Das Projekt Übersetzung

Wir haben bereits erfahren, was eine professionelle Übersetzung ausmacht und wo manchmal die Schwierigkeiten in der Transportation von Inhalt und auch Sprachgefühl liegen. Diesmal möchten wir das gesamte Projekt Übersetzung betrachten, denn da gehört weit mehr dazu, als einen Text von einer Sprache in eine andere zu übersetzen. Frau Sixt erklärt uns, was die Fachübersetzer können müssen, um gute Ergebnisse zu bringen und was zu tun ist, wenn mal mehr als eine Übersetzung notwendig ist.

Wer übersetzt bei Ihnen? Welche Qualifikationen haben die Übersetzer?

„Wenn die Sprache nicht stimmt, ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist. So kommen keine guten Werke zustande. Also dulde man keine Willkür in den Worten.“ Dieser Ausspruch von Konfuzius ist die Unternehmensphilosophie der Agentur für SprachenService. Deshalb gehören zum Team ausschließlich professionelle Fachübersetzer/innen, die zusätzlich umfangreiche Spezialkenntnisse in dem jeweiligen Fachgebiet besitzen. Sie übersetzen grundsätzlich nur in die eigene Muttersprache, damit die fachgerechte Ausführung gewährleistet ist.

Schließlich ist die Sprache das wichtigste Medium, das Menschen verbindet und Botschaften transportiert; und wir legen Wert darauf, dass unsere Kunden immer richtig verstanden werden – in jeder Sprache dieser Welt.

Anmerkung: Der Beruf „Übersetzer“ ist nicht geschützt. Es kann sich also jeder als Übersetzer anbieten. Professionelle Übersetzer haben jedoch mehrere Jahre studiert.

Welche Sprachen der Übersetzung bieten Sie an

Wir bieten Übersetzungen in alle und aus allen Sprachen an.

Wie ist der organisatorische Ablauf einer Übersetzung?

Jeder Text und jeder Auftrag stellt andere Anforderungen, deshalb wird jeder Auftrag ganz individuell bearbeitet. Das ist übrigens auch etwas, was Software nicht leisten kann.

Wie viel Zeit muss für eine Fachübersetzung gerechnet werden?

Der Zeitbedarf ist von mehreren Faktoren abhängig, vorrangig natürlich vom Textumfang. Weiter Aspekte sind u. a. die gewünschte Sprachkombination und der Schwierigkeitsgrad.

Was sind die häufigsten Probleme bei einem solchen Projekt?

Außer dem bereits erwähnten Zeitmangel gibt es eigentlich keine Probleme. Manche Projekte beinhalten natürlich spezielle Herausforderungen, für die jedoch immer Lösungen gefunden werden.

Welche Services bieten Sie rund um Übersetzungen an

Die Agentur für SprachenService bietet neben Übersetzungen auch:

Lektorat, Korrekturlesen: „Die eigenen Fehler sieht man nicht“, diese Aussage trifft auch auf geschriebene Texte zu. Wenn wir selbst verfasste Texte korrekturlesen, sehen wir die Fehler meist nicht, denn unser Gehirn hat sich gemerkt, was wir schreiben wollten und liest das dann auch so. Deshalb sollte das Korrekturlesen jemand übernehmen, der den Text nicht kennt. Wir überprüfen die Texte auf Rechtschreibung und Grammatik sowie auch auf Formulierung und Lesefreundlichkeit, entsprechend den Vorgaben des Kunden.

Gerne übernehmen wir auch das Lektorat von Büchern und unterstützen Autoren.

Transkription: Wir bringen gesprochene Texte von Audio- oder Videoaufnahmen auf Papier bzw. in eine Textdatei. Dieser Service wird z. B. für mitgeschnittene Interviews benötigt. Meist geht es aber darum, Filmtexte für Voiceover oder Untertitel zu übersetzen.

Dolmetschen: Für Verhandlungen, Konferenzen, Veranstaltungen oder sonstige Gelegenheiten vermittelt die Agentur für SprachenService Konsekutiv- und Simultandolmetscher.

Projektmanagement: A. S. S. übernimmt auch das gesamte Projektmanagement für die Erstellung von Unterlagen in verschiedenen Sprachen. Wir koordinieren alle Schritte auf dem Weg vom Ursprungsdokument bis zum druckfertigen Produkt. Der Kunde erhält dann pünktlich zum vereinbarten Termin alle Sprachversionen in der gewünschten Form. Durch unsere guten Kontakte zu verwandten und angrenzenden Branchen finden wir Lösungen für die Anforderungen unserer Kunden.

Auch diesmal möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Sixt vom A.S.S. für ihre kompetente Unterstützung und das gelungene Interview bedanken!

Ihr arCanum Team

Bild: Beatriz Perez Moya via Unsplash

Übersetzungen – mehr als Wort für Wort

Nachdem wir bereits die hohe Multitasking Leistung von Dolmetschern betrachtet haben, möchten wir uns heute der schriftlichen Übersetzung von Inhalten widmen. Als Sprachschule bieten wir neben Fremdsprachentraining und Sprachkursen für Firmen einen professionellen Übersetzungsdienst an. Dabei werden wir von der A.S.S. – Agentur für SprachenService unterstützt, die sich kompetent für Übersetzungen in vielen Sprachen einsetzt.

Wir haben uns mit Frau Sixt von A.S.S. unterhalten und darüber gesprochen, welche Kriterien eine gute Übersetzung ausmachen, wo der Computer eindeutig unterlegen ist und warum man versehentlich einen Heiratsantrag macht, wenn man die Mentalität der Sprache nicht kennt.

Was zeichnet eine qualitativ gute Übersetzung aus?

Abgesehen davon, dass sie sprachlich und grammatikalisch einwandfrei sein muss, geht es darum, dass der Zieltext die Aussage des Ursprungstextes sinngemäß und im richtigen Zusammenhang wiedergeben soll. Dafür sind exakte Formulierungen und eine präzise Wortwahl Grundvoraussetzungen. Kurz gesagt: Übersetzen = die korrekten Wörter im richtigen Zusammenhang. Eine „Wort-für-Wort-Übersetzung“ kann diese Anforderungen nicht erfüllen.

Das alleine garantiert jedoch noch nicht, dass die „Botschaft des Senders“ in der Übersetzung auch so verstanden wird, wie sie gemeint ist. Der „Empfänger“ hat nicht nur eine andere Muttersprache, sondern meist auch eine andere Mentalität. Das kann dazu führen, dass er Aussagen – die zwar korrekt übersetzt sind – anders interpretiert. Ein guter Übersetzer muss also nicht nur die Sprachen perfekt beherrschen, sondern auch die Kultur des Ziellandes und die dort lebenden Menschen kennen.

Bei Sprachen, die in mehreren Ländern gesprochen werden, ist es wichtig, zu wissen, für welches Land die Übersetzung gedacht ist. Beispielsweise Englisch: Dass Briten und US-Amerikaner nicht die gleiche Mentalität haben, ist ja allgemein bekannt, doch auch die Sprache selbst unterscheidet sich mitunter. Z. B. würde der Satz „I will give my girlfriend a ring“ in den USA so verstanden werden, dass ein Mann seiner Liebsten einen Ring schenkt, ihr einen Heiratsantrag macht, während er sie in Großbritannien lediglich anrufen möchte.

Deshalb sollte die Zielsprache immer die Muttersprache des Übersetzers sein und das Zielland sein Heimatland.

Bei Fachtexten ist ein weiterer Punkt, dass es nicht nur ausreicht, die Sprachen an sich zu beherrschen, der Übersetzer muss auch mit der Fachterminologie des jeweiligen Bereiches vertraut sein. Niemand wird einen potentiellen Geschäftspartner als kompetent ansehen, wenn er nicht die branchenüblichen Bezeichnungen verwendet.

Die Konkurrenz von Übersetzungssoftwares steigt: Warum können diese Programme nicht das leisten, was Sie leisten?

Die Antwort auf diese Frage ergibt sich größtenteils aus den Ausführungen, was eine gute Übersetzung ausmacht. Es sind menschliche Eigenschaften, die das schaffen. Den Programmen fehlt nach wie vor das Kontextverständnis. Es sind „Wort-für-Wort-Übersetzungen“, wobei auch mit den größten Wortbibliotheken und ausgeklügelter Programmierung nicht immer das korrekte Wort gewählt wird – von der passenden Formulierung und vom richtigen Zusammenhang ganz zu schweigen. Algorithmen haben kein „Gefühl“ für Sprachen, Mentalitäten und dafür, wie ihre Ergebnisse interpretiert werden.

Wir bekamen z. B. einmal einen Anruf von einem verzweifelten Geschäftsmann, der eine eilige Anfrage in Französisch erhalten hatte. Er meinte, er habe sie bereits in ein Internet-Übersetzungsprogramm eingegeben, würde aber trotzdem nicht verstehen, worum es ginge. Er hat uns dann das Ergebnis gezeigt – es hatte mit der von uns angefertigten Übersetzung äußerst wenig gemeinsam. Die Krönung des Ganzen war, dass der Kunde auf absolute Geheimhaltung bestand. Diese konnten wir von unserer Seite selbstverständlich garantieren, doch als ich ihn daran erinnerte, dass er den Text bereits ins Netz gestellt hatte, kam er ins Grübeln …

Welche Art von Texten wird am häufigsten übersetzt?

Das ist schwer zu beantworten. Unsere Aufträge erstrecken sich über die ganze Bandbreite, von der kleinen E-Mail-Korrespondenz und Newslettern, über Verträge, Broschüren, Webseiten, Betriebsanleitungen etc., bis hin zu Veröffentlichungen und Fachbüchern.

Was sind die Schwierigkeiten bei einer Übersetzung?

Da die anfangs genannten Voraussetzungen vorhanden sind, gibt es bei der Übersetzung selbst keine Schwierigkeiten. Ein Problem ist jedoch oft der Zeitdruck. Unsere Dienstleistung steht ja ziemlich am Ende der Produktionskette und die Zeitpuffer sind dann meist schon ausgeschöpft. Aussagen von Kunden wie „eigentlich sollte die Übersetzung schon letzte Woche fertig sein“ sind keine Seltenheit. Die Schwierigkeit besteht dann darin, zu erklären, dass Zeitmangel zu Lasten der Qualität geht und wir bei der Qualität keine Abstriche machen.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Sixt vom A.S.S. für ihre kompetente Unterstützung im Rahmen der Übersetzungen und für das gelungene Interview bedanken! Nächste Woche folgt der zweite Teil dieses Interviews.

Ihr arCanum Team

Bild: Patrick Tomasso via Unsplash

Wissen für jeden zugänglich

Heute wollen wir zwei Lernplattformen vorstellen, die eine breite Vielfalt an Wissen zu unterschiedlichsten bieten. Online Lernplattformen bieten eine Möglichkeit für selbstständiges und individuell organisiertes Lernen, ganz spontan, freiwillig und problemorientiert. Es gibt mittlerweile zahlreiche Plattformen, die in Videos, Talks oder Online-Kursen Wissen für jedermann zugänglich machen. Im Rahmen der E-Learning Entwicklungen also ein großes Thema. Unsere ausgewählten Beispiele haben ein breites Spektrum an Themen und gleichzeitig bieten sie einen guten Einstieg für Neulinge.

Ted

In kurzen Vorträgen kann man hier in die unterschiedlichsten Themen eintauchen. Die Speaker erzählen von eigenen Projekten, neuen Ideen und ihren Erfahrungen. Wer sich also gerne inspirieren lässt, Neues erfährt oder sich für ein bestimmtes Thema begeistert, sollte hier mal vorbeischauen. Popcorn bereitstellen, denn die Liste der Vorträge ist lang und hat hohes Suchtpotential! Auch empfehlenswert sind die Blogbeiträge von TedBlog und die Lessons von TedEd, in denen komplizierte Sachverhalte sehr anschaulich erklärt werden. Wer jetzt direkt einsteigen möchte, dem empfehlen wir die Playlist “11 must-see TED Talks”.

edX

Diese Plattform wurde von der University of Harvard und dem MIT mit dem Grundgedanken gegründet, Bildung für jeden zugänglich zu machen. Mittlerweile besteht ein weltweites, online Wissensnetzwerk, das von Hochschulen aus aller Welt unterstützt wird. Fündig wird man zu vielerlei Themen zum Beispiel aus Technologie, Sprachen, Psychologie, Biologie, Medizin, Geschichte, Sozialwissenschaften und Marketing. Wer möchte, kann sich sogar Credits für den eigenen Hochschulabschluss anrechnen lassen oder ein Zertifikat über absolvierte Kurse bestellen. Die ersten Schritte auf edX sind auf der Seite “How it works” beschrieben. Nach der Erstellung eines kostenlosen Accounts, kann man dann auch direkt in einen der zahlreichen Kurse einsteigen.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren, Lernen und Verstehen! Haben Sie noch weitere Tipps für lohnenswerte Lernplattformen? Wie lernen Sie digital? Welche digitalen Angebote nutzen Sie?

Wenn Sie interessiert am Thema digitales Lernen sind und wissen möchten, was diese neue Art des Lernens mit unserem Gehirn und den vorhandenen Lernstrukturen macht, sind Sie herzlich eingeladen an unserem Neuroforum teilzunehmen. Alle Informationen dazu finden Sie auf https://www.xing.com/events/lernen-digitalen-wandel-neurobiologie-hr-1922656.

Ihr arCanum Team

 

Bild: Juliette Leufke via Unsplash

Weiterbildung im digitalen Zeitalter – Monitor digitale Bildung

Wir haben uns schon einigen Aspekten des digitalen Lernens gewidmet und betrachtet welche Vor- und Nachteile der Wandel durch die digitalen Medien in der Bildung bringt und wo Potentiale liegen, die ausgeschöpft werden können.

Interessante Fragen in diesem Zusammenhang sind, ob Digitalisierung zu mehr Chancengleichheit beiträgt. Oder ist es sogar gegenteilig und soziale Unterschiede vergrößern sich? Diesen Fragen hat sich unter anderem die groß angelegte Studie der Bertelsmann Stiftung, der Monitor digitaler Bildung, gewidmet. Eine repräsentative, empirische Datenbasis sorgt für einen Überblick zum aktuellen Stand der Themen des digitalen Lernens in allen Bildungssektoren.

Die Kernfrage dieser empirischen Arbeit ist zum einen, ob digitale Technologien in der Lage sind das Lernen zu verbessern und neue Impulse für didaktische Konzepte zu geben. Zum anderen stellt sich die Frage, ob digitales Lernen den Zugang zum Bildungssektor erhöhen, beziehungsweise insbesondere für benachteiligte Lerner verbessern kann, weil regionale Hürden über die Möglichkeiten des Internets reduziert werden können. Des Weiteren wird betrachtet welche Unterstützung Lehrkräfte benötigen, um digitale Medien sinnvoll und zielgerichtet einsetzen zu können. Welche Kompetenzen sind hierfür notwendig? Welche Ausstattung braucht man für digitalen Unterricht? Und wie gehen Lehrkräfte damit um?

Die Ergebnisse zeigen, dass digitales Lernen für die Hälfte der Bevölkerung bereits ein integraler Bestandteil ihres Alltags ist. Ein kurzes Youtube Video und man lernt, wie man handwerklich geschickt ein Do-it-yourself-Projekt oder eine Flechtfrisur umsetzt. Nachschlagewerke und Lernvideos helfen bei den Hausaufgaben, Tanztutorials lassen die vergessenen

 

Tanzschritte wiederholen. Fitnessapps, Rezepte per SMS, Karteikarten auf dem Handy und schon nutzen wir digitale Medien, um unseren Wissenschatz zu erweitern. Lernen findet also situativ in unserem alltäglichen Leben und zumeist von Zuhause über das Internet statt. Kurze problem- und handlungsorientierte Angebote ermöglichen es, selbstorganisiert und flexibel, also mit größtmöglicher Freiheit zu lernen.

 

Themen und Kursinhalte werden dabei problemorientiert gesucht und ausgewählt, es wird also danach entschieden, was in der aktuellen Situation benötigt wird oder von Interesse ist. Dadurch sind Webportale wie Google, Youtube und Wikipedia Spitzenreiter, wenn es um schnelle Informationsbeschaffung geht, die uns befähigt unser aktuelles Problem durch Lernen neuer Fähigkeiten zu lösen. Online Anbieter hingegen werden weniger präsent wahrgenommen, da die Relevanz im Alltag sehr niedrig ist. Beispielsweise wird das umfangreiche Lernportal Massive Open Online Courses (kurz MOOC) nur von etwa 1% genutzt, obwohl es eine Vielzahl von Themen mit hochwertigen Medien abdeckt.

Interessant ist auch zu betrachten, wer die Nutzer von digitalen Lernangeboten sind. Auffällig ist hierbei, dass nur etwa 30% der Nicht-Berufstätigen, beziehungsweise formal geringer Gebildeten digitale Medien zum Wissenserwerb nutzen, während bereits knapp 60% der Erwerbstätigen und Akademiker diese Möglichkeit des Lernens für sich entdeckt haben.

Bei all den Fragen zu den Chancen des digitalen Lernens für die Lernenden, ist es ebenso wichtig den Fokus auf die Lehrenden zu richten. Diese sind der Meinung, dass es die Chance birgt leistungsstarke Teilnehmer weiter zu fördern und selbstgesteuertes Lernen zu ermöglichen. Die große Mehrheit der befragten Lehrer gibt an digitale Medien im Unterricht zu nutzen. Dabei landet die klassische PowerPoint Präsentation auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Fachliteratur und Online Texten zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts und Videos zur Veranschaulichung im Unterricht. Doch die Potentiale der digitalen Gestaltung des Unterrichts sind nach Aussage der Berthelsmann Stiftung damit noch nicht ausgeschöpft. Es fehle an entsprechenden Qualifizierungsmöglichkeiten für Lehrpersonal und das sei am wenigsten positiv zu bewerten. Hier kann unterschieden werden zwischen privat-kommerziellen Anbietern und Freiberuflichen, die deutlich aktiver im Umgang mit digitalen Lernmethoden und -mitteln sind, im Vergleich zu öffentlichen Institutionen oder der Volkshochschule. Grundsätzlich betrachten Lehrende das Thema des digitalen Lernens als strategisch relevant und bemessen dem einen hohen Stellenwert.

Abschließend noch ein Blick auf die Weiterbildungsanbieter, die strategischen und operativen Herausforderungen gegenüber stehen. Grundsätzlich sind digitale Lernformen motivierend für die Teilnehmer und lassen die Attraktivität des Anbieters steigen. Lernende können individueller gefördert werden und die Zugänglichkeit, insbesondere im ländlichen Raum ist besser, als bei traditionellen Lernformen. Private Institute sind dabei besser ausgestattet als öffentliche, was auf die digitale Strategie zurückzuführen ist. Eine Einrichtung der Privatwirtschaft ist stärker auf Technologien ausgerichtet. Interessant ist jedoch, dass kleinere Einrichtungen in der Ausstattung der besser abschneiden, da die strategisch-geschäftliche Zielsetzung und auch die Finanzieung besser auf eine aktuelle und gute Ausstattung auszurichten ist. So ist es beispielsweise eine große Herausforderung für ein großes Wirtschaftsunternehmen 700 Mitarbeiter mit Tablets und den dazugehörigen Lizenzen im Corporate Design auszustatten. Doch auch die Frage der richtigen Ausstattung muss gestellt werden. Was wird für digitales Lernen in den Einrichtungen benötigt? Momentan besteht die medientechnische Ausstattung meist aus einer typischen Konferenzraumausstattung: Beamer, stationärer Computer, Overheadprojektor. Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass knapp die Hälfte der Anbieter bereits Lern- und Dateiplattformen, sowie Lernmanagementsysteme zum Austausch und für organisatorische Prozesse nutzen. White Boards und mobile Geräte, wie beispielsweise Tablets, sind in wenigen Einrichtungen vorhanden.

 

Sollten Sie Interesse am Thema des digitalen Lernens sein und sich auch für die neurobiologischen Abläufe im Gehirn durch diese neue Form des Lernens begeistern, sind Sie herzlich eingeladen an unserem Neuroforum teilzunehmen (https://www.xing.com/events/lernen-digitalen-wandel-neurobiologie-hr-1922656).

Ihr arCanum Team

Quelle: Dr. Ulrich Schmid, Dr. Lutz Goertz, Dr. Julia Behrens (2017): Monitor Digitale Bildung, 4 Die Weiterbildung im digitalen Zeitalter; http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/monitor-digitale-bildung-13/

Bilder: Niketh Vellanki, Josefa n’Diaz und NEONBrand via Unsplash

 

Hinweis zum Haftungsausschluss bezüglich in diesem Text enthaltener Links:

Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluss. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten /verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen, Linkverzeichnissen, Mailinglisten und in allen anderen Formen von Datenbanken, auf deren Inhalt externe Schreibzugriffe möglich sind. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

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Digitales Lernen in der Erwachsenenbildung

Die Online Plattform digitalisierung-bildung.de hat ein spannendes Interview mit Prof. Dr. Matthias Rohs veröffentlicht, der zu den Themen zu Erwachsenenbildung, E-Learning und Weiterbildung forscht. Dabei wird über den aktuellen Stand im E-Learning, aber auch die Situation der Trainer gesprochen, die sich dem Wandel zum digitalen Lernen anpassen müssen.

Nach Rohs sollte zeitgemäßes E-Learning ein selbstgesteuertes und individuelles Lernen fördern. Vorteilhaft ist, dass dabei typspezifische Lerninhalte ermöglicht werden und Lernerfahrungen aufgegriffen werden können. Bildungsinsititutionen sind immer noch stark von traditionellen Lernräumen geprägt, wodurch sich das digitale Lernen nur langsam umsetzen lässt.

Die Trainer der Erwachsenenbildung brauchen im Zuge dieses Wandels mehr und mehr medienspezifische Kompetenzen. Dazu gehört eine medienbezogene Feldkompetenz, also das Wissen über das zu unterrichtende Feld und über die Lerngruppe. Außerdem brauchen Trainer fachbezogene Medienkompetenz, sie sollten erfassen können, welche Medien ihre Teilnehmer nutzen und ihren Unterricht darauf aufbauen können. Mit einer mediendidaktischen Kompetenz sollen sie ihr eigene medienbezogene Einstellung reflektieren können. Für diesen Kompetenzerwerb gibt es keine spezielle Ausbildung, die Trainer erfahren ihn eher zufällig aus Interesse, was zwar Anwenderwissen fördert, dennoch fehlt die Tiefe des Wissens über Mediennutzung.

In Zukunft werden Trainer zunehmend Lernbegleiter sein, da das Angebot für digitales Lernen stetig wächst, wodurch auch Themen wie die Medienerstellung an Bedeutung gewinnen.

Das vollständige Interview von Digitalisierung der Bildung finden Sie unter folgendem Link:

https://www.digitalisierung-bildung.de/wp-content/uploads/sites/8/2018/02/BST_Policy_Interview_Prof_Rohs.pdf.

Dem aktuellen Trend des digitalen Lernens, insbesondere in der Erwachsenenbildung, möchten auch wir folgen. Daher haben wir am 19.4.2018 ein Neuroforum zum Thema des digitalen Lernens, bei dem wir unter anderem auch darüber sprechen möchten, wie das Lernen mit digitalen Medien unter neurobiologischen Gesichtspunkten zu betrachten ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei Interesse unter https://www.xing.com/events/lernen-digitalen-wandel-neurobiologie-hr-1922656.

Ihr arCanum Team

Bild: rawpixel.com via Unsplash

Digitales Lernen

Wir sind endgültig angekommen im digitalen Zeitalter, das lässt sich wohl nicht bestreiten. Lernende Computer, Sprachsteuerung, das smarte Zuhause, alles ist schon Realität und auch das selbstfahrende Auto ist keine Utopie mehr. Doch so erfolgreich die Digitalisierung in der Wirtschaft angekommen ist, so sehr hinkt sie im Bildungsbereich hinterher. Dabei surft man in Amerika schon auf einer großen Welle, die das digitale Lernen als Chance entdeckt hat und viele Möglichkeiten entwickelt Bildung digitaler zu gestalten. Die Frage ist nur, wann diese Welle endlich nach Europa und besonders nach Deutschland schwappt. Denn die Zahlen sprechen leider Bände, wenn es um digitales Lernen an deutschen Schulen geht: rund ein Drittel aller Jugendlichen nutzen digitale Medien für 4 Stunden täglich und 61% der Lehrer haben ein Smartphone, doch nur 7% der Schulen sind mit Tablets für den Unterricht ausgestattet, wohingegen 75% aller Schulen noch über Röhrenfernseher verfügen.

Dabei sind die Möglichkeiten schon vielfältig: Online-Plattformen bieten Unterrichtsmaterial für Lehrer an, die beispielsweise Aufgaben stellen können, die die Schüler direkt online erledigen. Lernprogramme für alle möglichen Fächer lassen Schüler eigenverantwortlich und individuell lernen und sich umfassende Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen aneignen. Über den Fortschritt und die Potentiale der digitalen Entwicklungen ist man sich einig, dennoch unterrichtet man die Schüler für die Vergangenheit. Der Umgang mit digitalen Medien, technischen Prozessen und Mechanismen in unserer globalisierten Welt wird für die Generationen von Morgen ein wichtiger Bestandteil ihrer Fähigkeiten sein, warum also lehren wir nicht schon in der Schule damit umzugehen?

Natürlich lernt es sich digital anders. Wir müssen verstehen, wie digitales Lernen funktioniert, wie sich Prozesse im Gehirn verändern, wenn wir zunehmend vor einem Bildschirm statt einem Buch sitzen und mehr tippen, als mit der Hand schreiben. Dieser Frage möchten wir beispielsweise in unserem Neuroforum nachgehen, dass sich mit Lernen im digitalen Wandel beschäftigt. Unter dem Aspekt neuester neurobiologischer Erkenntnisse tauschen wir uns zu diesem Thema aus. Bei Interesse finden Sie weitere Informationen unter https://www.xing.com/events/lernen-digitalen-wandel-neurobiologie-hr-1922656.

 

Das digitale Lernen betrifft nicht nur Schulen in Deutschland, sondern ist auch ein aktuelles Thema für Sprach- und Fortbildungsinstitute, Hochschulen und Unternehmen, die ihren Mitarbeitern fortwährendes Lernen ermöglichen und damit qualifiziertes Personal bilden.

Ihr arCanum Team

Quelle: https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/1425-rtkl-lernen-mit-neuen-medien-digital-macht-schlau

Bild: John Schnobrich via Unsplash

Lernt unsere Trainer kennen!

Heute möchten wir euch Grazia aus dem schönen Piemont vorstellen. Mit 20 Jahren Trainingserfahrung hat sie einen großen Erfahrungsschatz und viel Leidenschaft für die Sprache, die sie gerne an ihre Schüler weitergibt. Sie unterrichtet Italienisch in allen Sprachniveaus, sowohl für private als auch für Firmenkunden. Grazia liebt die Grammatik und versucht diese ihren Schülern möglichst individuell und schonend beizubringen, dass sie ein Interesse für die Sprache entwickeln.

Mille Grazie!

Fremdsprachendidaktik betrachtet

Fremdsprachendidaktik ist bis heute ein von seinen Bezugswissenschaften stark beeinflusstes Forschungsfeld. Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche didaktische Ansätze entwickelt, die sich gegenseitig ergänzt, widersprochen und weiterentwickelt haben. Das aktuelle Modell in der Fremdsprachendidaktik ist der Konstruktivismus.

Beachtlich bei der Entstehung dieses Modells ist, dass die Grundannahmen und die ersten Ideen, aus einer Bewegung von Pädagogen und Didaktikern hervorgeht. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen, die von der Wissenschaft entwickelt und dann in die Praxis weitergegeben werden, ohne dass ein wirklicher Übertrag stattgefunden hat, was oftmals zu Hürden in der Umsetzung führt.

Der Weg des Konstruktivismus führt von der Praxis zur Theorie. Durch die Anwendung, beispielsweise einer Sprache, sollen sich die theoretischen Hintergründe, wie Grammatik oder Satzbau für den Lernenden ergeben und verständlich werden. Im Schulunterricht wird dieses Prinzip in sogenannten lernautonomen Klassenzimmern schon von verschiedenen europäischen Ländern gelebt. Die Grundannahme ist hierbei, dass Wissen sich nicht einfach von einer Person (sprich dem Lehrer) auf eine andere (den Lernenden) übertragen lässt. Das widerspricht unserem oft praktizierten Prinzip des Frontalunterrichts. Viel mehr geht man davon aus, dass Wissen vom Lernenden konstruiert wird, in dem Vorerfahrungen und der bestehende Wissensstand zur Hilfe genommen werden, um das neue Wissen darin einzuordnen und integrieren zu können. Damit liegt der Prozess des Wissenserwerbs komplett beim Lernenden selbst, indem er sich eine eigene Realität seines Wissens konstruiert. Bildlich beschrieben könnte man sich vorstellen, dass der Lernende bereits ein kleines Haus besitzt, in dem es schon allerhand Ausstattung und Ausbau gibt, also der aktuelle Wissensstand. Der Hausbesitzer hat schon einige Male handwerklich an seinem Haus gearbeitet und weiß mittlerweile zum Beispiel, wie ein Bild an der Wand aufzuhängen ist, das sind seine Vorerfahrungen. Nun möchte er jedoch eine Küchenzeile in sein Haus bauen. Neues Wissen bahnt sich an. Der Lernende weiß schon, wie er mit entsprechendem Werkzeug umzugehen hat und kann sich mit Hilfe von Bauanleitungen und Erfahrungen Anderer aneignen, wie eine Küchenzeile zu bauen ist. Wenn sie fertig ist, hat der Lernende erfolgreich etwas Neues in seinem Haus integriert, das ihm wiederum für den Bau eines Wintergartens oder eines Kamins hilfreich sein könnte.

Lernautonomie ist ein pädagogisches Konzept, das jedoch auch im Hinblick auf ein Fremdsprachentraining interessant ist. Die Idee ist dem Lernenden möglichst viel Selbstständigkeit zu vermitteln, sodass er sein Lernen selbst gestalten kann. Dazu gehört es sich individuelle Lernziele zu setzen, die Lerninhalte und -technik festzulegen, um dieses Ziel zu erreichen und anschließend die Lernergebnisse zu bewerten. Zu Beginn soll der Lehrer noch Hilfestellung leisten, sich aber mehr und mehr zurück ziehen und die Selbstständigkeit des Schülers fördern. Im traditionellen Modell werden Lerninhalte oft von außen gegeben, hierin liegt ein großer Unterschied zum konstruktivistischen Modell, wo die Lernenden sich authentisches Material wählen sollen und diese Auswahl begründen können. Damit ist beispielsweise ein zentrales Lehrmittel, wie ein bestimmtes Buch, nicht mehr notwendig und man bedient sich bei Tageszeitungen oder Podcasts, die authentisches Material im Fremdsprachenunterricht und so eine besondere Relevanz darstellen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Evaluation. Da die Bewertung des Lernergebnisses von außen nicht gegeben ist, muss der Lernende eine Fähigkeit der Selbstbewertung entwickelt, die ihm eine Evaluation des Lernprozesses ermöglicht.

Ein Lernmodell beschreibt Lernen als drei komplexe Operationen, die es zu einer aktiven und vom Lernenden selbst gesteuerten Tätigkeit machen. Somit sind diese Prozesse nicht von außen einsehbar oder beeinflussbar. Dieser Prozess besteht aus den drei Operationen Wissensaufnahme, Restrukturierung und Integration des Wissens, ähnlich wie sie oben auch schon beschrieben wurden. Relevante Aspekte dieser Lerntheorie sind dabei, dass die Welt erkannt und verstanden wird, indem eine Interaktion zwischen Wissensbeständen und Umweltstimuli stattfindet. Dadurch finden emergente Prozesse der Wissenskonstruktion statt und im Gegensatz zur traditionellen Lerntheorie unterscheiden sich besonders die Lernziele beispielsweise beim Erwerb einer neuen Sprache: diese sollen ausgerichtet sein auf die Fähigkeit, Sprache in allen Bereichen zu nutzen und eine angemessene und effektive Kommunikation zu ermöglichen.

Kommunikative Kompetenzen und mündlichen Handlungsfähigkeit sind das oberste Ziel. So sollen die unterschiedlichen Lern- und Arbeitstechniken von den Schülern erprobt und ihre individuell passende Methode gefunden werden. Diese wird meist nach Relevanz und Effizienz ausgewählt und stellt eine Schlüsselfunktion zur Entwicklung von Selbstständigkeit im Lernprozess, aber auch später im Sprachgebrauch dar.

Fremdsprachendidaktik ist also ein breites und spannendes Feld, auch in Kombination mit Lernpsychologie, Lernmodellen und -techniken und verschiedenen Unterrichtsansätzen. Bestimmt sind nicht alle Aspekte auf alle Beteiligten zu übertragen, doch um im Konstruktivismus zu bleiben: jeder sollte sich den Weg auswählen, der der persönlichen Entwicklung entspricht, egal ob als Lernender oder Lehrender. So lassen sich Lernerfolge in vielfältiger Weise generieren.

 

Quelle: Wolff, Dieter (2002): Fremdsprachenlernen als Konstruktion: Einige Anmerkungen zu einem viel diskutierten neuen Ansatz in der Fremdsprachendidaktik; http://babylonia.ch/fileadmin/user_upload/documents/2002-4/wolffint.pdf

weiterführende Links: 

Lernpsychologie: Lerntheorien

Goethe Institut

Gevestor, Lerntheorien im Überblick

Bilder:  João Silas, John Schnobrich und  David Kennedy via Unsplash

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Bildungscontrolling implementieren

Wie sich Bildungscontrolling nutzen lässt und welche Instrumente dafür geeignet sind, haben wir bereits in früheren Artikeln vorgestellt.

Nun soll es um die Frage gehen, wie sich Bildungscontrolling für eigene Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen implementieren lässt, um auch hier den Erfolg feststellen zu können.

Grundsätzlich soll Bildungscontrolling den Lernerfolg sichern, die Qualität des Lehrangebotes verbessern und bei den Teilnehmern eine höhere Erfolgsquote und Zufriedenheit erreichen. Je relevanter der Inhalt für den Alltag des Lernenden, desto erfolgreicher und positiver wird der Unterricht gewertet.

Ein wichtiger Punkt hierfür ist die Auftragsklärung. Eine Maximierung des Lernerfolgs ist dann möglich, wenn zielgruppenspezifisch und transferfördernd unterrichtet wird. Unterschiedliche Lerntypen erschweren die Homogenität einer Gruppe, während verschiedene Lerntechniken wiederum ein breites Angebot bilden können. Die Auftragsklärung soll Fragen, wie “Welchen Anlass gibt es für die Bildungsmaßnahme?”, “Welche Lerntechniken stehen zur Verfügung?”, “Welche Ziele sollen erreicht werden?” und “Welches Instrument soll den Erfolg messen?”.

Mögliche Methoden des Bildungscontrollings könnte hier beispielsweise vorbereitende Literatur sein. Sie ermöglicht den Teilnehmern sich bereits thematisch auf die Schulung einzustellen und bringt alle auf den gleichen Wissensstand. Das kann zum Beispiel einen Einstufungstest überflüssig machen. Eine weitere Möglichkeit ist das Transfertagebuch, das aufzeichnen soll, in welchen Bereichen der Übertrag des Erlernten in den Alltag möglich ist, welche Ziele sich erfüllen. Gleichzeitig kann es eine gute Grundlage für ein Gespräch mit dem Vorgesetzten sein, um das Erlernte effektiv am Arbeitsplatz einbringen zu können. Eine Transferübung trainiert den Übertrag vom Lernen zum Anwenden. Mittlerweile ist auch bekannt, dass der Erfolg sich verbessert, wenn Kollegen und Vorgesetzte im Lernprozess beteiligt sind und so ganzheitliches Lernen am Arbeitsplatz ermöglichen.

Sollten Sie Unterstützung bei der Implementierung eines Bildungscontrolling benötigen, scheuen Sie nicht uns zu kontaktieren!

Ihr arCanum Team

Bild: Joshua Newton via Unsplash

Führungskommunikation – eine Frage des Stils

Das Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg in vielen Lebenslagen ist, ist den meisten bewusst. Das gilt auch für den Job, besonders wenn es um das Verhältnis zwischen Führungsebene und Mitarbeitern geht. Erfolgreiche Kommunikation fördert ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern, wodurch diese Zufriedenheit und Identifikation mit dem Unternehmen aufbauen.

Führungskräfte sind sich der Notwendigkeit einer guten kommunikativen Basis oft bewusst, doch die Umsetzung in die Praxis läuft nicht immer optimal. In Seminaren zur Führungskommunikation kann genau das geübt werden, indem Techniken der Gesprächsführung trainiert werden, die positiv ansprechen und die Teamentwicklung fördern. Zum Einsatz kommen diese Techniken beispielsweise bei Mitarbeitergesprächen, Konfliktbewältigung im Team oder Zielvereinbarungsgesprächen. Das Kommunikationstraining übt den Einsatz dieser Techniken besonders in schwierigen Situationen, in denen Kommunikation oft heikel wird. Hier ist der Einsatz einer positiven, professionellen und kooperativen Kommunikation essentiell.

Hier sind drei Tipps für gute Führungskommunikation:

  1. Worte mit Bedacht wählen: Gesagtes zurück zu nehmen ist schwer, daher vorher überlegen was wie gesagt werden soll und Gespräche, insbesondere im Team, gut vorbereiten.
  2. Motivation durch positive Worte: Motivation generiert Erfolg, regelmäßiges Lob für die erbrachte Leistung oder Fähigkeiten motiviert – ein Kreislauf.
  3. Verallgemeinerungen vermeiden: Immer, alle und dauernd schüren nur Unzufriedenheit und zeigen keine Individualität für den Gegenüber.

Ihr arCanum Team

weiterführende Links: Teambuilding als Chance – arCanum, Führungskommunikation, soft skills, Führungskommunikation, Haufe

 

Bild: Joshua Ness via Unsplash