucht es gute Werkzeuge, die eine effiziente und problemlose Kommunikation ermöglichen. Mit dem digitalen Wandel hat sich alles beschleunigt und zunehmend vernetzt. Klassische Emails, Telefonate und Faxe und Besprechungen gelangen in den Hintergrund, während durch digitale Lösungen an der Optimierung von organisatorischen Abläufen gearbeitet wird, die die Kommunikation verbessern und dadurch den Wissensaustausch zwischen den Menschen, die gemeinsam an Projekten und Aufgaben arbeiten, fördern.

Ein neuer Ansatz, der in vielen Unternehmen, insbesondere aus dem technischen Sektor, schon gelebt wird, ist der digital workplace. Dieser ermöglicht eine einfache, schnelle und digitale interne Kommunikation im Betrieb und kann sich aus verschiedenen Bausteinen zusammensetzen. Beispielsweise könnte ein Activity Stream zum Einsatz kommen, vergleichbar mit einer Timeline, wie wir sie aus den sozialen Netzwerken kennen. Events, neueste Aktivitäten, Neuigkeiten und Prozesse sind übersichtlich und für alle einsehbar, so ist jeder Mitarbeiter immer informiert. Ein weitere wichtiges Werkzeug, das technisch keine besonders neue Lösung mehr ist und auch von vielen Unternehmen schon genutzt wird, sind Videokonferenzen. Für Unternehmen an unterschiedlichen Standorten ist das eine gute Art und Weise sich persönlich zu kontaktieren und Absprachen zu treffen, die im direkten Austausch oft einfacher zu machen sind. Gleichzeitig ist eine schnellere Entscheidungsfindung möglich, da alle Beteiligten virtuell an einem Tisch sitzen und sich in Diskussionen einbringen können. Eine andere Art und Weise Kommunikation effizienter und schneller ablaufen zu lassen, sind Instant Messenger. Auch diese kennen wir aus den sozialen Netzwerken: schnell sind kurze Nachrichten geschickt, man kann unkompliziert antworten und es ergibt sich ein flüssigeres Schreibgespräch, als bei umständlichen Emailverkehr. All diese Informationen, die durch die digitalen Werkzeuge fließen, werden dann in einem sogenannten Social Intranet gesammelt. Der Name verrät, dass auch hier das soziale Netzwerk als Vorbild diente. Auf dieser zentralen Plattform werden alle Informationen zusammengetragen, sodass sie zu jederzeit an jedem Ort für jeden Mitarbeiter einsehbar sind. Jeder bleibt auf dem aktuellsten Stand und gleichzeitig entsteht eine Art von Archiv, das Prozesse nachvollziehbar macht.

Flexibilität ist ein Wort, das im modernen Arbeitsumfeld oft genutzt wird. Der digital workplace unterstützt diese Flexibilität, die Mitarbeiter haben ständig guten Zugang zu allen relevanten Informationen, wodurch Zeit gespart werden kann und Geschäftsprozesse sich optimieren. Dadurch ist auch eine schnelle Reaktion auf Ereignisse möglich und die weiterführende Kommunikation zu Kunden und Partnern profitiert auch davon. Ein weiterer Vorteil ist die aktive Beteiligung an Diskussionen, da die Kommunikationswege kurz und schnell sind. So sind Entscheidungen schneller unter Einbeziehung aller Beteiligten zu treffen, da Wissensstände aktuell und für alle gleich sind und Prozesse optimieren sich, weil Hierarchien sehr flach gehalten werden können.

Die Firma HIRSCHTECH hat 2017 eine Studie in Auftrag gegeben, die die interne Kommunikation in Unternehmen im Hinblick auf digitalen Wandel untersucht hat und dafür telefonische Befragungen durchführen ließ. In dieser Befragung gaben 30% an, dass sie Chattools häufig nutzen, sofern es sie in der Firma angeboten gibt. Interessant ist hierbei die Altersspanne derer, die diese Angabe machen: besonders die Generation Y, sprich die Altersspanne von 15 bis 29 und die sogenannte Generation Silver Surfer im Alter ab 60 Jahren gaben an, dass sie Chattools nutzen. Wohingegen die 50 bis 59 Jährigen die größte Skepsis gegenüber Messengern Chatangeboten haben.

Ein weiteres interessantes Thema ist die Emailnutzung unter Betrachtung des Bildungsniveaus. Akademiker nutzen dieses Medium am häufigsten, während niedrigere Bildungsniveaus andere Kommunikationsmittel bevorzugen. Spannend ist, dass Chattools unabhängig vom Bildungsniveau genutzt werden. 

 

 

Doch das persönliche Gespräch wird auch in einem digitalen Kommunikationsumfeld immer ein wichtiger Bestandteil bleiben. 81 % geben an, dass persönliche Gespräch als produktiver an, als das digitale. Der große Nutzen von digitaler Kommunikation in diesem Zusammenhang wird darin gesehen, dass Gespräche beispielsweise über Messenger oder Chats angebahnt oder auch schnell vorbereitet werden können.

„Bei der Wahl zwischen digitaler und persönlicher Kommunikation gibt es kein ‚entweder, oder’. Mitarbeiter empfinden digitale Kanäle gerade deshalb als Bereicherung, weil sie die schnelle Vorbereitung und Anbahnung des persönlichen Gespräches ermöglichen. Für Unternehmen gilt es daher immer, den für sie richtigen Mix aus Kommunikationswerkzeugen zu finden“, so Lutz Hirsch, geschäftsführender Gesellschafter von HIRSCHTEC.

Der digitale Wandel bringt also echte Vorteile in der internen Kommunikation von Unternehmen. Die Frage ist also, welche Werkzeuge Unternehmen also sinnvoll für die eigenen internen Prozesse erachten und welchen individuellen Mix von Möglichkeiten sich in der Struktur verankern lassen.

 

Ihr arCanum Team

 

Quellen:

Bilder: William Iven und rawpixel via Unsplash

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Lernmaterial bei der arCanum

Als Anbieter für Fremdsprachentrainings und Sprachkurse, insbesondere für Firmen, ist es uns wichtig, dass das Erlernen einer Fremdsprache möglichst effektiv geschieht. Das spart nicht nur Ressourcen in Form von Zeit, die die Mitarbeiter für ihren Job aufbringen sollen, statt Vokabeln zu pauken und Geld, das in Firmen gut investiert sein will, sondern fördert auch nachhaltiges Lernen und damit den Spaß an der Fremdsprache.

 

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, verfolgen wir mit unserer Trainingsmethodik einen Ansatz, der möglichst viele Menschen in ihren unterschiedlichen Lernkanälen anspricht. Alle unsere Materialien sind darauf ausgelegt, dass ein bunter Mix zusammen kommt und jeder Teilnehmer etwas findet, mit dem er gut lernen kann. Dabei nutzen wir auditive, visuelle, kommunikative und auch motorische Möglichkeiten, um eine Sprache in möglichst großem Umfang zu erfassen.

Uns ist wichtig, dass die Teilnehmer befähigt werden die erlernte Sprache auch direkt zu gebrauchen, also schulen wir dahingehend, dass früh schon Kommunikation in Form von Spielen, Aufgaben und Diskussionen stattfindet. So sind unsere Teilnehmer vergleichsweise schnell in der Lage sich auszudrücken, ohne zuvor Stunden um Stunden mit Grammatik und Vokabellernen verbracht zu haben. Dieser eigene Anspruch lässt sich nicht ausreichend mit bestehendem Lernmaterial abdecken, daher haben wir begonnen unsere Erfahrungen im Sprachentraining zu nutzen unser eigenes Material für die Sprachkurse und Intensivtrainings zu entwickeln.

 

Die arCanum Akademie halt also ein ziemlich einzigartiges kleines Materiallabor: Hier werden Vokabelkarten hergestellt, die die Teilnehmer im Training zu text- und aufgabenspezifischen Übungen heranziehen können. Es werden Spiele entwickelt, die Kommunikation fördern und den Spaßfaktor nicht zu kurz kommen lassen. Und wir entwickeln spezifisches Material in Abstimmung mit den Unternehmen, die Sprachentrainings für ihre Mitarbeiter bei uns buchen. So können wir genau auf die Situationen eingehen, in denen die Sprache Anwendung finden soll.

All diese Materialen sind nach Sprachniveaus und Themen sortiert, sodass der Trainer passende Karten und Spiele für seine Teilnehmer und entsprechend der Inhalte des Trainings auswählen kann. Außerdem erhält jeder Teilnehmer Audioversionen zu den Vokabeln, um selbstständig seinen Wortschatz zu verbessern, zum Beispiel mit dem suggestopädischen Ansatz.

 

Ergänzend zu unserem großen Materialfundus nutzen wir tagesaktuelle Texte und Auszüge aus Onlinemedien und Publikationen. Das stellt zum einen einen direkten Bezug von der Sprache zum Alltag der Teilnehmer her und andererseits ist es eine Möglichkeit auch die Kultur hinter der Sprache kennenzulernen, indem man sich beispielsweise mit politischen oder gesellschaftlichen Themen auseinander setzt.

Unterstützung bekommen wir im audiovisuellen Bereich von der Onlineplattform LinguaTV, die uns Videos zu verschiedenen Kommunikationssituationen zur Verfügung stellt.

Am Ende eines Kurses stellt der Trainer für jeden Teilnehmer ein individuelles Lern- und Aufgabenpaket zusammen, sodass der Übergang zwischen dem intensiven und betreuten Lernen und dem eigenen, selbstständigen Lernen möglichst fließend geschieht. Jeder Teilnehmer soll die Möglichkeit haben seine Sprachkenntnisse noch weiter zu verbessern, auch ohne Trainerbetreuung.

 

Zugegeben, wir sind etwas stolz auf unser kleines “do it yourself”-Materiallabor!

Wenn Sie also Interesse haben uns und unser Material kennen zu lernen, scheuen Sie sich nicht und nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Vielleicht dürfen wir schon bald Material für Ihr Unternehmen entwickeln und kommen gemeinsam auf neue Ideen.

Ihr arCanum Team

weiterführende Links: