Trainingskonzept der arCanum

Im heutigen Beitrag möchten wir das arCanum Trainingskonzept vorstellen. Die Besonderheit daran ist, dass verschiedene Methoden, Materialien und Lernkanäle miteinander verbunden werden, um ein möglichst effektives, erfolgreiches und langanhaltend gutes Ergebnis zu erzielen.

Unsere Sprachtrainings sprechen bewusst alle Lernkanäle an: Hören, Sehen, Gespräche und Bewegung. Dadurch bieten wir allen Lerntypen eine Möglichkeit individuell und effektiv zu lernen. Unterstützend verwenden wir Trainingsmaterialen, wie Karten, Spiele und Texte, die interaktiv angewendet werden. Die Spiele sind eigens von uns entwickelt und auf verschiedene Niveaus und Situationen abgestimmt. Die Lern- und Vokabelkarten produzieren wir selbst, sodass wir für alle Trainings gut ausgestattet sind. In unserem sich ständig erweiterndem Archiv finden unsere Trainer zu nahezu jeder Situation, egal ob berufsbedingte Themen oder privater Sprachgebrauch im Urlaub. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit auf Audiounterstützung zuzugreifen. In Konversationsübungen soll das Erlernte in möglichst realen Situationen angewendet und geübt werden. Diese tatsächlichen Gesprächssituationen werden durch Karten und Poster begleitet.

Zusätzlich zu unseren aktiven Ansätzen nutzen wir die suggestopädische Methode des Alpha-Intensivtrainings, um den Lernerfolg durch autogenes Training zu unterstützen, wobei das Gelernte im Gedächtnis abgespeichert wird. (vgl. http://blog.arcanum.de/was-ist-eigentlich-dieser-alpha-zustand/ ) Unsere Trainer sind speziell für all diese Trainingsmethoden im Sprachentraining durch uns geschult und bieten so eine bestmögliche Begleitung der Teilnehmer.

Für uns steht der Trainingsnutzen für die Teilnehmer im Vordergrund: der Effekt soll immer für die Teilnehmer sichtbar sein, die verschiedenen Lerntypen sollen berücksichtigt und dadurch die Motivation hoch gehalten werden.

Zum Ende eines jeden Sprachkurses stellen die Trainer individuelle Aufgaben- und Lernpakete für jeden Teilnehmer zusammen, um ihm so eine Möglichkeit zu geben, über den Sprachkurs hinaus aktive und im Sprachtraining zu bleiben.

Wir stehen gerne für Informationen rund um unseren Kursbetrieb zur Verfügung. Scheuen Sie nicht Kontakt aufzunehmen!

Ihr arCanum Team

Instrumente für Bildungscontrolling

Gerade beim Lernen ist es wichtig zu kontrollieren, ob das Erlernte auch wirklich einer Entwicklung und damit dem Lernerfolg dient. Außerdem lässt sich so der positive Effekt von verschiedenen Trainingskonzepten optimieren und noch besser auf die individuellen Ziele ausrichten. Dafür nutzen wir das sogenannte Bildungscontrolling.

Doch wie macht man solche subjektiven, nicht greifbaren Erfolge messbar?

Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die für verschiedene Kursarten (nicht nur für Sprachentrainings) angewendet werden können. Voraussetzung ist immer eine gute Dokumentation des Kurses über den gesamten Bildungsprozess hinweg.

 

Das Durchführungscontrolling betrachtet die Rahmenbedingungen beispielsweise eines regelmäßigen Inhouse Kurses in unserer Akademie: ist der Teilnehmer zur richtigen Zeit am richtigen Ort beim richtigen Dozenten im richtigen Kurs, um das zu lernen, was er lernen möchte?

Im Erfolgscontrolling wird dann der Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand abgeglichen, vorausgesetzt, man hat zu Beginn klare Ziele definiert. Dabei ist man hauptsächlich auf Beobachtungen von Situationen, beispielsweise im Workshop oder Seminar, aber auch auf die Selbsteinschätzung der Teilnehmer angewiesen. Tatsächliche Messgrößen, wie beispielsweise Produktivität, unterliegen immer auch anderen Einflussfaktoren und lassen daher nur bedingt Aussagen über den Erfolg treffen.

Und dann gibt es noch das Strategische Bildungscontrolling. Hierbei werden bestimmte Maßnahmen den vorher festgelegten Zielen zugeordnet. Es wird in Verbindung gebracht welche Maßnahme für welches Ziel passend ist. So ist es möglich zu kontrollieren, ob die Trainingslösung zum Ziel passt und dieses so bearbeitet, dass es zum Erfolg führt.

 

Ein kleines Beispiel aus dem Sprachentraining:

Ziel Maßnahme
Vokabular vergrößern Vokabeltraining mit ALPHA Training
Konversation verbessern Intensivtraining in der Gruppe mit verschiedenem Trainingsmaterial
Interkulturelles Arbeiten verbessern Seminare zu interkulturellem Training

Diese Methoden machen es also möglich Lernerfolge zu messen und diese zu maximieren. Die verschiedenen Arten des Controllings sind so allgemein gehalten, dass sie für verschiedenste Themen und Inhalte angepasst werden können. Egal ob Einzel- oder Gruppentrainings, egal ob betriebliche oder persönliche Ziele: Erfolge sind messbar.

 

Ihr arCanum Team

Bildungscontrolling nutzen

Der Erfolg von Sprachkursen ist abhängig von vielen Faktoren.

Einer dieser ist das Bildungs-Controlling.

Was bedeutet Bildungs-Controlling?

Man unterscheidet zweierlei Dimensionen – das Durchführungscontrolling, sowie das Ergebniscontrolling. Ersteres ist eine Gesamtbetrachtung nach Ende des Trainings, während sich das Ergebniscontrolling schon auf die Erfolge während des gesamten Prozesses konzentriert.

Generell kann Bildungs-Controlling unter vielen verschiedenen Aspekten betrachtet werden. Geht es um die Finanzperspektive? Die Kundenperspektive? Nun, als Akademie mit Fokus auf Sprachentraining geht es für uns, primär, um die Lern- und Entwicklungsperspektive.

Unsere Teilnehmer sollen Erfolge bewusst wahrnehmen. Kleine Erfolgserlebnisse motivieren schon während des Trainings, ein Feedback am Ende des Kurses bietet eine tolle Übersicht der erlangten Leistungen.

Welche sind die genauen Bestandteile unseres Bildungscontrollings?

Bereits nach wenigen Kurstagen geben wir Kurzfeedbacks, am Ende des Kurses geben wir ein Schussfeedback. Kleine Zwischen- und Abschlusstests sind eine weitere Maßnahme, die den Teilnehmern eine Rückmeldung geben sollen.

Gemeinsam mit den Teilnehmender vereinbaren wir individuelle Ziele und beobachten die Zielerreichung während des gesamten Kurses.

Ein weiterer Bestandteil ist die Auswertung der %ualen Anwesenheit der Teilnehmer, anhand eines PDF und Exel-reports. Viele weitere Bestandteile helfen bei der Übersicht der Lernerfolge

Unser Ziel ist es, Ihnen alle wesentlichen Arbeitsschritte bei der Organisation und im laufenden Tagesgeschäft Ihrer Sprachkurse abzunehmen. Dabei bieten wir Ihnen und Ihren Kursteilnehmern eine individuelle und intensive Beratung.

Das Feedback, welches wir bereits  während des Kurses geben ermöglicht es, flexibel zu bleiben und neue Ziele zu formulieren oder Ziele anzupassen. So stellen wir sicher, dass die Trainings zu Erfolgen führen.

Eine Besonderheit ist die Online-Kursverwaltung, die unsere persönliche Kundenberatung ergänzt und mit der Sie alle aktuellen Informationen zu Ihren Firmensprachkursen direkt online und jederzeit abrufen können, wie unter anderem die Anwesenheit Ihrer Teilnehmer, die Kursorte, Kurstage und -zeiten, sowie ebenfalls die angebotenen Sprachen und jeweiligen Sprachniveaus des Kurses.

Diese Informationen können von Ihnen ebenfalls in Excel konvertiert und bei Ihnen für eine mögliche Weiterverarbeitung lokal gespeichert werden.

Durch dieses breite Angebot im Bereich des Bildungs-Controlling behalten Sie leicht die Übersicht und können den Erfolg Ihrer Mitarbeiter, sowie den Return für Ihr Unternehmen, messen und auswerten.

Wir unterstützen Sie gerne – und beantworten gerne weitere Fragen über unsere Ansätze in Bezug auf das Bildungscontrolling.

Ihr arCanum Team

Nonverbale Kommunikation

Wir tun es ständig, wir können gar nicht ohne und tun wir nichts, dann ist auch das eine Botschaft. Nonverbale Kommunikation. Sie begleitet uns tagtäglich und nach dem Kommunikationswissenschaftler Watzlawick können wir gar nicht nicht kommunizieren.

In sozialen Situationen spricht unser Körper also immer mit. Die Art und Weise, wie wir unseren Körper meist völlig unterbewusst einsetzen, sendet an unseren Gegenüber wichtige Signale. Man unterscheidet hier die sogenannte Inhalts- und Beziehungsebenen: auf der inhaltlichen Ebene tauschen wir Informationen auf verbaler Ebene aus. Dagegen tauschen wir auf der Beziehungsebene eine Fülle an sogenannten analogen Informationen aus, die die digitalen, inhaltlichen Informationen zu einem kompletten Bild abrunden und es uns so erst möglich machen den Inhalt auch zu verstehen.

Dabei nutzen wir mehrere Kanäle der nonverbalen Kommunikation: mit unserem Blickverhalten beeinflussen wir ganze Gespräche, wir wissen intuitiv wie lange wir einen Blickkontakt halten und wie intensiv dieser in der Situation sein darf. Die Mimik liefert wichtige und vorallem schnelle Reaktionen auf inhaltliche Informationen, selten können wir unsere Meinung hinter einem gut geübten Pokerface verstecken. Mit Gestik unterstreichen wir unser Gesagtes und damit die inhaltliche Ebene, hierbei ist das Timing besonders wichtig, weil Gestik sonst schnell einstudiert und damit unnatürlich wirken kann. Auch räumliche Distanz spielt eine große Rolle. Meist haben wir gelernt, wie wir Nähe und Distanz einschätzen können, Kinder tun sich damit beispielsweise oft noch schwer und sind entweder distanzlos oder fremdeln.

Nonverbale Kommunikation ist also schwer zu kontrollieren, ganz anders als unsere verbale Kommunikation. Doch gerade im professionellen und Businessumfeld ist es sinnvoll die nonverbale Kommunikation zu trainieren, um sie sicher und zielgerichtet einsetzen zu können. Hält man beispielsweise oft Vorträge macht es Sinn sich von Zeit zu Zeit filmen zu lassen und die Aufnahme auf die eigene Körpersprache hin zu betrachten. Nach Bewerbungsgesprächen, Interviews oder Meetings kann man sich Feedback von Kollegen einholen, die man beauftragt hat, die eigene Gestik und Mimik zu beobachten. Oder man nimmt sich ganz klassisch Zeit vor dem Spiegel, probiert sich aus, versucht verschiedene Positionen, Gesichtsausdrücke, Kopfhaltungen und Gestiken.

Es lässt sich also durchaus etwas an der eigenen nonverbalen Kommunikation verändern, doch unsere Intuition lässt uns selten im Stich, also können wir uns getrost erstmal darauf verlassen, dass wir alles richtig machen. Denn meistens wirken wir am natürlichsten, wenn wir am wenigsten darüber nachdenken.

Ihr arCanum Team

Interviewleitfäden für Bewerbungsgespräche nutzen

Ziel eines Bewerbungsgespräches ist es den Bewerber im Rahmen eines Interviews so kennen zu lernen, dass man seine Qualifikationen und Leistungen für die zu besetzende Stelle einschätzen kann. Oft bewerben sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Menschen mit verschiedenen Ausbildungen und Entwicklungen und es fällt schwer innerhalb dieser kurzen Zeit eines Interviews ein umfassendes, aussagekräftiges aber auch individuelles Bild von einem Bewerber zu bekommen.

Um möglichst allen Bewerbern die gleich Chance zu geben und vergleichbare Analysen zu schaffen, ist es hilfreich sich an einem Interviewleitfaden zu orientieren. Dieser kann selbst erstellt sein und so zum Beispiel interkulturelle Aspekte berücksichtigen, wenn sie im Unternehmen eine wichtige Rolle spielen oder auch individuelle Themen des Unternehmens einfließen lassen. Wird bei allen Bewerbern der gleiche Interviewleitfaden genutzt, ist später eine bessere vergleichende Betrachtung möglich.

Ein Interviewleitfaden kann sich an den 5 Phasen eines Bewerbungsgesprächs orientieren:

  1. Warm Up: Begrüßung und Vorstellung aller Teilnehmer, kurze Präsentation des Unternehmens und evtl. der zu besetzenden Stelle
  2. eigene Präsentation des Bewerbers anhand seines Lebenslaufes
  3. Rückfragen stellen, Motivation erfragen
  4. Fähigkeiten und Erfahrungen genauer erfragen und mit Anforderungsprofil abgleichen, tieferes Nachfragen an interessanten Stellen
  5. Gespräch beenden, offene Fragen klären und weiteres Prozedere vereinbaren

Wichtig zu beachten ist, dass alle Gespräche in etwa gleich geführt werden. Dabei helfen, neben dem Interviewleitfaden, zum Beispiel Fragetechniken. Geübtere Interviewer können sich beispielsweise auch Techniken aus Mitarbeitergesprächen bedienen. Dennoch gilt immer: Positionsbezogene Fragen stellen und keine Fragen zum Privatleben. Nihct nur, dass es unangebracht ist, es verzerrt auch das Bild des Bewerbers, den sie ja möglichst objektiv wahrnehmen möchten, um ihn anschließend mit den anderen Bewerbern zu vergleichen.

Vorbereitung und Nachbereitung von Vorstellungsgesprächen sind ebenso essentiell, wie das Interview an sich. Insbesondere wenn das Interview in englischer Sprache stattfindet: kennen Sie typische Redewendungen? Was ist das typische Vokabular für solche Situationen? Sollte die Präsentation des Unternehmens in englischer Sprache erfolgen? Außerdem sollten Sie sich Notizen machen können. Diese verwenden Sie dann in der Nachbereitung: Holen Sie Feedback von Kollegen ein, die teilgenommen haben, wie schätzen Sie die Bewerber ein? Welche Qualifikationen und Merkmale sind Ihnen wichtig? Vergessen Sie nicht, den Bewerben Rückmeldung über Ihre Vorstellung zu geben. Optimal wäre eine kurze Begründung für eine Absage, um Bewerbern die Chance zu geben sich zu verbessern. Diese lässt sich ganz leicht aus dem Interviewleitfaden ableiten.

Viel Erfolg im nächsten Interview!

Ihr arCanum Team

Rückkehr aus dem Expatriat

Vor einiger Zeit berichteten wir über den Kulturschock im Rahmen einer Entsendung eines Expatriats. Wir haben festgestellt, dass dieser keineswegs ein Drama ist und mit ein paar hilfreichen Tipps gut überwunden werden kann, wodurch neuen Erfahrungen im Ausland nichts mehr im Wege steht.

Heute möchten wir die Situation des Zurückkehrens betrachten. Die Rückkehr in die Heimat sollte ebenso, wie der Auslandsaufenthalt gut geplant sein. Das kann nicht nur den “reverse culture shock”, also den Kulturschock der Rückkehr, verringern oder gar verhindern, es hilft auch, sich in der gewohnten Umgebung, aber ungewohnten Situation besser zurecht zu finden.

Neben dem “reverse culture shock” neigen viele Rückkehrer dazu sich selbst zusätzlich unter Druck zu setzen, in dem sie möglichst schnell und reibungslos wieder in ihren früheren Alltag integriert sein möchten. Doch oft merkt man erst Zuhause, wie sehr einen der Auslandsaufenthalt verändert hat. Einerseits ein gutes Zeichen, denn das Ziel der Entsendung war ja eine Veränderung, andererseits trifft einen die Realität dann oft besonders hart, denn auch die Heimat stand nicht still und hat sich weiterentwickelt.

Um die Rückkehr vorzubereiten lohnt es sich, den Kontakt zu früheren Kollegen und Vorgesetzten auch im Ausland zu halten. Manche Firmen bieten hierfür ein Mentorenprogramm an. Der Kontakt hilft auf dem aktuellen Stand zu den Entwicklungen der Firma zu bleiben und vielleicht noch im Ausland zu erkennen, wo die neuen Fähigkeiten gut eingebracht werden können. Gleichzeitig hat der Arbeitgeber die Möglichkeit zu beobachten, wie sie sich entwickeln und kann damit die Personalbesetzung für den Zeitpunkt ihrer Rückkehr, planen. Wichtig ist auf jeden Fall schon vor der Entsendung gemeinsam mit dem Arbeitgeber zu klären, was das Ziel der Entsendung ist und wie die Rückkehr und die Wiedereingliederung aussehen sollen. Das schafft klare Bedingungen auf beiden Seiten.

Nicht zu vergessen sind natürlich die Familien der Expatriate. Partner und Kinder haben sich ebenfalls auf das Abenteuer Ausland eingelassen und müssen ebenso behutsam wieder in der Heimat eingegliedert werden. Strukturen, ein Alltag und Netzwerke müssen sich neu aufbauen, Perspektiven gebildet und Kontakte geknüpft werden. Und auch die Familie wird die Erkenntnis gewinnen, dass die Heimat während des Auslandsaufenthaltes nicht still stand.

Als Experte für Entsendungsbegleitung und Auslandsaufenthalte, bieten wir auch die Begleitung der Rückkehr an, beispielsweise durch ein Reintegrationstraining. Hierbei werden die Seminarinhalte ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Beispiel für mögliche Themen finden Sie auf unserer Homepage. Sollten Sie noch Fragen zum Thema Expatriat, Entsendung und Rückkehr haben, scheuen Sie nicht uns kontaktieren. Wir helfen gerne weiter!

Ihr arCanum Team

Spielend Lernen – didaktische Lernspiele

Spiele sind seit jeher Bestandteil menschlicher Kultur. Täglich kommen wir mit Spielen aller Art in Kontakt: auf dem Smartphone in der Ubahn, beim Fußballtraining, mit den eigenen Kindern und ganz klassisch auf Spieleabenden mit Freunden, wo die großen Brettspiele ausgepackt werden. Im Gegensatz zum Ernst hat das Spiel keine lebenswichtigen Konsequenzen und bietet so die Möglichkeit sich in einem geschützten, geregeltem Rahmen Auszuprobieren, wobei Fehler und Wiederholung ausdrücklich erlaubt sind.

Betrachten wir kurz den Alltag unserer Jüngsten: die meiste Zeit des Tages verbringen sie spielend. Dabei nutzen sie alle Sinne und probieren sich aus. Mal wird das Einkaufen nachgestellt, mal die Situation beim Arzt und ganz nebenbei entwickeln sie so Kompetenzen, die sie im Laufe ihres Lebens noch oft brauchen werden. Geschult werden Kommunikation und Interaktion; der Umgang mit anderen, aber auch mit den eigenen Emotionen und Gedanken und der Möglichkeit diese zu äußern. Grenzen werden ausgetestet und das alles im geschützten Rahmen, wo noch keine lebenswichtigen Entscheidungen getroffen werden müssen. Unbewusst generieren sich die Kinder so positive Emotionen und verbessern ganz von alleine ihre Lernsituation.

Lernen geschieht über verschiedene Lernkanäle: Sehen, Hören, Sprechen und Bewegung sind die wichtigsten, wenn es um nachhaltigen Lernerfolg und, speziell wie bei uns, um Sprachgebrauch geht. Daher haben wir das Spiel als spezifische Lernübung in unsere Trainingsmethodik aufgenommen. Hierbei geht es weniger um den Erwerb neuer Fähigkeiten, als vielmehr um die Festigung und Anwendung des Erlernten.

Lernspiele übernehmen meist die Regeln gängiger Gesellschaftsspiele, was die Durchführung erleichtert, da die Regeln schnell erklärt und verstanden sind. Der große Trainingsnutzen liegt dann bei der Handlungsbezogenheit, der Interaktion und der Variabilität der Trainingsinhalte. Unser kartenbasiertes Material ist für die verschiedensten inhaltlichen Themen ausgerichtet und soll genau diesen Trainingsnutzen fördern.

Ein Beispiel für ein von uns entwickeltem Lernspiel ist “Ausreden”. Diese Mischung aus Karten und Würfelspiel ist bereits für fortgeschrittenere Stufen im Deutschunterricht entwickelt. Reihum darf jeder Teilnehmer eine Karte ziehen, auf der eine Situation abgebildet oder beschrieben ist. Der Teilnehmer soll sich jetzt überlegen, aus welchem er diese Situation nicht bestreiten möchte, anschließend würfelt er. Die gewürfelte Augenzahl gibt ihm dann vor, welche grammatikalische Struktur er verwenden soll, um sich den Mitspielern mitzuteilen. Das Spiel kombiniert also eine Grammatik-Übung mit der Konversationsübung, wodurch die Teilnehmer gleich ins Handeln und Gespräch kommen.

Wir haben mittlerweile einen großen Material- und Erfahrungsschatz im Umgang mit speziellem Kursmaterial und Lernspielen. Sollten Sie Interesse oder Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns!

Ihr arCanum Team